Basische Ernährung - Erfahrungen, Tipps, Links

  • Hallo Med, Grundsätzlich kann man sagen dass die meisten natürlichen Lebensmittel basisch wirken wenn sie möglichst frisch verzehrt werden. Sie liefert Vitamine und Mineralstoffe anstatt sie zu verbrauchen (wie das z.B. bei Zucker und Fertignahrung der Fall ist). Auch belasten sie nicht so stark durch Toxine die dann wieder hinausgeschafft werden müssen.

    Besonders Empfehlenswert sind, würde ich sagen: Wildkräuter, Fermentiertes, Grassäfte, Sprossen, Grüne Gemüsesorten, die Blätter beispielsweise von Rüben etc., aber auch Obst ist für eine basische Ernährung geeignet.

    Jedoch Hülsenfrüchte, tierische Produkte und Getreide sind säurebildend.

    Auch die Körperpflegeprodukte können säurebildend wirken, daher ist es auch hier wichtig auf Naturprodukte zurückzugreifen.

    Man kann zuerst aktiv entsäuern, das heißt: alle säurebildenden Nahrungsmittel weglassen oder zumindest reduzieren, viele grüne Säfte oder Smoothies trinken, evtl. (intermittierend) Fasten (damit der Körper Zeit hat sich mal um andere Baustellen zu kümmern und nicht immer mit Verdauung beschäftigt ist.), viel reines Wasser trinken.

    Dann kann man noch zusätzlich Mineralstoffe und Vitamine einnehmen damit die Depots schneller aufgefüllt werden, hier sollten aber nur natürliche Substanzen verwendet werden.

    Auch Basenbäder entsäuern den Körper (osmotischer Effekt), oder basische Fußbäder, Basenstrümpfe, Bürstenmassagen etc.

    Bitterstoffe beschleunigen die Säureausleitung (z.B. Heidelberger Bitterkräuter- kurz vor den Malzeiten eingenommen.)


    Ich habe damit begonnen grünen Tee zu trinken, anschließend habe ich eine Darmreinigung gemacht (mit Heilerde, Flohsamenschalen, Bitterkräutern und Probiotika). Dann habe ich NEM dazugenommen (Magnesium, MSM, Vitamin D3, K2, Vitamin C) und die Ernährung nach und nach umgestellt. Jedes Frühjahr und Herbst mache ich mal ein paar Wochen eine Kur- mit Kräutersmoothies oder Säften und lasse tierische Produkte weg.

    Kuhmilch aus dem Supermarkt trinke ich so gut wie gar nicht und Schweineprodukte meide ich immer. Dann bleibt aber viel übrig mit dem man gut leben kann.

    Es kommt darauf an wie Deine Ernährung zur Zeit aussieht, auf Deine Lebensumstände und auf Deinen derzeitigen Gesundheitszustand, sowie auf Vorlieben und Gewohnheiten.

    Hoffentlich habe ich damit Deine Frage so ungefähr beantwortet?

    Wer in meinen Beiträgen (Rechtschreib)fehler findet, darf sie sich gerne behalten!;)

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Basische Ernährung“ zu „Basische Ernährung - Erfahrungen, Tipps, Links“ geändert.
  • Hallo Ihr Lieben,


    das ist mal wieder einfach genial an dieser Stelle, ich hatte mir heute nämlich genau diese Frage gestellt :thumbup::thumbup::thumbup::*. So zum Zitronenwasser: wirkt es basisch? Wenn ja wo? Schafft es auch ein basisches Millieu im Mundraum? Oder nur im Magen/Bauchi :?:


    LG

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Irgendwie habe ich gerade ein starkes Bedürfnis nach basischer Ernährung. Könnte schüsselweise (Bio)Spinat essen. Dazu Kraftsuppen von glücklichen Hühnern (wo bekomme ich die???). Sind die gekochten Blätter vom Blumenkohl essbar? Ich liebe Suppen mit Gemüseeinlagen, oder pürierte Suppen.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Hallo Sascha! Zitronenwasser ist tatsächlich eine gute Möglichkeit zu entschlacken und wirkt aufgrund der enthaltenen Mineralstoffe basisch. Allerdings würde ich mir damit nicht die Zähne spülen, denn die Zähne könnten empfindlich auf die Fruchtsäuren reagieren.

    Auch würde ich nicht sofort die Zähne putzen, sondern etwa eine halbe Stunde damit warten um den Zahnschmelz nicht zu schädigen.

    Die Blätter vom Blumenkohl und von den meisten anderen Gemüsesorten sind essbar (auf Bio-Qualität achten!) und enthalten oft mehr Mikronährstoffe als das Gemüse selbst. Wünsche also guten Appetit!;)

    Wer in meinen Beiträgen (Rechtschreib)fehler findet, darf sie sich gerne behalten!;)

  • Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    Nur mal so am Rande: Ich sehe, Du kennst Albrecht Müller und sein entsprechendes Buch? ;)


    Und ja, die Blätter vom Blumenkohl sind essbar. Sie sind reicher an Vitaminen und Mineralstoffen als der eigentliche Blumenkohl. Außerdem enthalten die Blätter viel Vitamin K. Ich würde solche Blätter allerdings nur futtern, wenn es ein Bio-Blumenkohl ist.

    Übrigens kann man Blumenkohl auch roh futtern, man muss ihn nicht unbedingt kochen.