Welches Brot ist gut verdaulich?

  • Hm, leider gibt es aber auch von alnatura jodiertes Salz, ebenso gibt es Naturkosmetikzahncreme mit Fluorid.

    Ja leider, sehr oft wird bei Produkten auch nicht deklariert, um welches Salz es sich genau handelt. Manchmal steht bei Bio-Produkten drauf: "Meersalz" aber auch nicht, ob raffiniert, mit oder ohne Zusätze. Wir sollten Firmen öfter anschreiben, doch bitte genau zu schreiben, um welches Salz es sich handelt, zumindest Fluorid wäre wichtig.

    Zahnpasta ohne Fluorid sind immer noch die Ausnahme, auch bei Naturkosmetik, die wissen noch nicht um die Schädlichkeit oder glauben, dass die meisten sich eh nicht darum kümmern, was ja auch stimmt, sonst müsste man nicht danach gezielt suchen. Vermutlich denken die meisten noch, sie härten nur ihre Zähne und nicht auch die Knochen, Sehnen und Häute bis zum brüchig werden.


    Ja, liebe Bäcker, falls ihr mitlest:

    Schreibt doch, welches Salz ihr bei Brot und anderen Backwaren verwendet.

    Gilt auch für Gastronomen und Lebensmittelhersteller! Wir wollen wissen, wo Fluorid drinnen ist.


    Wichtig ist dann natürlich auch, was man auf das Brot gibt, die meisten kennen da ja nur Wurst, Butter, Käse und andere Fleisch- und Milchprodukte.

  • Wir wollen wissen, wo Fluorid drinnen ist.


    Und Jod natürlich.


    Ich wünschte auf solchen Verpackungen wären ähnliche Warnbilder, wie bei den Zigaretten. Man könnte für Fluoridhaltige Sachen Fotos von Zahn- und Knochenfluorose drauf machen, oder bei den jodhaltigen Sachen, von Schilddrüsenerkrankungen.


    Schade, ich hatte einmal eine tolle Internetseite, wo der Unterschied von synthetischem Fluorid und Jodid zu dem natürlich vorkommenden erklärt wurde.

    Die Seite ist leider weg, aber ich halte es trotz wissenschaftlicher Ausbildung, lieber weiterhin nach dem Motto "Wir können die Natur nicht gefahrenlos nachbauen"

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Es kommt darauf an was man am Brot nicht verträgt:

    Getreide aus modernen Züchtungen ist "vermurkst" und Schadstoffbelastet, dazu kommt noch die unsachgemäße Verarbeitung. Dieses Brot kann für kein Lebewesen gesund sein.

    Mit Urgetreide und manchem Biogetreide gebackene Brote könnten besser Verträglich sein wenn keine Übersensibilität gegen Gluten da ist (durch jahrelange Überstrapazierung des Verdauungstraktes).

    Möglicherweise könnte es helfen eine "Brotpause" einzuschalten, bei der streng alle Getreidesorten gemieden werden, etwa drei Monate lang- in denen vielleicht eine Darmreinigung, eine Rohkostphase mit grünen Smoothies und Wildkräutern eingelegt wird.

    Wenn dann wieder vorsichtig mit gutem Brot begonnen wird kann man sich auf ein verträgliches Maß herantasten, z.B mit diesem Brot: http://www.lebenskeimbrot.de/

    Durch die Keimung wird die Phytinsäure abgebaut. Wenn dieses Brot dann fertig gebacken bei Dir ankommt und Du es z.B. toastest, dann schmeckt es gut und die Stärke ist nicht mehr belastend weil sie durch die Erhitzung- Abkühlung- Erhitzung resistent geworden ist und nun als Präbiotikum dient anstatt Deinen Blutzuckerspiegel zu belasten.

    Wenn auch noch gut gekaut wird und man eine Kombination wählt die bekömmlich ist (nicht mit Eiweiß sondern z.B. mit Gemüse) könnte es sein dass es gut vertragen wird.

    Sauerteigbrot das mit Natursauerteig langsam geführt wurde enthält ebenfalls kaum mehr Antinährstoffe oder Pestizide weil diese bei der Fermentation abgebaut werden. Auch hier gilt: Nicht frisch au dem Ofen essen, sondern abkühlen lassen (die "Alten" wussten dass man Roggenbrot erst am nächsten Tag anschneidet weil es dann bekömmlicher ist).

    Mit etwas Fett (nicht zu viel) und Gemüse gegessen sollten alle störenden Faktoren beseitigt sein.

    Dass Brot keine Nährstoffe mehr enthält weil es gebacken wurde ist ein Märchen, darauf einzugehen wäre jetzt zu viel.

    Prinzipiell gilt: je weniger Inhaltsstoffe, desto besser. So bleibt man fast von allen Nahrungsfüllstoffen der Industrienahrung verschont, zu Gunsten des Geschmacks und der Gesundheit.

  • Hefe darf auch bei Bio dabei sein, ich würde einfach fragen.

    Die Zutaten werden schon Bio sein, ich vermute, bei Bio wird meistens auch kein Salz verwendet, was Zusätze wie Fluorid enthält, aber besser nachfragen.

    das sind die Zutaten des Allergiker Brotes welches ich kaufen wollte


    Roggenvollkornschrot (52%), Dinkelvollkornmehl (36%), Hafervollkornmehl (12%), Haferflocken, Steinsalz*, Backferment-Sauerteig (aus nicht kontrolliert biologischem Anbau)

    Es kommt darauf an was man am Brot nicht verträgt:

    bisher habe ich Gersterbrot gegessen, Knäckebrot und Schwarzbrot (Pumpernickel)

    Es wird die Hefe sein die ich nicht vertrage und Weizen.


    Das Pumpernickel habe ich eigentlich ganz gut vertragen wenn ich so zurück blicke.:/

    Aber ist auch sehr trocken und zerfällt.

    Wird auch eine Laktoseintoleranz sein denke ich?

    Denn Käse geht bald auch nicht mehr.

    LG

    Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

  • das sind die Zutaten des Allergiker Brotes welches ich kaufen wollte


    Roggenvollkornschrot (52%), Dinkelvollkornmehl (36%), Hafervollkornmehl (12%), Haferflocken, Steinsalz*, Backferment-Sauerteig (aus nicht kontrolliert biologischem Anbau)

    das klingt nicht so schlecht, ich hab allerdings in der Zeit, als ich noch "normal" gegessen habe, Gluten immer schlechter vertragen, das ist auch in Roggen und Dinkel drinnen. Backferment ist quasi eingetrockneter Sauerteig.

    In der Zeit hab ich hin und wieder glutenfreies Brot gegessen, aber meistens gar keines, weil wenn man auf Butter, Quark, Käse, Wurst .... verzichtet, braucht man anfangs auch kein Brot mehr.

  • Hier hätte ich vielleicht eher auf Überempfindlichkeit gegen Histamin getippt.

    Was auch immer das Problem ist, mit oben erwähnter Karenz der Reizmittel und einem langsamen wieder herantasten könnte wieder Einiges gutzumachen sein.

  • Hier hätte ich vielleicht eher auf Überempfindlichkeit gegen Histamin getippt.

    Mir fällt eben ein:/

    Ich habe mal bei meinem Internisten mit Zusatzausbildung Heilpraktiker einen Kinesiologie Test gemacht vor Jahren.

    Unter anderem auch einen Allergie-Test.

    Und dieser Arzt riet mir dann Weizen in jeglicher Form zu meiden.

    Immer übrigens!


    Hätte ich mal drauf gehört vor 20 Jahren, da wäre mir sicherlich einiges erspart geblieben.

    Aber das ist dann bei mir unter gegangen durch Job und Family.

    Unter anderem habe ich damals festgestellt, dass Weizen in den meisten Lebensmitteln genau wie Jod enthalten ist.


    In der Zeit hab ich hin und wieder glutenfreies Brot gegessen, aber meistens gar keines, weil wenn man auf Butter, Quark, Käse, Wurst .... verzichtet, braucht man anfangs auch kein Brot mehr.

    ich bin eh im Augenblick nicht so der Brotesser und denke werde auch versuchen mal zu verzichten.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gut Ding will halt Weile haben.

    Was man sich Jahre hat an negativer Ernährung hat antrainiert, muss erst wieder neu gelernt werden.:wacko:

    Aber ich bin zuversichtlich :saint:

    LG

    Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

  • ich bin eh im Augenblick nicht so der Brotesser und denke werde auch versuchen mal zu verzichten.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gut Ding will halt Weile haben.

    Da hast Du ganz recht!

    Manchmal kann man auch mal Fladenbrot in der Pfanne oder am Grill backen, das geht mit fast Allem. Oder verschiedene Samen einweichen und keimen und mit Gewürzen und püriertem Gemüse darren, für Kräcker. Dazu Hummus oder Avokadoaufstrich, das ist köstlich und leicht. Auch Knäcke/Schüttelbrot ist meistens leicht bekömmlich.

    Schönen Sonntag!:)