so viele Baustellen

  • Ich habe mit 17 Jahren Epilepsie bekommen, vor einigen Jahren (inzwischen bin ich 39) kamen dann diverse andere Sachen dazu. Hashimoto, Verdacht auf Hashimoto Enzephalitis weil meine TPO-Antikörper extrem hoch sind.


    Da bekam ich eine Cortisontherapie, hat aber nichts gebracht. Habe mir eine Zweitmeinung bei einem Endokrinologen eingeholt, der sagt, ich hab kein Hashimoto. Der Arzt, der das diagnostiziert hat, war nur Assistenzarzt, er kannte den zufällig. Weiter ging es mit Gelenkschmerzen. Rheuma wurde ausgeschlossen, es waren keine Entzündungswerte im Blut.


    Die Ärztin meinte, die Schmerzen kämen vom Vitamin-D-Mangel…In der Neuroimmunologie haben sie nochmal alles untersucht, und mich entlassen mit den Worten: „Frau Klünder, wir können Ihnen nicht weiter helfen…“


    Mir wurde von einem Bekannten Dr. Pontus Harten in Kiel empfohlen, der hat Fibromyalgie diagnostiziert. Außerdem bin ich hypermobil. Seit einer Müllsammelaktion habe ich Schmerzen im ISG-Gelenk. Als 6 Termine Physio nichts brachten, fiel dem Chirurgen nichts anderes ein, als mir eine Cortisonspritze zu geben. Hab den Arzt gewechselt, nochmal Physio bekommen, auch keine Besserung. Als ich dann noch Schuppenflechte am Kopf bekam, schickte mich die Hausärztin zum Rheumatologen.


    Diagnose:


    chron. Schmerz-Syndrom, Generalisiertes Wirbelsäulen-Syndrom, Psoriasis vulgaris, Epilepsie,


    Röntgen: Bd. Hände in 2 Ebenen: Paraartikuläre Demineralisation, Radiocarpalarthrose bds., Erosionen und Zysten in einzelnen Handwurzelknochen links mehr als rechts. Als direkter Entzündungsnachweis, vereinbar mit rezidiv. Psoriasis-Arthritis. Der Rheumatologe meint, das muss man erst behandeln, wenn was anschwillt.


    Wenn mir nun irgendwas weh tut, weiß ich nie woher es kommt. Ist es die FMS, die HMS, die Psoriasis oder doch noch was anderes?


    Meine Probleme aktuell: Epilepsie, Tremor, Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme, schnelle Erschöpfung, Schuppenflechte, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, besonders ISG


    Vielleicht hat ja jemand noch irgendeine neue Idee was das alles erklärt…:rolleyes:

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich nehme gegen die Epilepsie Briviact und Lamotrigin. Hab alle möglichen Medikamente durch, die vertrage ich soweit ganz gut.


    Danke, hab mir gerade die Liste angeschaut. Da ich bei der Barmer bin, ist das wohl keine Option, die zahlen sowas gar nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ich nehme gegen die Epilepsie Briviact und Lamotrigin.

    Mußt du die denn nehmen? Die haben ganz schön heftige Nebenwirkungen, und einige Nebenwirkungen passen auf deine Beschwerden.



    Zumindest bei dem ISG- Problem, und vielleicht den Arthrose- Problemen, könnte dir der Youtube- Kanal von Liebscher und Bracht vielleicht helfen.

    Beim Rest kenne ich mich leider nicht so gut aus.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Meine Probleme aktuell: Epilepsie, Tremor, Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme, schnelle Erschöpfung, Schuppenflechte, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, besonders ISG

    Vielleicht erkennst du dich hier wieder?:/


    Jedoch führt ein verzögerter Therapiebeginn meist zu Fibrosierungen, also Vernarbungen der betroffenen Regionen, was dann oft zu dauerhaften Beeinträchtigungen führt.

    In der Literatur wird hierzu gern auf den Philosophen Sokrates verwiesen, von dem behauptet wird, dass er auch an einer Autoimmunthyreopathie mit Nervenbeteiligung litt und viele Jahre seines Lebens durch eine " Epilepsie stark beeinträchtigt war!"

    https://www.schilddruese-cobur…ung-der-schilddruese.html


    Also für mich solltest du einen Internisten oder neuen Endorinologen ansteuern, der sich wirklich mit deiner Thematik befasst und gut auskennt, denn sie ist wirklich Komplex in ihrer Vielfalt.

    Die Uni in deiner Stadt wäre in deinem Fall sicherlich erstrebenswert, die dich mal auf Herz, Nieren, SD und Rheuma hin überprüft

    Ich würde mich an deiner Stelle dort vorerst in der internistischen Ambulanz anmelden, um einen gezielten Ansprechpartner zu haben, der dich dann weiter an die zuständigen Ambulanzen der Uni überweist.:)

    https://www.epi.ch/wp-content/uploads/Artikel-Ruegg_1_11.pdf

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Mußt du die denn nehmen? Die haben ganz schön heftige Nebenwirkungen, und einige Nebenwirkungen passen auf deine Beschwerden.



    Zumindest bei dem ISG- Problem, und vielleicht den Arthrose- Problemen, könnte dir der Youtube- Kanal von Liebscher und Bracht vielleicht helfen.

    Beim Rest kenne ich mich leider nicht so gut aus.

    Ja, die Medikamente muss ich nehmen. Hab verschiedene probieren müssen, aber entweder hatte ich starke Nebenwirkungen oder weiter Anfälle. Mit der jetzigen Medikation komme ich einigermaßen klar.


    Also für mich solltest du einen Internisten oder neuen Endorinologen ansteuern, der sich wirklich mit deiner Thematik befasst und gut auskennt, denn sie ist wirklich Komplex in ihrer Vielfalt.

    Die Uni in deiner Stadt wäre in deinem Fall sicherlich erstrebenswert, die dich mal auf Herz, Nieren, SD und Rheuma hin überprüft

    Ich würde mich an deiner Stelle dort vorerst in der internistischen Ambulanz anmelden, um einen gezielten Ansprechpartner zu haben, der dich dann weiter an die zuständigen Ambulanzen der Uni überweist.:)

    Die Uni bei uns war nicht gerade hilfreich. In der Rheumatologie meinten die, die Schmerzen kämen vom Vitamin-D-Mangel, der dortige Endikronologe meinte, ich hab Hashimoto, was mein jetziger aber ausschließt, meinte Schilddrüse sieht im Ultraschall total ok aus... Ich war auch schon in der Neuro-Immunologie der Uni, die haben auch nix gefunden.


    Hab gerade mal die Seite zur Hashimoto-Thyreoditis angeschaut. Zitat:


    Die Behandlung dieser akuten Form sollte durch einen schilddrüsenspezialisierten Arzt, also in erster Linie durch einen Endokrinologen erfolgen. Antikörper TPO und TAK, die die Hashimoto-Thyreoiditis auslösen, können jedoch auch an anderen Organen angreifen und schwere systemische Erkrankungen verursachen. Hier ist in erster Linie die Hashimoto-Enzephalopathie zu nennen, in der Literatur oft SREAT genannt (steroidersponsive Enzephalopathie bei Autoimmunthyreoiditis). Diese findet sich besonders bei Patienten mit sehr hoher Antiköperlast und zeigt sich durch epileptische Anfälle, Psychosen, schwere Depressionen, heftige Kopfschmerzen, Schlaganfälle, Sprachstörungen, Gangunsicherheiten und andere Beeinträchtigungen des Zentralnervensystems.


    Auf Hashimoto-Enzephalitis wurde ich behandelt, den Verdacht hatten sie in der neuro in Hamburg. Daraufhin bekam ich Cortison-Stoßtherapie, die meinten auch, dass evtl die Epilepsie davon kommt. Tja, leider lagen die damit dann doch falsch

  • Diese findet sich besonders bei Patienten mit sehr hoher Antiköperlast und zeigt sich durch epileptische Anfälle, Psychosen, schwere Depressionen, heftige Kopfschmerzen, Schlaganfälle, Sprachstörungen, Gangunsicherheiten und andere Beeinträchtigungen des Zentralnervensystems.

    Deswegen fragte ich ja, ob du die Medikamente nehmen mußt, und ob es keine Alternativen gibt.


    https://www.nebenwirkungen.de/…tten-losung-zum-einnehmen


    "Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jeder Person auftreten müssen.

    Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Anwendern betreffen
    ·Schläfrigkeit, Schwindel
    Häufig: kann 1 bis 10 von 100 Anwendern betreffen
    ·Grippe
    ·Depression, Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit
    ·Epileptischer Anfall
    ·Gefühl von «Gleichgewichtsstörung/Drehschwindel» (Vertigo)
    ·Infektionen der oberen Atemwege
    ·Husten
    ·Übelkeit (Unwohlsein)
    ·Erbrechen, Verstopfung
    ·Müdigkeit (Erschöpfung)
    ·verminderter Appetit
    Gelegentlich: kann 1 bis 10 von 1000 Anwendern betreffen
    ·Allergische Reaktionen
    ·Abnormale Gedanken und/oder Realitätsverlust (psychotische Störungen), Aggression, Erregbarkeit, selbstverletzendes Verhalten, Selbstmordneigung (Selbstmordgedanken bzw. Selbstmordversuche), Verminderte Anzahl der weissen Blutkörperchen (Neutropenie): Reduzierung der Neutrophilen (einer Untergruppe der weissen Blutkörperchen)"

    https://beipackzetteln.de/lamo…mg-tabletten#collection-4

    "Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Behandelter von 10):

    • Kopfschmerzen
    • Schwindelgefühl
    • Schläfrigkeit oder Benommenheit
    • unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der Bewegungsabläufe (Koordinationsstörungen/Ataxie)
    • Doppeltsehen oder Verschwommensehen
    • Übelkeit (Nausea) oder Erbrechen (Vomitus)
    • Hautausschlag.

    Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):

    • Aggressivität oder Reizbarkeit, Erregtheit/Ruhelosigkeit
    • rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus)
    • Schütteln oder Zittern (Tremor)
    • Schlafstörungen
    • Durchfall
    • Mundtrockenheit
    • Müdigkeit
    • Schmerzen in Rücken, Gelenken oder anderswo.

    Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10000):

    • juckende Augen mit Schleimabsonderung und verkrusteten Augenlidern (Bindehautentzündung)
    • eine schwere Hauterkrankung (Stevens-Johnson-Syndrom): Siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4.

    Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10000):

    • Halluzinationen („Sehen“ oder „Hören“ von Dingen, die nicht wirklich da sind)
    • Verwirrtheit
    • wackliger oder unsicherer Gang beim Umherlaufen
    • unkontrollierbare Körperbewegungen (Tics), unkontrollierbare Muskelkrämpfe, die Augen, Kopf und Rumpf betreffen (Choreoathetose), oder andere ungewöhnliche Körperbewegungen wie Ruckeln, Schütteln oder Steifigkeit
    • eine schwere Hautreaktion (toxische epidermale Nekrolyse): Siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
    • Zunahme der Anfälle bei Patienten, die bereits eine Epilepsie haben
    • Veränderungen der Leberfunktion, die durch Blutuntersuchungen festgestellt werden, oder Leberversagen
    • Veränderungen des Blutbildes, einschließlich verminderte Anzahl an roten Blutkörperchen (Anämie), verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie), verminderte Anzahl all dieser Blutzellen (Panzytopenie) und eine als aplastische Anämie bezeichnete Erkrankung des Knochenmarks
    • eine schwerwiegende Blutgerinnungsstörung, die unerwartete Blutungen und blaue Flecken hervorrufen kann (disseminierte intravaskuläre Gerinnung)
    • erhöhte Körpertemperatur (Fieber).

    "

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • hier im Forum sind einige die es an der Schilddrüse haben und zusätzlich Rheuma.

    Oft gesellt sich nämlich zu einer Autoimmunerkrankung gerne eine 2. dazu

    Vielleicht hast du auch ein Mischform der Schilddrüse wie Hasimoto und Basedow?

    http://www.hashimotothyreoiditis.de/

    http://www.morbusbasedow.de/

    https://www.mein-allergie-port…uftreten-in-familien.html

    Das alles kann nur ein sehr erfahrener Endokrinologe herausfinden.

    Das viele Dr. Hopping ist auch nicht so gut, denn du brauchst erst einmal die Ursache deiner vielen Beschwerden.


    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Hallo JenDekay


    Hattest du vieleicht mal vor Jahren einen Zeckenstich der nur unzureichend behandelt wurde?

    Ich kann dir nur umgehend empfehlen dein Blut mit einen Dunkelfeldmikroskop mal untersuchen zu lassen.


    Sowas macht in Regel ein Alternativmediziner oder Heilpraktiker. Die normalen Bluttests oder ein LTT sind nicht immer zuverlässig.

    Mir war es vor 23 Jahren ähnlich so ergangen und hatte einen Ärzte Marathon hinter mir.

    Und seit 2014 bin ich wieder beschwerdefrei.

    Mehr darüber auf meiner privaten Infoseite. Einfach auf mein Profil klicken.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Oft wird ein Zeckenstich gar nicht bemerkt oder wahr genommen und auch nicht immer kommt es zu einer Wanderröte.

    Was viele nicht wissen! Bei einen Zeckenstich gibt dieses winzige kleine Spinnentier ein Sekret ab und somit beim Saugtrakt den Einstich betäubt und der Betroffene nichts damit bekommt. Es schwillt auch nichts an und juckt auch nicht wie bei einer Stechmücke.

    Aber in den letzten Jahren ist auch schon immer öfters vorgekommen das Stechmücken eine Borreliose auslösen können. Wenn zum Beispiel ein Zecke mit Feldratten kontakt hatte.

    Ich möchte da jetzt niemanden Angst machen, aber oft wie in so einen Fall tappen die Ärzte in dunkeln weil sie nichts finden. Es kommt öfters zu häufigen Fehldiagnosen und erschwert somit eine richtige Therapie.

    Borrellien verursachen Neurotoxine die das ZNS schädigen können und somit jedes Organ befallen können.

    Das Problem ist dass diese spiralförmigen Erreger sich auch unsichtbar machen können.

    Weder Mit Ultraschall, MRT oder CT ist was zu finden.

    Diese Nisten sich im Bindegewebe, Knorpel ein und können sogar biss ins Gehirn vordringen.

    Die einzige Möglichkeit was zu Finden wäre nur mittels eines Dunkelfeldmikroskop. Eine andere Lösung kenne ich

    nicht!

    Deine aufgeführten Beschwerden kenne ich zu gut und hatte das selbst durchgemacht und weis genau von was ich Rede.

    Da bin ich nicht der Einzige und deswegen brauchst du einen richtigen Experten wo sich damit auskennt.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Hallo.

    Der Rheumatologe sprach davon, dass er erst behandeln würde, wenn etwas angeschwollen ist. Dass heisst er würde dann eine Psoriasis Arthritis behandeln???

    Das klingt tatsächlich nach P.A.

    Ich würde dran bleiben, oder eine Zweitmeinung einholen und auf MTX ansprechen.

    Hast du mal einen Gynäkologischen Endokrinologen aufgesucht wegen Hormoncheck, vor allem Östrogen und Progesteron.

    Um die 40 können die Wechseljahre beginnen und der Abfall von Progesteron kann auch die seltsamsten Symptome auslösen.