• Das ist zwar alles schön und gut, trifft die Sache aber nicht so ganz. Immerhin gibt es im Aminosäurenstoffwechsel zwei Unterschiede - den anabolen und den katabolen Stoffwechsel. Also den aufbauenden und den abbauenden Stoffwechsel. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass jeder Mensch einen komplett anderen Aminosäurenstoffwechsel hat - der eine braucht beispielsweise viel Tryptophan, der andere viel Lysin.


    Hinzu kommt die Bioverfügbarkeit, die biologische Verwertbarkeit. Lebensmittel mit einem vollständigen, aus den acht essentiellen Aminosäuren bestehenden Aminosäurenprofil, gelten als hochwertig. Dazu gehören Fleisch, Vollei und einige wenige pflanzliche Nahrungsmittel.

    Diese Erkenntnis bringt uns allerdings nicht sonderlich weiter.

    So hat die Sojabohne zwar eine sehr hohe biologische Wertigkeit, vergleichbar mit dem tierischen Eiweiß und wird daher gerne von Veganern zur Eiweißversorgung genutzt. Dabei wird aber immer wieder (aus Unwissenheit) vergessen, dass das Sojaeiweiß zu einem großen Anteil dem katabolen Stoffwechsel folgt, daher nicht zum Körperaufbau beiträgt und eine hohe Menge an Stickstoffabfall produziert.


    Hinzu kommen noch weitere Aspekte, nämlich die Netto-Stickstoffversorgung (NNU) und die Menge des anfallenden Stickstoffabfalls. Diese beiden Messwerte geben dabei zuverlässig an, wie hoch der Nährwert eines Nahrungsmittels tatsächlich ist und wie viel Stickstoff aus einem Nahrungseiweiß tatsächlich für den Zellaufbau verwertet werden kann. Anders ausgedrückt - je höher die Netto-Stickstoffverwertung, desto hochwertiger das Eiweiß und desto weniger Belastung entsteht für den Körper.


    Auch ist es wichtig, welche Nahrungsmittel zusammen gegessen werden und auch, was man davor gegessen hat. Ein entsprechender, hoher Wert

    kann nur erreicht werden, wenn ein eiweißhaltiges Nahrungsmittel nüchtern und ohne weitere Zugaben gegessen wird.

    (Aus diesem Grund futtere ich z.B. Eier oder auch Fisch grundsätzlich ohne Beilagen)


    Von daher einfach die immer wieder pauschal zu hörende Aussage, viel Eiweiß = schlecht für den Körper zu tätigen, ist sicherlich nicht ganz richtig.

  • Die 8 essentiellen Aminosäuren sind im fertigen Fleisch gar nicht so frei verfügbar vorhanden!

    Phenylanalin und Tryptophan, werden für die Botenstoffe im Gehirn und für das Schildrüsenhormon

    Thyroxin benötigt. Leuzin und Isoleuzin für den Muskelaufbau und die Muskelernährung!

    Das steuerte der Darm auf Basis der Bedarfssignale der Organe und Drüsen!

    Um diese Grundbausteine zu bekommen, müsste man Mageninhalte, die Leber und Drüsen futtern!

    Im Fleisch sind auch die nicht essentiellen Aminosäuren, die der Körper ja selber bildet vorhanden,

    deswegen sind 45% vom Fleisch Abfall .

    Also mit Fleisch bringt man die ganze Transaminase durcheinander, man wird zum Recycler.

    Das beste Protein bildet der gesunde Darm aus dem eingeatmeten Stickstoff und

    mit dem tierisches Protein wird der Körper zur Müllhalde.

    Übrigens die Sojabohne ist kein Nahrungsmittel der Germanen, die Koreaner, oder Japaner

    fermentieren sie um daraus Natto, oder ähnliches herzustellen, was dann wieder denen bekommt.

    Wir bekommen davon Unverträglichkeiten, weil wir heimisches essen sollten und nicht so viel

    von anderen Kontinenten.

    Jedes Land hat seine spezielle Urnahrung, die aus etwa 10 -20 Sorten, wie Getreide, Gemüse,

    Wurzeln und Obst besteht, mehr nicht.

    Deswegen bekommt man in anderen Ländern häufig Verdauungsprobleme, oder Allergien!

    Dazu kommen dann noch die chemischen Behandlungen.


    Gruß AS

  • Vllt. könnten die Moderatoren diesen Thread " Rheuma" kürzen um die Beiträge zum Thema Fleisch und AS und hieraus einen eigenen Thread machen.

    Kein Neuer findet sich hier zu Recht

    Gruß Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Vllt. könnten die Moderatoren diesen Thread " Rheuma" kürzen um die Beiträge zum Thema Fleisch und AS und hieraus einen eigenen Thread machen.

    Fleisch vom Thema Rheuma abzutrennen, halte ich für falsch. Denn das Essen von rotem Fleisch und Milch könnte tatsächlich eine oder sogar die Ursache für Rheuma sein.

  • Noch mal zur Begriffsdefinition:

    Meinst du " Rheuma" oder rheumatische Beschwerden?

    Ziemlicher Unterschied!

    !!vgl. dazu meinen Beitrag vom Sa. 9.2.-!!!


    -Milch wird diskutiert als Übersäuerungsfaktor des Organismus, wodurch wiederum aufgrund Entmineralisierung ( der Körper entnimmt aus den festen Strukturen wie Knochen die Mineralien, um das Blut basisch-pH 7,38-7,44- zu halten) rheumatische Bescherden entstehen könnten.

    Allerdings auch nur bei einem Verzehr von 1l /Tag.

    :?:Für mich immer noch nicht erklärend. Ich

    kenne viele Ältere , die jeden Tag ihre Milch trinken ohne jegliche körperliche Beschwerden.


    -RotesFleisch: Reckweg, der Gründer von HEEL, hat in seiner Homotoxologielehre bereits 1942 dargelegt, dass sich dauernder Verzehr von Schweinefleisch ungünstig auf den menschlichen Organismus auswirkt !-die Dosis macht das Gift!-

    Von Rind- oder Wildfleisch hat er nicht gesprochen.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Jeder Mensch hat andere Schwachstellen, darum bekommen die Einen langfristig Diabetes, später Bauchspeicheldrüsenkrebs, die anderen Brustkrebs, oder Krebs an der Gebärmutter, die Männer an der Prostata, wieder andere Akromegalie, die nächsten Osteoporose und so weiter, weil Milch eben die Nahrung für Kälbchen ist, die 5 x so schnell wie ein Baby wachsen müssen und beim Baby erst das Gehirn!!! Also Fleisch auch noch zu unterteilen, sehe ich nicht sinnvoll, denn man könnte lediglich am Gehalt an

    Arachidonsäure, oder wie viel Harnsäure bildet die jeweilige Fleischart, die Halbwertzeit für Rheuma errechnen,

    also wenn das Maß voll ist!

    Natürlich bilden die unvollständigen Kohlehydrate, wie Weißmehl Type 405, Zucker aller Art, geschälte Getreidesorten

    und Reis, auch wesentlich mehr Harnsäure und entziehen das Fehlende, also heraus raffinierte Mineralien und Proteine,

    natürlich bei der Verdauung dem dem Körper, weil der diese Nahrung nur in kompletter Struktur verarbeiten kann,

    also baut der die so zu sagen wieder zusammen aus körpereigenem Material.

    Diese Krankheiten hat der Mensch selbst gebaut, zuerst unbewusst, heute wenn da so mittel mäßig

    intelligente Menschen, wie ich, sogar langsam dahinter steigen, dann muss ich der Ernährungswissenschaft

    und der Medizin das einfach unterstellen. Jedoch das nur am Rande bemerkt, ins Unreine gesprochen, nichts für

    das Protokoll, wie einer meiner Chefs immer bemerkte!


    Gruß AS

  • Meinst du " Rheuma" oder rheumatische Beschwerden?

    Die, die Rheuma haben, haben auch rheumatische Beschwerden.

    Ich denke, dass die meisten beides mehr oder weniger haben, es wird nur nicht beides dignostiziert, weil man Erreger und andere Ursachen oft nicht immer findet.

    Zitat

    -Milch wird diskutiert

    Allerdings auch nur bei einem Verzehr von 1l /Tag... Ich kenne viele Ältere , die jeden Tag ihre Milch trinken ohne jegliche körperliche Beschwerden.

    Käse ist konzentrierte Milch und wenn man bedenkt, dass fast überall Milch drinnen ist, kommt man schnell auf einen Liter. Aber wer garantiert, dass nicht schon weniger reicht?
    Ich kenne auch Raucher, Bier- und Weintrinker, die keine Beschwerden haben. Übrigens auch Veganer, das ist also kein Argument, weil jeder Körper andere Schwachstellen hat und auch anderen Giften und Belastungen ausgesetzt ist.


    Zitat

    -RotesFleisch: Reckweg, der Gründer von HEEL, hat in seiner Homotoxologielehre bereits 1942 dargelegt, dass sich dauernder Verzehr von Schweinefleisch ungünstig auf den menschlichen Organismus auswirkt !-die Dosis macht das Gift!-

    Von Rind- oder Wildfleisch hat er nicht gesprochen.

    1942 hat man von Neu5gc noch nichts gewusst.

    Sorry ,verstehe bei diesem seltsamen Satzbau ohne/falschen/s Punkt oder Komma weniger als die Hälfte!

    Das geht mir bei deinen Rechtsschreibfehlern auch oft so, aber wenn ich mich bemühe, kann ich es mir vorstellen, was du meinst... :)

    Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, auch mit Kommafehlern und Rechtsschreibfehlern.

  • Bei Rheuma spielt neben einer gesunden Ernährung mit ganzheitlichen Ansätzen auch das Klima eine große Rolle!

    Durch meinen Umzug in wärmere Gefilden bin ich seit 9 Jahren frei von Kortison und Gelenkschmerzen.

    Aber kein Rheumatologe würde sowas seinen Patienten empfehlen, denn er möchte ja seine Patienten behalten.

    Viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • das freut mich aber sehr für dich Eugen.

    Bei mir ist es leider genau umgekehrt und fühle mich in kalter Jahreszeit mit meinem Rheuma viel besser.

    Mir graust leider schon vor der unerträglichen Hitze und dann kann ich wieder nicht mehr laufen.

    Im Winter läuft bei mir alles runder und schmerzloser und habe diese kalten Tage sehr genossen.


    Geht aber vielen Rheumapatienten so und bin hier kein Einzelfall.

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Es kommt auch immer darauf an durch welche Erkrankung das Rheuma ausgelöst wurde! Bedingt durch meine Neuroborreliose hat mir das nasskalte und wechselhafte Wetter in Deutschland schwer zu schaffen gemacht und wäre beinahe im Rollstuhl gelandet. Durch meinen Umzug konnte ich es noch gerade verhindern.

    Da Borreliose sich im fortgeschrittenen Stadium zu einer Multisystem Erkrankung entwickelt leiden viele unter einem nasskalten Wetter.

    Da diese Erreger sehr Hitze empfindlich sind gehen diese in den Tropen auf Tauchstation und somit bin ich beschwerdefrei. Eine Chronische Borreliose ist gut zu behandeln aber eine komplette Ausheilung leider im Spätstadium nicht mehr möglich!

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • In mehreren Kliniken in HH und HB setzt man recht erfolgreich die Kryotherapie( Kältekammer bei -110°C) bei Rheuma / rheumatischen Erkrankungen, Migräne und Depressionen ein.

    Bei sonstigen Entzündungen wird ja auch gekühlt.

    Auch Mooranwendungen sind hier im Norden beliebt..wirkt wahrscheinlich entsäuernd.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Ich möchte nur darauf hinweisen dass bei Frauen die nicht nur Rheuma sondern auch Blasenbeschwerden haben die Kältekammer nicht geeignet ist. Das gleiche gilt für Männer mit zusätzlichen Prostata Beschwerden.

    Ich hatte mehrmals solche Fälle erlebt als ich zur Kur in Bad Windsheim und in Bad Aibling war. Da wurden die Leidgeplagten nach der Kälteanwendung gleich zum Urologen befördert! Wie in diesen Falle wären Moor und Stangerbäder besser angebracht.

    Viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

    Einmal editiert, zuletzt von Franz-Anton () aus folgendem Grund: Text ergänzt

  • Meine Nachbarin hatte lange schmerzende Hände die der Arzt dann als Rheuma diagnostizierte. Nach einer Darmreinigung, der Supplementierung von MSM, Vit. C, Vit B-Komp., Vit D3/K2, Magnesium und einer basenüberschüssigen Ernährung war es innerhalb von einigen Wochen gut. Maßnahmen werden in Erhaltungsdosis weitergeführt.

  • Hi,


    gibt es ein homöopathisches Kortison was dem Prednisolon ähnelt?

    Meine Tochter hat auch Rheuma und derzeit schreckliche Schmerzen.

    Bekommt allerdings vom Prednisolon Depressionen und will das auf keinen Fall mehr nehmen.


    Ich kann das übrigens auch bestätigen und erging mir ähnlich, als ich noch Kortison genommen habe.

    Ich habe mich immer fremdgesteuert damit gefühlt und ist ein ganz schrecklicher Zustand.

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Du hast ja ein Vertrauen zu mir. Aber dein Rat ist gut.

    Es gibt Cortison auch homöopathisiert. : Quelle: Altstadtapotheke Amberg.


    Entsäuern, Curcumin bist DER Cortisonersatz.

    Teufelskralle pur und in D12/ C30 als Harpagophytum zum Weg bahnen.

    Ich habe bei kurzen Nachsehen 35 Mittel zu Rheuma gefunden. Auch sehr viele Säuren u.Schlangengifte. Müsste man genauestens repertorisieren. Das geht nicht im Netz.

    Abet schau doch nal bei Renes Blof tu Homöopathie. Dort sind auch Schmerzmittel erwähnt. Und von der Fa. Hevert gibt es einem Rheumakomplex, den ich gerne einsetzte.

    Gruß Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)