Warum ich kein Fleisch aus Massentierhaltung esse

  • Hm, Dampfgarer sind meißtens aus Plastik.

    Dann such ich doch lieber weiter nach einem passenden Schongarer. Und zum Dampfen habe ich ja so einen Edelstahltopfeinsatz, aber ich glaube, da nennt man es dünsten.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Nach Wiesenttal. Ich kann es kaum abwarten, aber die 2 1/2 Monate vergehen jetzt bestimmt gaaaanz langsam.

    Mein Mann hat auch schon geschmipft, weil ich die Regale schon mal leer geräumt habe, die Vorhänge sind auch schon abgenommen, gewaschen und verpackt, und die Winterkleidung sowieso. :)

    Liebe Nelli,


    dann ein herzliches Willkommen bei uns in der Fränkischen.

    Ich lebe in Forchheim/ zeitweise Bischberg, also ums Eck. Als Geflügelhof kann ich Dir die Familie Richter empfehlen. Die haben sehr glückliche Hühner und die Eier schmecken klasse.


    Ganz liebe Grüße

    Sascha:*

  • Ich esse auch nur Huhn oder auch Pute.

    Obgleich wenn ich ehrlich bin, oft zu trocken finde.

    Ein Sößchen dazu dann passt das schon.

    Aber manchmal habe ich schon Appetit auf ein schönes Wiener Schnitzel:/

    Gerne alle Arten von Vogel;-). Dazu Unmengen an Stichjoghurt, das macht es richtig lecker.

    Oder Fisch. Ansonsten nur noch Gemüse, Eier usw..

    @ Franz-Anton: ich bin fest überzeugt, dass Menschen keine anderen Säugetiere essen sollten. Habe dazu diverse Seiten im Netz verfolgt.

    Hintergrund in Kurzfassung: Unser Magen und Darm etc. ist dafür nicht ausgelegt.

    Wir haben ja auch keine Reißzähne und Klauen. Ergo, wir Menschen sind keine Fleischesser.


    Dazu gibt es auch eine schöne Geschichte aus 1001 Nacht. Mir fällt nur der Titel nicht ein.

    Der Sinn lautet so: Fleisch macht dumm und willenlos, weil man nicht wirklich satt wird. Es füllt den Magen, aber macht auch süchtig nach mehr. Ein anderer ernährt sich nur von Blättern und Früchten, der bleibt normal. Ein uraltes Märchen, es bringt mich zum Nachdenken.

    Wie gesagt, Fisch und Vogel gerne, aber ich mag kein Fleisch von Tieren mehr essen, die selbst Babies haben. Also Säugetiere sind. Auch nicht Bio und glücklich.

    Dann wären wir ja Kannibalen.

    Diese schönen Tiere und Mitbewohner können uns helfen, Lasten zu stemmen, die wir alleine nie bewältigen könnten. Holz rücken oder Land bestellen.

    Wie geschrieben, liebevoll mit Respekt und Vertrauen. <3<3;).


    LG

    Sascha

  • Nun ja, wir sind sicherlich keine Kannibalen, nur weil wir Fleisch essen. Immerhin bezeichnet Kannibalismus ja das Essen von Fleisch der eigenen Spezies und nicht Fleisch aus der eigenen Gattung, also der Gattung der Wirbeltiere.

    Zudem lautet der Titel dieses Threads ja "Warum ich kein Fleisch aus Massentierhaltung esse".


    Auf Fleisch weitestgehend zu verzichten, ist sicherlich sinnvoll, allein aus ethischen Gründen. Oder auch deshalb, weil praktisch jeder dritte Liter Wasser in die Massentierhaltung geht. Anders ausgedrückt für ein Kilo Rindfleisch in der Massentierhaltung gute 15.000 Liter Wasser benötigt werden. Wiederum anders ausgedrückt, vernichten wir an Regenwald jeden Tag die Fläche der Stadt Köln. Jeden Tag. Einmal Köln futsch. Für das Futter in der Massentierhaltung.


    Im National Geographic konnte man vor einigen Jahren (ich glaube es war 2014) eine Meta-Studie lesen, wobei herauskam, dass beispielsweise von 100 Kalorien, die wir in die Geflügelzucht stecken, gerade einmal 13 Kalorien für den Geflügelfleischesser übrig bleiben. 87% an Energie vernichtet. Soviel mal zum Thema "ich esse kein Fleisch, nur Gefügel".


    Ein "Meatless Monday", wie Paul Mc Cartney mal gesungen hat, bringt uns auch nicht mehr weiter, bedeutet es doch im Umkehrschluss, dass wir die restlichen sechs Tage der Woche beim Fleisch nur so zuschlagen dürfen. Wobei Mc Cartney und seine Frau sogar Vegetarier sind, wenn ich mich recht entsinne. Da macht solch ein Songtext doch richtig Sinn.

    Dennoch muss man auch beim Thema Fleisch mal Maß halten. Immerhin wären wir heute sicherlich nicht da, wo wir heute sind, wenn der Mensch nicht irgendwann einmal angefangen hätte, Fleisch zu futtern. Gerade im Winter hätte der Mensch in Urzeiten ohne Fleisch gar nicht überlebt.


    Und ja, es stimmt - der Mensch hat keine Reißzähne, wie ein Raubtier, ein Carnivore. Aber der Mensch hat nun mal auch keinen so ausgeprägten Mahlkiefer wie die Herbivoren, also die Kräuterfresser. Auch ist der Darm des Menschen zu kurz, um Gräser und ähnliches einfach verdauen zu können.


    Ein Peter Ungar von der Universität in Arkansas untersuchte vor Jahren die Zähne des frühen Homo sapiens und verglich diese dann mit den Zähnen seines direkten Vorfahren, dem Australopithecus. Dabei stellte sich doch tatsächlich heraus, dass der Homo sapiens spitzere Zähne hatte, als sein Vorfahr. Und wenn man den Anthropolgen folgt, lebte der Homo sapiens vor gut 2,5 Millionen Jahren. Soll also heißen, dass der Mensch seit 2,5 Millionen Jahren Fleisch futtert. Zugegeben, keines aus Massentierhaltung.


    Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, ist unser Problem heute, dass wir das Maß verloren haben. Wodurch wir uns letztlich unsere Probleme selbst schaffen und solche Diskussionen führen (müssen).


    Aber wenn wir so weiter machen und bald eine Hälfte unseres Erdballs aufgefressen haben, werden wir vielleicht noch erleben, dass es ein Verbot für Fisch- und Fleischkonsum geben wird,

    Wir werden sehen ...

  • st unser Problem heute, dass wir das Maß verloren haben. Wodurch wir uns letztlich unsere Probleme selbst schaffen und solche Diskussionen führen (müssen).

    Nicht nur das Maß, auch unsere Identität, würde ich sagen: Menschen sind SäugeTIERE??

    Da beginnt der Irrtum schon.

    Und Gott sprach: lasst uns Menschen mache in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde Kriechen! Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und als Frau schuf er sie.

  • Und Gott sprach: lasst uns Menschen mache in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde Kriechen! Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und als Frau schuf er sie.

    Richtet sich Deine Identität nach Gott?

    Meine nicht. Ich denke selbst, ;).

  • Aber wenn wir so weiter machen und bald eine Hälfte unseres Erdballs aufgefressen haben, werden wir vielleicht noch erleben, dass es ein Verbot für Fisch- und Fleischkonsum geben wird,

    Wir werden sehen ...

    Ich finds traurig, dass vielen die Achtung vor dem Tier verloren gegangen ist. Wenns nach mir ginge gäbs für jede Person nur eine geringe Menge an Lebensmittelmarken für den Einkauf von tierischen Produkten und zwar sehr begrenzt; dann müsste bald kein Tier mehr leiden.

    Unsere Politik denkt in erster Linie an das Florieren der Wirtschaft, grausam was für eine Regierung wir haben (von den meisten schließlich gewählt), aber über Umweltschutz labern und Strohhalme aus Plastik verbieten, ist doch wirklich ein Irrsinn.

    Auch wenn wir bedenken, wie manche ihre Haustiere halten, Katzen in Wohnungen sperren, Terrarien, kleine Aquarien, Delfinarien, Vögel in Käfigen, gruslig und grausam ist das. Vor solchen Menschen halte ich mich fern, ich denke, das sagt viel über den Charakter aus, wenn jemand das fertig bringt.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Wenns nach mir ginge gäbs für jede Person nur eine geringe Menge an Lebensmittelmarken für den Einkauf

    Moin,

    wie hört sich das schrecklich an und erinnert mich an die Kriegszeit wo Essenmarken verteilt wurden.

    Meine Mutter hat davon genug erzählt und glaub mal nicht das dies witzig war.

    Und das möchtest du wieder zurück haben und die Nahrung den Menschen einteilen.

    Für mich ein absolutes No-Go!

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Mich würde das nicht stören, wenn es Lebensmittelmarken für tierische Produkte gäbe, ich esse nämlich nicht viel davon, das würde mir locker ausreichen.

    Das erscheint mir die einzige Idee um die Massentierhaltung schnellst möglich zu beenden.


    So wie unsere Politik rumeinert und vordergründig am Wirtschaftswachstum interessiert ist wird da nämlich nichts passieren in naher Zukunft. Die Tiere werden weiterhin gequält werden und alle schaun zu und keiner tut was.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • So wie unsere Politik rumeinert und vordergründig am Wirtschaftswachstum interessiert ist wird da nämlich nichts passieren in naher Zukunft. Die Tiere werden weiterhin gequält werden und alle schaun zu und keiner tut was.

    weiß nicht ob das Video bleiben darf, aber ist echt interessant .

    https://www.youtube.com/watch?v=Eh-kIYX7Q9A

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Richtet sich Deine Identität nach Gott?

    Meine nicht. Ich denke selbst, ;) .

    Ein Geschöpf Gottes zu sein schließt die Fähigkeit zu denken nicht aus, im Gegenteil. Ich glaube dass wir nicht nur nach dem Körper, sondern auch nach dem Geist ein Abbild Gottes sind. Der Mensch hat die Fähigkeit zur Freiheit im Denken und im Handeln und die Kreativität um Ideen zu haben und umzusetzen. Das unterscheidet uns einerseits von den Tieren und andererseits verlangt es Verantwortungsbewusstsein.


    Dein Kommentar "ich denke selbst" scheint sich eher auf bestimmte Einrichtungen zu beziehen in denen man aufgefordert wird den Verstand mit dem Mantel in der Garderobe zu lassen. Mit Gott selbst oder unserer Identität hat das wenig zu tun.


    Die Frage nach unserer Herkunft ist wirklich wichtig weil daraus Schlüsse gezogen werden die unsere gesamte Existenz massiv beeinflussen.In dieser Zeit wo der Glaube an die Evolutions- Religion zum guten Ton gehört ist freilich die Verwirrung diesbezüglich sehr groß und hindert viele brave Menschen daran ihre Gottgewollte Freiheit zu erlangen.

  • Medjoul  :thumbup::thumbup::thumbup:

    Hätte Ich nicht besser wiedergeben können!

    Theologie- Studium , überzeugte Christin oder beides?

    Ich bin in der Ev.-Methodistischen Kirche gross geworden, in ihrer Haltung latent puritanisch aber Abspaltung von der anglikanischen Kirche um 1750!

    2006 bin ich konvertiert zur kath. Kirch..mit voller Überzeugung..im Norden haben wir eine recht freie Diaspora!!

    Aus meiner inneren Überzeugung, -angedachtes Theologie- Studium inclusive, daher Latinum & Graecum in der Schule - entstand wohl auch der HP ..auch hier geht es um Seelsorge.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Wenn doch viele Menschen wirklich an Gott glauben würden, würde unser einstiges Paradies nicht so dermaßen ruiniert werden.

    Gott hat es uns zur Verfügung gestellt, was der Mensch daraus macht bleibt ihm überlassen.

    Anstatt es zu achten und dankbar zu sein und zu pflegen und uns daran zu erfreuen,

    zerstört der Mensch die Natur und wie hier im Thread das Thema ist, werden Tiere in Massentierhaltung gequält unter grausamen Umständen.


    Ich denke es macht nur einen Tropfen auf den heißen Stein, wenn einige "nur" noch zu Biofleisch greifen. Ohne Verbote wird die Massentierhaltung nicht aufhören und Verbote wird es keine geben, da sonst die Wirschaft Schaden nimmt und so regiert unsere angeblich christliche Partei uns ins Verderben.


    Ich überlege mir grad, was das für ein Mensch sein muss, der Besitzer so einer Massentieranlage ist, was ist in dem kaputt gegangen :(

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Ich denke es macht nur einen Tropfen auf den heißen Stein, wenn einige "nur" noch zu Biofleisch greifen.

    Genau das ist die Crux, Mara - wenn man denkt, dass man noch zu klein sei, um den Großen auf die Finger zu hauen, machen einen die Großen klein, bevor man groß ist.


    Und man sollte nicht vergessen, dass fast alles mit einem Tropfen beginnt.

    Am Anfang ist es nur ein Tropfen, danach hat man eine Pfütze oder sogar einen reißenden Fluß. Und ein kleiner Tropfen hat so viel Macht, dass er einen Eimer Wasser zum Überlaufen bringen kann.

    Vor gut 20 Jahren gab es in Deutschland vielleicht 20.000 Veganer, heute sind es fast eine Million. Und wir haben heute gut und gerne 8 Millionen Vegetarierer in Deutschland. An solche Zahlen war vor 20 Jahren überhaupt nicht zu denken. Das alles nur, weil irgendwann, irgendwo ein kleiner Tropfen fiel. Und das Tolle daran - ein Tropfen, der in eine Pfütze fällt, zieht Kreise. Und die werden größer und größer.

    Alles nur durch - einen kleinen Tropfen!


    Und jeder von uns hat solche Tropfen - in seiner Geldbörse. Jeder kann täglich entscheiden, wo er diese Tropfen ausgibt, welche Kreise sie anschließend ziehen.