Wilhelm Reich - Begründer der
Orgonwissenschaften
In den späten 1930ern stieß der Freud-Schüler und Psychoanalytiker Wilhelm Reich (1897 – 1957) auf
die Orgonenergie, die er auch als Bio- oder Lebensenergie bezeichnete und begründete die
Orgonomie-Wissenschaften.
Diese Lebensenergie gilt als prämateriell, kreativ, selbstorganisierend und alles penetrierend. Das
Orgon-Konzept ist nicht neu: Vergleichbare Erkenntnisse lassen sich sowohl hinsichtlich Chi, Prana, Magnetismus
sowie moderner Quantenphysik (zur Vakuum-Holo-Energie) finden.
Reich erforschte bis dato unerklärliche Phänomene und konstatierte ein Unvermögen des zivilisierten Menschen,
sich emotional, sexuell und geistig hinzugeben und einzulassen. Laut Reich hat dieses Defizit diverse psychische
und psychosomatische Erkrankungen zur Folge. Die Ursachen dieses Unvermögens sah Reich in einer tiefsitzenden,
grundlegenden Furcht des Menschen vor energetischen Prozessen außerhalb unmittelbarer Kontrolle bei gleichzeitiger
Sehnsucht nach Verschmelzung und entspanntem Kontrollverlust.
Schon Kinder lernen, ihre Emotionen zu unterdrücken. Später führen Einflüsse wie familiäre Konflikte oder Stress
im Arbeitsleben zur völligen Blockierung der Gefühlswelt - man ist wie versteinert.
Reich konstatierte die objektive Messbarkeit von Gefühlszuständen und sah darin den Beweis für die existentielle
Einheit von Körper und Seele; er prägte den Begriff des Charakter- bzw. Muskelpanzers, welcher bioenergetische
Funktionen und damit auch das Wirken der strahlenden Bione, der Energiebläschen, einschränkte. Jene messbare
Strahlung betrachtete Reich als Beweis für die Existenz von Orgon, der pulsierenden Primärenergie, die als Teil
jeder Materie und jeder Zelle sowie in Atmosphäre und Kosmos vorhanden ist.
Mittels Überlagerungskompetenz kann sich Orgon nicht nur selbst organisieren, sondern auch neue Materie
hervorbringen, in engem Bezug zu Sauerstoff und Wasser. In lebenden Organismen fließt sie (entgegen den Prinzipien
der Themodynamik) vom niederen in Richtung höheres Potential. Orgon lässt sich mittels physikalischer Methoden
demonstrieren und mit nicht-elektrischen Apparaturen konzentrieren und anschließend Organismen zuführen oder von
diesen abziehen, wie z. B. Temperaturdifferenz-Messung und Registrierung orgonenergetischer Wärmeerzeugung in
Versuchsakkumulatoren.
Über intensive Beobachtung, aber auch mit Orgongeräten wie der Orgondecke, dem Orgontunnel und dem DOR-Buster
lassen sich Untersuchungen und Behandlungen durchführen. Rückschlüsse auf den bioenergetischen Allgemeinzustand
eines Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen sind über den Reichschen Blut- und weitere Sekret-Tests
möglich, während manuelle Untersuchungen muskuläre und bindegewebige Blockaden erspüren lassen.
Bislang wurden bei eine Vielzahl von (chronischen) Erkrankungen wie Asthma, Schmerzzuständen des
Bewegungsapparats (siehe Orthopädie), endogenen und
reaktiven Depressionen, Morbus
Crohn und Neurodermitis durch die
Orgonmedizin gute Erfolge erzielt.
Orgonenergie reaktiviert lebensenergetische Selbstheilungskräfte, wie sie in selbstregulativen Prozessen im
emotionalen, physischen und sozialen Bereich wirksam werden: Bei hoher Vitalität fühlt man sich gesund und kreativ;
die Wundheilung ist beschleunigt. Niedrige Energie verzögert die Heilung und begünstigt die Entwicklung chronischer
Erkrankungen.
Lockerung oder Lösung der Charakter- und Muskelpanzerung
Vorbeugende Behandlungen wie die Bioenergetische Erste Hilfe können außerdem helfen, emotionaler "Verpanzerung",
etwa im Kindesalter, entgegenzuwirken. Desweiteren entwickelte Reich eine psychiatrische Orgontherapie, die er aus
den Erkenntnissen der Charakteranalyse und Vegetotherapie entwickelt hatte.
Ziel der Orgontherapie sind Lockerung oder Lösung der Charakter- und Muskelpanzerung im
Zuge der Reaktivierung des optimalen emotional-energetischen Flusses und einer natürlich-rhythmischen Pulsation,
was zum letztendlichen Erreichen der gewünschten Fähigkeit zur Hingabe führt.
Idealermaßen kann eine Orgontherapie durch individuelle Psychotherapie-Verfahren ergänzt und begleitet
werden.
Weiterführende Informationen stellt das 1987 gegründete Wilhelm Reich Institut für Therapie und Weiterbildung e.
V. gern zur Verfügung.
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