Homöopathie im Einsatz gegen Krebs

Im Rahmen des Homöopathie-Lexikons gehe ich ja auf verschiedene Mittel ein. Mittel gegen Krebs erwähne ich da nicht – das würde das Lexikon auch überfordern. Und da noch immer einige Menschen die Wirkung homöopathischer Mittel für „Placebos“ halten, stößt man in Deutschland alleine beim Gedanken Krebs mit Homöopathie behandeln zu wollen auf – sagen wir mal „Unverständnis“ . Doch in Indien, wo homöopathische Anwendungen eine lange Tradition haben, sieht das ganz anders aus.

Zuvor noch ein paar allgemeine Worte: Viele Ärzte bezeichnen Homöopathie als Unsinn, einige Mediziner fordern gar Regierungen und Gesundheitsbehörden auf, den Verkauf zu unterbinden (BBC News, 20.08.2009; Homeopathy not a cure, says WHO, http://news.bbc.co.uk/2/hi/8211925.stm. Auch in Deutschland fordert man gelegentlich ein Verbot der Homöopathie: Homöopathie sofort streichen). Gleichzeitig zeigen Fallstudien, dass Homöopathie möglicherweise zu den besten Waffen gegen Krebsleiden gehört. Laut einiger Studien sind homöopathische Mittel wirkungsvolle Chemotherapeutika und können Krebs heilen.

Homöopathische Mittel sind hundertfach potenziert, manche sagen „verdünnt“ – was aber nicht korrekt ist. Dennoch werden sie in Kliniken der indischen Stadt Kalkutta gegen Krebs eingesetzt: Der Mediziner Prasanta Banerji hat in seiner Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation (PBHRF) seit 1990 mehr als 30.000 Krebspatienten allein mit den Mitteln der Homöopathie behandelt. Seinen Angaben zufolge gab es dabei bei rund 20 Prozent der Patienten eine vollständige Heilung – ganz ohne Chemotherapie oder Bestrahlung und die damit verbundenen schweren Nebenwirkungen. Bei weiteren gut 20 Prozent der Patienten verhindert die homöopathische Behandlung das Fortschreiten der Krankheit. Die Erfolgsquote der Banerji-Behandlung ist damit mit der einer konventionellen Therapie vergleichbar.

Skeptiker denken bei solchen Ergebnissen fast reflexartig: „Na, die werden dann auch keinen Krebs gehabt haben.“ Aber auch weitere Kliniken in Indien erzielen ähnliche Erfolge mit rein homöopathischen Methoden.
Die Krebs-Behandlung mit Homöopathie erregte das Interesse des United States (US) National Cancer Institute (NCI) und einige Fälle aus Indien wurden in das Fallstudien-Programm aufgenommen. Vier Patienten mit Lungenkrebs oder Magenkrebs, die mit den homöopathischen Mitteln geheilt wurden, wurden im Programm als Fallstudien untersucht. Keiner der Patienten hatte eine „konventionelle Behandlung“ über sich ergehen lassen müssen.

Ergebnis: Das US NCI sah die Behandlung als so vielversprechend an, dass es weitere Studien und eine Erforschung der Wirkungsmechanismen vorschlägt. (Banerji et al. Cancer patients treated with the Banerji protocols utilising homoeopathic medicine: a Best Case Series Program of the National Cancer Institute USA. Oncology Reports. 2008 Jul;20(1):69-74. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18575720)
Tatsächlich wurden Mittel der Therapie nach Banerji (auch das „Banerji Protokoll“ genannt) kurz darauf von US-Forschern der Universität Texas in vitro an Brustkrebszellen untersucht. Dafür wurden die ultraverdünnten Mittel Carcinosin, Phytolacca (Kermesbeere), Conium (Schierling) und Thuja (Lebensbaum) für das Experiment ausgewählt. Als Kontrolle wurden neben Krebszellen normale menschliche Zellen der Brust verwendet. Es zeigte sich, dass die Substanzen bei Krebszellen das Wachstum stoppen und den Zelltod auslösen, indem sie in den Stoffwechsel der Brustkrebszellen eingreifen. Die Mittel wirkten dabei gezielt gegen Krebszellen. Besonders wirkungsvoll waren Carcinosin und Phytolacca. Sie erreichten in 80 Prozent der Krebszellen einen Effekt. Dabei wirkten sie stärker, je potenzierter („verdünnter“) diese waren und je länger sie einwirken konnten. Ihre Wirkung war mit der von konventionellen Chemotherapeutika vergleichbar, jedoch selektiv. Mehr Informationen darüber findet man hier: Zytoxische Effekte von ultraverdünnten Arzneimitteln auf Brustkrebszellen.

In der Chemotherapie werden dagegen alle lebenden Zellen angegriffen, was zu erheblichen Nebenwirkungen führt. Die Wissenschaftler schlagen vor, die Mittel an weiteren Krebszelllinien sowie am lebenden Tier zu untersuchen, um ihre klinische Anwendbarkeit zu erforschen (Frenkel et al. Cytotoxic effects of ultra-diluted remedies on breast cancer cells. International Journal of Oncology. 2010 Feb;36(2):395-403. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20043074). Doch in Indien werden die homöopathischen Mittel längst klinisch angewendet. Neben den Mitteln im Test wird dort vor allem Ruta (Weinraute) regelmäßig verschrieben. Alle Mittel sind auch in westlichen Ländern im Handel erhältlich – in Deutschland in Apotheken.

Zwischen dem Banerji-Protokoll und der klassischen Homöopathie findet sich jedoch ein Unterschied. Während klassische Anwendungen häufig versuchen, ein einziges Mittel zu finden, dass zum Patienten und seinem Leiden passt, werden von Banerji für jeden Patienten Mischungen von verschiedenen Substanzen zusammengestellt. Daneben verwendet er selbst entwickelte Diagnosemethoden und die Screening-Technologie.

Der Beginn einer Zusammenarbeit

Im Jahr 1995 stellten Dr. Prasanta Banerji und sein Sohn Dr. Pratip Banerji auf einer Fachkonferenz der Antikrebs-Forschung eine Studie vor, welche die vollständige Heilung von Hirntumoren bei 16 Patienten nur mit homöopathischen Mitteln beschreibt. Damals hatten die indischen Ärzte erst vor wenigen Jahren begonnen, Krebserkrankungen allein mit Homöopathie zu behandeln. Ihr Erfolg sprach sich im Land herum, sodass inzwischen über 100 Patienten jeden Tag behandelt wurden.

Als Dr. Sen Pathak, Professor für Zellbiologie und Genetik an der Universität Texas und Mediziner am MD Anderson Krebszentrum in Houston, von den Methoden der Banerjis erfuhr, nahm er Kontakt mit den indischen Ärzten auf und schlug eine Zusammenarbeit vor. Sie führten am MD Anderson Krebszentrum eine Studie durch, die 2003 veröffentlicht werden konnte. In der Studie wurde das homöopathische Mittel Ruta aus der Weinraute, Ruta graveolens, in Kombination mit Calciumphosphat an Hirntumorzellen, bei Leukämie und auch Melanomzellen sowie an normalen B-Lymphozyten untersucht. Zudem wurde die Kombination 15 Patienten mit Hirntumor gegeben. Dabei erreichte das Ruta-Mittel bei sechs von sieben Patienten mit Gliom eine vollständige Heilung. Im Zellversuch wirkte Ruta harmlos auf Lymphozyten, löste bei Krebszellen jedoch den Zelltod aus, indem es die Mitose der Zellen unterbrach. Die Forscher kommen aufgrund ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass Ruta ein effektives Mittel bei Hirntumoren, insbesondere Gliomen, sein kann (Pathak et al. Ruta 6 selectively induces cell death in brain cancer cells but proliferation in normal peripheral blood lymphocytes: A novel treatment for human brain cancer. Int J Oncol. 2003 Oct;23(4):975-82. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12963976).

Die Ergebnisse sind besonders interessant, wenn man bedenkt, dass Gliome derzeit als unheilbar gelten. Von allen Amerikanern, bei denen ein Gliom festgestellt wird, sind zwei Jahre nach der Diagnose nur noch 25 Prozent am Leben. Jedes Jahr werden in den USA 10.000 Fälle eines Glioms festgestellt (Rob Stein. „Malignant Gliomas Affect About 10,000 Americans Annually“. Washington Post. May 20, 2008. http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/05/20/AR2008052001376.html). Nach der Studie wurden am Krebszentrum homöopathische Mittel in den Heilmittel-Katalog der Einrichtung aufgenommen.

Ruta im Banerji-Protokoll

Die Kombination von Ruta mit Calciumphosphat stammt aus den Protokollen und Erfahrungen von Dr. Banerji. Seit 1990 führt der Arzt Behandlungen von Tumorpatienten mit rein homöopathischen Mitteln durch. Seit Beginn der Behandlung wurden in seiner Klinik mehr als 30.000 Patienten behandelt, die meisten mit der Ruta-Calciumphosphat-Kombination. Laut Angaben von Banerji erlebten 21 Prozent der Patienten eine vollständige Heilung. Bei 23 Prozent kam es zu einer deutlichen Besserung, außerdem wurde das Fortschreiten der Krebserkrankung gestoppt. 24 Prozent der Patienten hatten die Behandlung abgebrochen und bei 32 Prozent verschlechterte sich das Krankheitsbild oder sie starben (Success Rates, Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation, http://www.pbhrfindia.org/index.php/treatment-of-cancer/19-cancer-a-banerji-protocol/37-recent-success-rates). Seine Daten erregen weltweit Interesse. So wurde Banerji 2007 auf eine Fachtagung nach Spanien eingeladen, um seine Methoden vorzustellen. 2008 erfolgte ein Gegenbesuch von Medizinern der Universität Barcelona an Banerjis Einrichtung. 2009 sprachen Banerji und sein Sohn auf einem Fachseminar in Tokyo über ihre Erfahrungen. Seit 2008 werden die Anwendungen des Banerji-Protokolls in den USA diskutiert und erforscht.

Eine weitere Banerji-Klinik in Kalkutta

Banerji ist ein Name, der in Indien verbreitet vorkommt. Neben der inzwischen weltbekannten Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation gibt es in Kalkutta eine weitere Klinik, die von einem Arzt namens Banerji und seinem Sohn geleitet wird und auf homöopathische Anwendungen setzt. Sie nennt sich „Advanced Homeopathic Healthcare Centre“.
Schon der Großvater des Klinikleiters eröffnete im Jahr 1918 eine Praxis für Homöopathie. Daraus wurde später eine wohltätige Homöopathie-Klinik im indischen Mihijam, wo Patienten kostenlose Behandlungen erhielten. Heute werden im Gesundheitszentrum in Kalkutta alle Arten von Krankheiten rein homöopathisch behandelt. Über den Service der Telemedizin können sich über das Internet Patienten aus der ganzen Welt hier ärztlichen Rat und Rezepte einholen oder Medikamente liefern lassen. Dabei haben die Mediziner eine eigene Methode entwickelt, die konventionelle Therapie und Homöopathie zusammenbringt. Unter der Bezeichnung „Advanced Homeopathy“ werden Krankheiten diagnostiziert und einzelne Symptome mit homöopathischen Arzneien behandelt. Auch Krebs gehört zu den Leiden, die hier behandelt werden. Klinische Studien wurden von der Einrichtung bislang keine veröffentlicht.

Doch auf der Klinik-Website werden einige erstaunliche Fallstudien beschrieben:

  • Eine 65-jährige Frau aus Mumbai kam mit einem inoperablen, bösartigen Tumor der Bauchspeicheldrüse im fortgeschrittenen Stadium in die Klinik. Sie lehnte jede konventionelle Behandlung ab und entschied sich für eine Behandlung nach Dr. Banerjis „Advanced Homeopathy“. Einzig das Schmerzmittel Ultracet (Tramadol) wurde neben homöopathischen Mitteln eingenommen, konnte aber einige Wochen nach Beginn der Behandlung abgesetzt werden. Der Tumor bildete sich durch die Behandlung komplett zurück und zwei Jahre nach der Heilung war die Frau immer noch beschwerdefrei.
  • Ein 35-jähriger Mann aus den USA litt an bösartigen Tumoren der Nasennebenhöhlen. In der Regel werden solche Karzinome chirurgisch entfernt. Bei diesem Patienten waren bereits drei Operationen (2004, 2005 und 2006) erfolgt, doch der Tumor begann immer wieder erneut zu wuchern, verschloss das linke Nasenloch und drohte inzwischen ins Gehirn vorzudringen. 2007 erfolgte schließlich die Behandlung bei Dr. Banerji mit Trilif. Zwei Jahre später ist der Mann immer noch gesund und kann durch beide Nasenlöcher atmen. Der Tumor entwickelte sich zurück und eine weitere Operation erfolgte nicht.
  • Ein 70-jähriger Mann aus Mumbai litt an einem Karzinom der Stimmbänder, das bereits zweimal mit einem Laser operiert wurde, doch zurückkehrte. Der Tumor konnte in Kalkutta geheilt werden und auch zwei Jahre nach der Behandlung zeigten Kontrolluntersuchungen keine Auffälligkeiten.
  • Eine 67-jährige Frau aus Kalkutta musste wöchentliche Blut-Transfusionen erhalten, nachdem sie an Blutkrebs erkrankt war. Sie erlitt dabei Blutungen des Zahnfleisches und der Augen. Durch die Behandlung bei Dr. Banerji konnten die Transfusionen eingestellt werden. Die Blutungen hörten auf und nach einem Jahr hatte sich ihr Blutbild normalisiert.
  • Einer 61-jährigen Frau aus Delhi konnte die Strahlentherapie keine Linderung bei einem Rektalkarzinom bringen. Sie litt an Blutungen und schweren Verdauungsstörungen. Nachdem die Strahlenbehandlung zu Ende war, begann sie eine Therapie bei Dr. Banerji. Innerhalb von sechs Monaten verschwanden ihre Symptome und sie lebt seitdem wieder ein normales, beschwerdefreies Leben.
  • Ein 14-jähriger indischer Junge kam mit Glioblastomen (= Gehirntumoren) in die Klinik, die bis zur Stufe IV fortgeschritten waren und bereits die Augäpfel aus den Augenhöhlen drückten. Der Junge war in komatösem Zustand und konnte nicht mehr gehen oder sprechen. Ein Jahr später waren die Glioblastome so weit zurückentwickelt, dass die Augen wieder normal waren und der Junge wach und aktiv war. Dabei war er ausschließlich mit homöopathischen Mitteln behandelt worden.

Die Fallstudien auf der Klinik-Homepage enthalten viele weitere Fälle von Hirntumoren und Gliomen sowie weitere Krebsleiden (Quelle: Testimonials, Advanced Homeopathic Healthcare Centre, http://www.drpbanerji.com/testimonials.htm).

Homöopathie und Forschung

Wenige Studien untersuchen gezielt die Wirkung homöopathischer Mittel. Einige sind aber bereits veröffentlicht worden und sind ermutigend.

  • 2005 untersuchten Mediziner der Universität Washington homöopathische Mittel an rund 100 Frauen, die Brustkrebs überstanden hatten, sich nun in der Menopause befanden und täglich an Hitzewallungen litten. Über den Zeitraum von 12 Monaten bekamen die Frauen entweder homöopathische Mittel oder Placebo. Dabei wurden durch die Naturheilmittel die Symptome gelindert und die allgemeine Gesundheit gestärkt (Jacobs et al. Homeopathy for menopausal symptoms in breast cancer survivors: a preliminary randomized controlled trial. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2005 Feb;11(1):21-7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15750360).
  • In einer italienischen Studie wird das Mittel „Belladonna“ untersucht. 66 Frauen mit Brustkrebs nahmen an der Studie teil und erhielten während ihrer Radiotherapie Belladonna oder Placebo. Dabei konnten die Wissenschaftler zeigen, dass das homöopathische Mittel die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung lindert. Es kam insbesondere zu weniger Hyperpigmentation und Erhitzung der Haut (Balzarini et al. Efficacy of homeopathic treatment of skin reactions during radiotherapy for breast cancer: a randomised, double-blind clinical trial. The British Homeopathic Journal. 2000 Jan;89(1):8-12. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10703904).
  • Stomatitis oder Geschwüre im Rachenraum sind eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie und schwer zu behandeln. Ärzte aus Israel behandelten krebskranke Kinder, die eine Stammzell- oder Knochenmarkstransplantation erhielten, mit dem homöopathischen Mittel „Traumeel S“. 30 Patienten im Alter von drei bis 25 Jahren nahmen an der Studie teil und erhielten Traumeel S oder Placebo, um damit zweimal täglich den Mund zu spülen. Fünf Patienten der Traumeel-Gruppe bekamen keine Stomatitis, doch nur ein Patient der Placebo-Gruppe blieb davon verschont. Bei sieben Patienten der Traumeel-Gruppe verschlechterten sich die Symptome, während in der Placebo-Gruppe 14 Patienten eine Verschlechterung erlebten. Zudem verlief die Stomatitis in der Traumeel-Gruppe harmloser. Traumeel S kann also die Häufigkeit und Schwere einer Stomatitis vermindern (Oberbaum et al. A randomized, controlled clinical trial of the homeopathic medication TRAUMEEL S in the treatment of chemotherapy-induced stomatitis in children undergoing stem cell transplantation. Cancer. 2001 Aug 1;92(3):684-90. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11505416).
  • Eine Studie aus Schottland weist darauf hin, dass homöopathische Mittel bei Frauen, die aufgrund von Brustkrebs einen Östrogenmangel haben, die Begleitsymptome lindern kann. Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Müdigkeit, Angst, Depressionen und andere Symptome nahmen ab. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Frauen zusätzlich Tamoxifen einnahmen oder nicht. Eine Untersuchung gegen Placebo erfolgte jedoch nicht (Thompson & Reilly. The homeopathic approach to the treatment of symptoms of oestrogen withdrawal in breast cancer patients. A prospective observational study. Homeopathy. 2003 Jul;92(3):131-4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12884894).
  • Auch eine Pilotstudie des Tunbridge Wells Homeopathic Hospital weist darauf hin, dass Homöopathie helfen kann, Hitzewallungen zu bekämpfen. 31 Frauen in der Menopause hatten an der Studie teilgenommen und eine Besserung ihrer Wechseljahrsbeschwerden berichtet. Die Hitzewallungen treten weniger oft und heftig auf (Clover & Ratsey. Homeopathic treatment of hot flushes: a pilot study. Homeopathy. 2002 Apr;91(2):75-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12371460). Auch hier fehlte eine Placebo-Kontrolle.

Fehlende Akzeptanz, zu wenig Forschung

Trotz vielversprechender Ansätze, niedrigeren Kosten im Vergleich zu vielen synthetischen Arzneien sowie geringen Nebenwirkungen wird Homöopathie immer noch zu wenig akzeptiert und daher selten systematisch erforscht. So fehlt es noch an tiefergehenden Studien, und die Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie sind noch nicht aufgeklärt. Viele Anwendungen sind nicht klinisch erforscht, sondern erfolgen nach Erfahrung und Tradition. In einigen Ländern wie Indien gehört Homöopathie dagegen zu den häufigen und akzeptierten Heilmethoden.

In Deutschland ist die Homöopathie höchst umstritten. Die Süddeutsche Zeitung titelte im Februar 2012 „Homöopathie ist ein reiner Placeboeffekt“ (sueddeutsche.de, 01.02.2012. sueddeutsche.de/wissen/umstrittenes-heilverfahren-homoeopathie-missbrauchte-studien-1.1267699) und berichtet von falsch interpretierten Studien. Doch: Eine Studie der Universität Bern und der Privatuniversität Witten/Herdecke untersuchte alternative Heilmethoden, die in der Schweiz Anwendung finden, und beurteilte die Homöopathie als wirksam (Wolf et al. Use of complementary medicine in Switzerland. Forschung Komplementmedizin. 2006;13 Suppl 2:4-6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16883075). Zudem gibt es zahlreiche positive Fallstudien, die einen reinen Placeboeffekt unwahrscheinlich machen und eine nähere Betrachtung verdienen.

Die WHO dagegen warnt ausdrücklich davor, sich bei schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten auf Heilmethoden der Homöopathie zu verlassen. Der Infektionsmediziner Dr. Nick Bleeching des Royal Liverpool University Hospital hält es sogar für „unverantwortlich“, dass Menschen aus dem Gesundheitswesen lebensbedrohliche Krankheiten, für die es bewiesene Heilmethoden gibt, stattdessen mit homöopathischen Mitteln behandeln. Gerade im Bereich der schulmedizinischen Krebstherapien wäre ich sehr vorsichtig, von „bewiesenen“ Heilmethoden zu sprechen und andere Heilverfahren abzuwiegeln. In meinen Beiträgen zur Chemotherapie oder Krebsoperationen gehe ich ausführlich darauf ein.

Laut WHO dürfe insbesondere gegen die fünf Krankheiten Aids, Malaria, Tuberkulose, Durchfall und Grippe keine rein homöopathische Behandlung erfolgen (WHO warns against using homoeopathy to treat serious diseases; http://www.bmj.com/content/339/bmj.b3447.extract). Doch auch konventionelle (schulmedizinische) Heilmethoden haben die genannten fünf ernsthaften Krankheiten bislang nicht aus der Welt schaffen können und können Patienten nicht immer vor dem Tod bewahren. Zudem sollte man bedenken, dass jedes Jahr Millionen Menschen an diesen Krankheiten sterben, weil sie keine Möglichkeiten oder kein Geld haben, sich die entsprechenden chemischen Arzneien zu besorgen.

Da es viele Hinweise gibt, dass Homöopathie hier helfen kann, sollte man diesen sorgfältig nachgehen, um unser Repertoire an Mitteln und Heilmethoden gegen Krankheiten zu erweitern. Es wäre wünschenswert, dass die Homöopathie etwas mehr in den Fokus der Forschung kommt. Dies gilt ganz besonders bei chronischen Leiden, dem Einsatz in Entwicklungsländern oder Krankheiten, die oft einen tödlichen Verlauf nehmen.

René Gräber

René Gräber

Ich brauche ihre Hilfe! Ihre Hilfe für die Naturheilkunde und eine menschliche Medizin! Dieser Blog ist vollkommen unabhängig, überparteilich und kostenfrei (keine Paywall). Ich (René Gräber) investiere allerdings viel Zeit, Geld und Arbeit, um ihnen Beiträge jenseits des "Medizin-Mainstreams" anbieten zu können. Ich freue mich daher über jede Unterstützung! Helfen Sie bitte mit! Setzen Sie zum Beispiel einen Link zu diesem Beitrag oder unterstützen Sie diese Arbeit mit Geld. Für mehr Informationen klicken Sie bitte HIER.

81 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    @ 39 Kirsten
    Das Thema Mitspracherecht bei der Behandlung Angehöriger betrifft mich ebenfalls akut. Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass dies gar nicht so einfach ist. Ich musste mich fragen, ob ich die Verantwortung übernehmen kann – und kam zum Schluss, dass ich das nicht kann.
    Das sogenannte Bauchgefühl bzgl. der richtigen Therapie ist auch kein guter Ratgeber, denn was soll man tun, wenn der Erkrankte sich aus dem Bauch heraus für eine Chemobehandlung entscheidet?
    Was soll man tun? Ihn mit Gewalt, gegen seinen Willen, aus dem Krankenhaus nehmen? Wohin bringen? Wie bezahlen? Soll ich mir als Betroffener diese Verantwortung aufladen? Mit wem ich auch spreche, immer kennt jemand einen Fall, wo eine Alternative dennoch zum Tode führte. Es gibt so viele unterschiedliche alternative Krebsbehandlungen, da kommt mir der Gedanke, dass auch hier kein schlüssiges Konzept besteht. Mal klappt es, mal nicht.
    Für mich persönlich ist Chemo und Bestrahlung ein Armutszeugnis der Ärzteschaft. Wenn sich jemand dafür entscheidet, dann ist eine Umkehr kaum mehr machbar. Es gibt nicht nur die Infusionen, sondern auch zahlreiche „Nebenoperationen“ um irgendwelche Untersuchungen zu machen. Komplikationen werden mit weiteren giftigen Mitteln behandelt und es wird von Mal zu Mal schlimmer. Einmal dabei, gibt es kein Entkommen mehr. Das geht jetzt seit 2 Jahren. Anfangs habe ich alle alternativen Adressen gesammelt, telefoniert und Besuchstermine vereinbart. Wenn der Kranke sich dann aber nicht traut, weil er glaubt, dass er es mit Betrügern zu tun hat, gar eine Garantie erwartet, dann kann man einfach nicht helfen. Ich würde jeden unterstützen, der eine alternative Behandlung wünscht, aber erzwingen kann man nichts.
    Als Angehöriger von Krebskranken kann man m. E. also leider nichts tun, es sei denn, der Kranke wünscht es ausdrücklich.

  2. Avatar
    Robert Schöfer

    8. Juni 2012 um 09:49

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    mit Interesse habe ich Ihren obenstehenden Bericht gelesen.
    Die aufgezeigte Form der Klassischen Homöopathie des indischen Arztes Banerji ist sehr interessant und hat sich mir in Bezug auf meine Krankheit angeboten. Ich habe eine Leukämie CLL, die sich durch Müdigkeit und hohe Leukozyten-Werte zeigt. Mit viel Mühe versuche ich an einen Arzt , der diese Therapie empfieht, in Kontakt zu kommen. Leider ist es mir bislang nicht geleungen.
    Sehen Sie einen Weg, auf dem ich in diese Richtung weiterkomme?
    Auf eine Antowrt würde ich mich sehr freuen..

    Mit freundlichen Grüßen
    Robert Schöfer

  3. Avatar
    Jacqueline Vollendorf

    8. Juni 2012 um 16:04

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich hatte 2009 Brustkrebs, der Tumor wurde entfernt und ich bekam Chemo und Strahlentherapie. Jetzt wurde vor knapp einem Monat ein neuer bösartiger Tumor fast an der selben Stelle entdeckt. Ich habe mir jetzt bei beiden Brüsten das Drüsengewebe incl. Tumor entfernen lassen, gleichzeitig mit Brustaufbau. Bei meinen Knochen wurde eine einzige Metastase am Brustbein gefunden, die jetzt auch noch operativ entfernt wird.
    Ich nehme schon seid einiger Zeit Schüßler salze für verschiedene Leiden. Was kann man mit Schüßler salzen gegen Krebs und Metastasen tun? Eine Antwort währe mir sehr wichtig!
    Ich bin erst 40 Jahre alt, habe 3 Kinder und möchte noch eine weile da sein.
    Vielen Dank für eine Antwort

  4. Avatar

    Sehr geehrter Herr Graeber,
    mit grossem Interesse habe ich ihren Artikel gelesen. Es ist sehr erstaunlich wieviel man mit Naturheilmitteln erreichen kann und schön das es eine Alternative zur Chemotherapie gibt.

  5. Avatar
    Viktoria Tapp

    9. Juni 2012 um 18:58

    Guten Abend in die Runde!
    Seit einigen Tagen war ich unschlüssig, ob ich meinen Kommentar verfassen soll, denn die Erinnerung an den Tod eines mir sehr lieben Menschens, welcher an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und innerhalb von NUR 3 Monaten verstorben ist, ist noch allzu frisch. Ein Mensch, der stets auf beste Gesundheit geachtet hat, verlor diesen grausamen Kampf. Ich kann nur sagen, daß wir, seine Familie, tatsächlich jede Möglichkeit zur Heilung herangezogen haben und hätten aber keine Tür zur Alternativmedizin – etwa : chinesischen Heilkunst ernsthaft geöffnet werden konnte. (Wir hätten jede Summe gezahlt!!!)Unser Fazit: Wäre diese Heilmethode tatsächlich so erfolgversprechend
    hätte sie eine extrem hohe Lobby, etwa bei den Fabrikanten der entsprechenden Medizinform. ACHTUNG: Gerade diese Krebsart erschüttert enorm und verdeutlicht die Hilflosigkeit.
    Freundliche Grüße vom Niederrhein
    Viktoria Tapp

  6. Avatar

    Hallo in der Runde,
    mein Hausarzt ist für eine kombination aber in vielen Bereichen blockieren die Krankenkassen.Da ich Krebspatientin bin ist er an viele bereiche gebunden.Ich hoffe das die KK ihre einstellung dazu überdenken.

  7. Avatar

    Krebs hat meistens ein Trauma als Hintergrund, welches schon Jahre zurückliegen kann. Die Homöopathie reguliert nicht nur körperliche Symptome, sondern je höher die Verdünnung auch die seelischen Blockaden, erst dann kann ein Körper gesunden. Deshalb gibt es auch verschiedene Erfolgsquoten. Dort, wo man sich sehr gut mit dem Patienten und seinen Sorgen befasst, z.B. durch begleitende Hypnotherapie, hat man auch die besten Ergebnisse.
    Baldige Genesung und den Wunsch, dass Sie für sich und Ihre Patienten immer die richtige Entscheidung treffen

  8. Avatar

    @Solea
    Ich war auf Ihrer webseite. Behandeln Sie Krebserkrankungen, z:B Prostatakrebs? Also morgen wird eine Op stattfinden und dann müssen wir den Befund abwarten, aber auf jeden Fall muss er alternativ behandelt werden , damit ,wenn es noch alles in der Kapsel war, nicht wiederkommt.,

  9. Avatar

    Lieber Herr Gräber,

    meine Schwester hat ein bösartiges inoperables Pancreas-Karzinom. Kennen Sie einen (indischen) Arzt in Deutschland oder Europa, der nach den beschriebenen indischen Methoden behandelt und an den sie sich wenden könnte?
    Sie würden uns sehr helfen!

    MfG
    Christine

    Antwort René Gräber:

    Liebe Christine, leider kann ich da keine persönliche Empfehlung abgeben. Aber es gibt klassisch homöopathisch arbeitende Ärzte und Heilpraktiker in Deustchland, die damit Erfahrung haben. Wie man so jemand findet, beschreibe ich u.a. hier: http://renegraeber.de/Fragen.html
    Alles Gute!

  10. Avatar

    Homöopathie muss deswegen dem Körper bei der Gesundung helfen, weill er den Körper unterstützt bei seiner Gesunderhaltung und die Heilkräfte anregt bei bestehenden Krankheiten anstatt diese zu hemmen oder zu blockieren wie es bei den chemischen Keulen der Fall ist. Die Potenzen werden aus den natürlich vorkommenden Pflanzen gewonnen. Pflanzen und Kräuter waren schon immer Heilmittel egal in welcher Form, hier als Potenz. Viele Krankheiten, auch Krebs haben auch eine seelische Komponente, die erheblichen Einfluß auf unsere Gesundheit hat. Die kaum vorhandenen Spuren von Pflanzen in den Potenzen helfen durch ihre Eigenschwingung und subtile Form unseren Energiehaushalt auszugleichen und sorgen somit für eine gesunde Psyche und ganz wichtig hiermit verbunden, auch einem gesunden Körper, der hierdurch Unterstützung erfährt bei seiner täglichen Arbeit ihn rein und gesund zu halten bzw. sich der Gesundheit wieder anzunähern. Jeder Organismus ist bestrebt zu überleben und sobald er die natürliche Lebensführung erfährt ist ihm das auch möglich. Eine gleichbeibende konstante natürliche Lebensführung ist erforderlich, die Konsequenz und Disziplin erfordert, vor allem wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist, um Gesundheit ein Leben lang erfahren zu können. Der älteste Mensch in Asien ist 144 Jahre alt geworden und ist geisitg und körperlich topfit. Es ist also möglich, ein Leben in Gesundheit und voller Elan bis ins hohe Alter. Ein Naturgesetz besagt (die Asiaten leben schon länger im Einklang mit der Natur – siehe TCM-Gesundheitslehre)dass Gesundheit nur durch eine natürliche Lebensweise erfahren werden kann. Diese These wird auch von den Autoren Harvey und Marilyn Diamond in dem Weltbestseller „Fit for life 2“ genau erklärt. Diese vertreten eine natürliche Lebensweise, bei der jede Abweichung von den Naturgesetzen Beschwerden, Krankheiten, Leiden, Schmerzen oder den Tod zur Folge haben. Der Körper ist nur eine Weile fähig ein wider der Natur praktiziertes Leben durch sich ständig bemühte Entgiftung, Reinigung dem Krankheitsverlauf entgegenzuwirken. Automatisch ist der Körper immer bemüht, den Körper so rein und gesund wie möglich zu erhalten, weil die Zellen auf Leben programmiert sind. Doch handeln wir zulange wieder der Natur, sind schwere Krankheiten wie der Krebs vorprogrammiert. Es daher ein gutes Zeichen und ein Segen, dass sich immer mehr Menschen von den Chemiekeulen abwenden und sich an alternative natürliche Quellen orientieren wie der Höomopathie. Wenn wir uns jetzt nur noch in allen anderen Bereich wie der Ernährung, der Atemluft und dem Trinkwasser mehr dem natürlichen Lebensstil zuwenden und den künstlich, chemisch fabrizierten Dingen den Rücken kehren, steht uns und unseren Kindern eine gesunde, lebenserhaltenden und freudige Zukunft bevor.
    Übrigens kann ich das o.g. Buch nur wämstens empfehlen, wenn man sich näher über eine natürliche Lebensweise informieren will. Die Autoren gehen nicht zimperlich damit um, die krankmachende Industrie, seit sie sich unseren Nahrungsmitteln angenommen hat, an den Pranger zu stellen und erklärt anschaulich warum diese unnatürliche Nahrung extrem krank machen kann. Krebsursachen werden hier auch aufgeführt. Sie ist eine der schlimmsten Auswirkung durch den Verzehr von industriell verarbeiteter Lebensmittel, weil mit Natur haben viele Nahrungsmittel nichts mehr zu tun. Natürliche Nahrung ist ihrer Meinung nach nur Obst, Gemüse, Nüsse (nicht geröstet und gesalzen)und Samen, dies möglichst noch aus eigenem Anbau.

  11. Avatar

    Liebe Mitstreiter,

    manchmal fehlt mir das „Like“ von Facebook, um meine Zustimmung zu signalisieren. Viele Kommentare haben meiner Meinung nach den Nagel genau auf den Kopf getroffen. Zu einigen Kommentaren möchte ich Anmerkungen machen, die vielleicht auch für andere Leser von Interesse sind. Ich spreche nicht als HP oder Ärztin, sondern als Patientin, welche die Homöopathie schon seit 20 Jahren kennt und sich auch immer wieder in der Fachliteratur weiterbildet. Meine Äußerungen spiegeln meine ganz persönliche Meinung wider bzw. das, was ich im Laufe der Zeit gelesen habe.
    @ Herr Schaub: „Wie auch immer -leider habe ich noch nie !!! von homöpathischer Behandlung profitiert, was mich nicht abhält ,es in “Eigenregie” zu versuchen.“
    Es gibt zwar erfahrene Patienten, die sich ihre eigenen Mittel repertorisieren, aber normalerweise braucht es einen ausgebildeten Homöopathen, um das „richtige“ Mittel zu finden. Das „falsche“ Mittel wirkt nämlich nicht, egal, was man „glaubt“. Durch Eigenregie kann man sich um die Wirkung bringen. Außerdem haben einige Mittel bestimmte Antidote. Mein Homöopath hat verlangt, dass ich Kaffee, Schwarztee, Heilkräuter, Minze und Menthol (Zahnpasta!) nicht zu mir nehme. Ich habe selbst nach Lutschen eines Kräuterbonbons erlebt, wie meine Schmerzen wiederkamen und nach erneuter Gabe des Mittels wieder verschwanden.
    Wenn ich krank bin, gehe ich IMMER zum Arzt, schon alleine wegen der Diagnose. Ohne die richtigen Informationen ist das richtige Mittel auch nicht zu finden. Meine Ärztin sagt mir, was sie feststellt, hört und beobachtet, und ich nutze ihre Informationen bei der Auffindung des Mittels. Das hat den Vorteil, dass sich die Ärztin danach davon überzeugen kann, dass die Probleme mithilfe der Homöopathie behoben wurden.
    @ Ilse und Ursula Czerny und Robert Schöfer: Die meisten Homöopathen sitzen offenbar im Süden (Bayern) und Südwesten (Baden-Württemberg) Deutschlands. Aber auch anderswo finden Sie jemanden. Ich persönlich würde darauf achten, dass der Homöopath „repertorisiert“, d.h. anhand seiner Bücher, der „Repertorien“ und Materia Medica oder mithilfe von Computersoftware oder Lochkarten zu seinem Mittel kommt. Kinesiologie (Drücken gegen den Arm, während der Patient sich ein Mittel neben das Ohr hält), Aura-Testen oder Einsatz eines Pendels kommen für mich nicht in Frage. Am Ende sollte ein einziges Mittel stehen, nicht ein ganzes Arsenal. Als Faustregel verwende ich C30 für akute Probleme und C200 und höher für chronische Erkrankungen. D-Potenzen verwende ich überhaupt nicht, weil mein Homöopath sagte, sie seien nicht sehr bemerkenswert. Allerdings mögen sie gleichwohl ihre Berechtigung haben. Mein ehemaliger Homöopath hat ein Buch geschrieben (Leitfaden für den Umgang mit Q-Potenzen), in dem er schildert, dass Personen mit runden Nasenlöchern und einer kleinen Lücke zwischen den Schneidezähnen gut mit C-Potenzen zurecht kommen (ich bin eine solche Person). Patienten mit länglichen Nasenlöchern und keiner Lücke zwischen den Schneidezähnen kommen seiner Ansicht nach besser mit Q-Potenzen zurecht. Personen, die von jeder Gruppe Merkmale aufweisen, können beide Potenzen nehmen. Ich habe auch schon mit Q-Potenzen experimentiert und durchaus gute Ergebnisse erzielt. Normalerweise nehme ich aber C-Potenzen. Grundsätzlich gilt aber, dass das Mittel stimmen muss. Ob man dann C 200 oder C 1000 nimmt ist die „Feineinstellung“. Homöopathen mit diesbezüglich unterschiedlichen Gewohnheiten haben alle Erfolg.
    @ Anne: [Heilung] „wäre auch ohne homöopathische Mittel passiert“. Nö!!! Ich hatte zwei schwerwiegende chronische Probleme, die mit allen Mitteln der Kunst der Schulmedizin nicht in den Griff zu kriegen waren bzw. mit ihr schlimmer wurden. Kaum hatte ich die homöopathischen Mittel genommen, waren meine Probleme weg. Es besteht eine eindeutige physische Wirkung der Mittel auf den Körper. Das zeigt sich schon alleine in den Erstverschlechterungen. Auch diese sind physischer Natur und lassen sich, durch welche Geisteshaltung auch immer, nicht beeinflussen.
    @ Harry: „Wenn man nur wüsste, was Heilung eigentlich auslöst. Bei manchen hilft Chemo und Strahlen, bei anderen nicht, bei manchen hilft Homöopathie, bei anderen nicht, manchmal hilft der Glaube, manchmal nicht, usw.“ Wenn Homöopathie nicht hilft, ist es wahrscheinlich, dass der Homöopath das falsche Mittel gegeben hat oder der Patient ein Antidot zu seinem Mittel eingenommen hat. Dann ist die Wirkung nach einem Tag weg bzw. kann sich überhaupt nicht einstellen.
    Ist der Patient nicht in der Lage, den Homöopathen aufzusuchen, können Homöopathen in Notfällen auch ins Krankenhaus oder nach Hause kommen.
    @ Ursula: Bitte schicken Sie Ihre Patienten unbedingt zu einem ausgebildeten klassischen Homöopathen. Krebspatienten benötigen die rasche Anpassung ihrer Mittel an ihren derzeitigen genauen Krankheitszustand. Das kann man nicht mal eben kurz nebenbei mit einigen allgemeinen Ratschlägen behandeln. Auch die Höhe der Potenzen spielt eine große Rolle (Stichwort: Erstverschlechterung, die bei Krebspatienten möglichst gering zu halten ist). Krebspatienten haben KEINE Zeit, daher ist es unabdinglich, dass die Behandlung fachgerecht sofort erfolgt.
    @ Jürgen Beck: Herr Gräber hat gesagt, dass 20% der Patienten geheilt werden und 20% mit der Homöopathie den Krebs in Schach halten. Das heißt also dass 40% überleben. Diese Werte entsprächen den Ergebnissen der Schulmedizin. Das heißt nicht, dass Homöopathie die einzige Antwort auf Krebs ist. Ich habe zwar die Meinung eines Homöopathen gelesen, der sagte, man solle einen krebskranken Körper nicht allen erdenklichen alternativen Methoden gleichzeitig aussetzen, aber mehr als eine Heilmethode ist bestimmt drin. Z.B. habe ich gelesen, dass sich Blutwerte auch mit TCM Heilpilzen verbessern. Auch hier würde ich nicht einfach Pilze einnehmen, sondern zunächst einen Fachmann aufsuchen und erörtern, was sinnvoll ist.
    @ alle: Ich werde dem ZDF schreiben und mich über die inkompetente Sendung gegen die Homöopathie beschweren.
    @ Robert Schöfer: Im Prinzip kann jeder klassische Homöopath Ihre Behandlung übernehmen.
    @ Jacqueline Vollendorf: Mir hat die Schüsslersalbe Nr. 1 geholfen, ein Ekzem (Neurodermitis) auszuheilen. Wenn ich persönlich Krebs hätte, wären nach meinem derzeitigen Wissensstand die klassische Homöopathie und TCM-Pilze dabei. Insbesondere auf die klassische Homöopathie würde ich nicht verzichten. Ich glaube, man kann die Schüsslersalze ohne weiteres zusätzlich nehmen; dies wäre mit dem Homöopathen abzuklären. Alleine auf die Schüsslersalze würde ich mich nicht verlassen. Das ist aber meine persönliche Meinung.
    @ Victoria Trapp „Wäre diese Heilmethode tatsächlich so erfolgversprechend
    hätte sie eine extrem hohe Lobby, etwa bei den Fabrikanten der entsprechenden Medizinform.“
    Mein Beileid zu Ihrem großen Verlust! Bei aller Homöopathie, TCM, Misteltherapie, Akupunktur usw. muss man immer auch bedenken, dass Krebs eine sehr schwere Erkrankung ist. Manche Krebsarten haben von Anfang an eine sehr schlechte Prognose. Manche Erkrankungen sind schon zu weit fortgeschritten, und keiner kann mehr helfen. Die Homöopathie hat sehr wohl eine sehr große Lobby, und zwar bei den zahlreichen Patienten, denen sie geholfen hat. Ansonsten aber, da haben Sie Recht, scheint sie sehr leise aufzutreten, im Gegensatz zu der lautstarken Pharmaindustrie. Dennoch haben einige Studien, durchgeführt unter der Leitung von Ärzten bzw. an renommierten Unikliniken, gezeigt, dass Homöopathie sehr gut funktioniert. Ich selber bin auch eher per Zufall über sie gestolpert. Jemand hatte mir einen Arzt empfohlen, und der war Homöopath. Ich hatte überhaupt keine Ahnung von der Heilmethode. Und dann haben die Kügelchen meine schweren Schmerzen zum Verschwinden gebracht.
    @ Christine: Die Homöopathie ist keine indische Heilmethode. Sie wurde in Deutschland von Hahnemann entwickelt. Vorläufer der Homöopathie finden sich beim schottischen Arzt Dr. William Cullen mit seinem Chinarinden-Experiment und beim Wiener Psychiater Anton Störk. Die Homöopathie kann weltweit angewandt werden. Sie brauchen also nur in Deutschland einen klassischen Homöopathen zu suchen.

  12. Avatar

    Gerade habe ich die Website von Dr. Bernd Rieger gefunden, ein Arzt, der sich mit alternativen Heilweisen, einschließlich Homöopathie und Schüsslersalzen befasst.

    Die folgenden Ausführungen über Krebs als „zu viel Erde“ finde ich sehr interessant (stelle den Link aber ohne Gewähr ein). Ich bin davon überzeugt, dass dieser Arzt seriös ist und in seinen Behandlungen, wie er sagt, auch Erfolge verzeichnen kann. Er hat auch einiges über die Schilddrüse geschrieben.

    http://www.berndt-rieger.de/med_Berater/weitere/TEM1_Krebs.html

  13. Homöopathie findet viel Zuspruch in der Schweiz - NaturHeilt.com Blog
  14. Avatar

    Danke an Anna Maria für die Empfehlung von Dr Jens Wurster, Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs. Dann sollte man vielleicht auch die Clinica Santa Croce in Orselina/Schweiz erwähnen, die Patienten mit Krebs homöopathisch behandeln. Man muss also nicht nach Indien reisen.

  15. IQWiG-Chef Windeler und der „Artenschutz“ für die Homöopathie - NaturHeilt.com Blog
  16. Avatar

    toll ,dass dies nun endlich erkannt ist,denn so arbeiten meine Kollegen und ich schon seit Jahren

  17. Avatar

    Hallo ! habe mehrere Beiträge gelesen und ich gebe Evelyn -Alice (Beitrag 7 ) Recht :
    – Krebs ist nicht mehr unbedingt ein Todesurteil – trotzdem : ein Familienmitglied hat
    schon das zweitemal Krebs und alle meine Gedanken kreisen um das Thema :wie kann ich
    helfen einer weiteren Krebserkrankung entgegenzuwirken !
    Nicht leicht einen guten Homöopathen zu finden.
    Wie haben das Andere gemacht ? ich weiß es leider nicht !

  18. Avatar

    Hallo b. navarik,
    es geht darum, das Immunsystem aufzubauen, damit dieses den Krebs bekämpfen kann. Wenn der Körper einmal Krebs hatte, darf man praktisch nie mehr mit der homöopathischen Behandlung aufhören, sagt Dr. Wurster in dem o.g. Buch.
    Der Homöopath sollte von Kinesiologie, Auratesten und Pendeln absehen und stattdessen repertorisieren und die Mittel sorgfältig anhand der im Repertorium stehenden Informationen wählen bzw. die geeigneten Mittel bereits kennen. Er/Sie sollte Homöopathie nach Hahnemann betreiben. Am Ende steht (es sei denn in ganz bestimmten Ausnahmefällen) jeweils EIN Mittel in einer hohen Potenz (C oder Q). Die Erarbeitung von „Cocktails“ entspricht nicht der klassischen Homöopathie und funktioniert häufig nicht. Der Einsatz von Bioresonanzgeräten gehört ebenfalls nicht zur Homöopathie. Stattdessen sind ärztliche Diagnosen wichtig und sollten dem Homöopathen mitgeteilt bzw. vorgelegt werden.
    Q-Potenzen müssen vom Patienten vor Einnahme geschüttelt werden, d.h. auf eine harte Auflage gestoßen werden. Das klingt zwar komisch, aber so funktioniert die Homöopathie, und ich habe noch nie erlebt, dass ein Mittel ihm Rahmen seines Wirkungsbereichs, wie er in den Repertorien verzeichnet ist, nicht gewirkt hat.
    Erfahrung des Homöopathien im Umgang mit Krebserkrankungen wäre wichtig. Ein Homöopath kann Facharzt, Arzt oder Heilpraktiker sein. Allerdings würde ich jederzeit einen Heilpraktiker, der nach Hahnemann arbeitet einen Arzt, der Kinesiologie betreibt, vorziehen. Der Homöopath sollte unbedingt die ganze Zusatzausbildung absolviert haben. Es gibt auch Ärzte, die Wochenendseminare gehört haben und sich dann „Naturheilverfahren“ auf ihr Praxisschild schreiben. Diese Ärzte sind keine Garantie dafür, dass die richtigen Mittel gefunden werden, schon gar nicht für schwer Erkrankte.
    Wenn alle Stricke reißen, würde ich mich an die homöopathische Klinik in Orselina/ Schweiz wenden.

  19. Avatar

    Hallo Harry,
    so lange bis sich Herr Gräber meldet, kann ich zwischenzeitlich schon einmal berichten, dass die Homöopathie auch die Möglichkeiten von Behinderten verbessert. Daher bin ich der Meinung, dass die Homöopathie auch die Möglichkeiten nach einem Schlaganfall verbessern können müsste. Genau weiß ich es aber nicht. Sicher kann auch ein Homöopath in Ihrer Nähe etwas dazu sagen. Viel Glück.
    Inge

  20. Avatar
    Karin Garbe HP

    31. März 2013 um 19:44

    ich würde gerne wissen, wo man das Buch von Dr. Banerji bestellen kann und was es kostet. Wissen Sie darüber etwas? MfG Karin Garbe

  21. Avatar

    Homöopathie gegen weissen Hautkrebs: Bei uns wagt man dies kaum jemandem zu erzählen, aber es müsste doch auch dafür eine homöopathische Behandlung geben? Bitte um Mitteilungen dafür. Danke, Maria.

  22. Avatar

    siehe 72

  23. Avatar

    Hallo Maria Posch,
    die klassische Homöopathie funktioniert nicht diagnosebezogen, d.h. es gibt nur selten „das“ festgelegte Mittel für alle, die ein bestimmtes Gesundheitsproblem haben. Vielmehr muss das Mittel aufgrund der spezifischen Situation des Erkrankten „repertorisiert“ werden (erarbeitet aufgrund der Angaben des Patienten). Daher kann man nicht sagen, „diese“ Mittel helfen gegen weißen Krebs. Selbstverständlich kann man auch bei weißem Krebs eine homöopathische Behandlung einsetzen, schließlich gibt es in Orselina/Schweiz eine homöopathische Krebsklinik, die Klinik Santa Croce. Dort arbeitet man mit der Uniklinik Freiburg zusammen, um die jeweiligen Fälle zu dokumentieren.

    Hahnemann hat eine Miasma-Theorie entwickelt, die fortgeschrieben wurde. Aus diesem Grunde gibt es ein „Krebsmiasma“, dem einige Mittel zugeordnet wurden (z.B. in Petra Sauer, Moderne Homöopathie – Arzneimittelbeziehungen komplett). Diese Mittel sind bei Krebserkrankungen von großem Interesse, aber nicht nur sie. Es ist keine gute Idee, all diese Mittel einfach mal „durchzuprobieren“, denn, wie gesagt, ein ausgebildeter klassischer Homöopath muss diese Mittel erarbeiten und auch die Reihenfolge festlegen, in der sie gegeben werden. Bei Anwendung in Eigenregie kann man vieles falsch machen, und dann war es die Homöopathie, die nicht funktioniert hat. Homöopathische Mittel haben auch Antidote, d.h. Substanzen, welche die Wirkung aufheben. Dazu gehören häufig Minze, Menthol und Heilkräuter u.a.
    Und noch etwas anderes: Der Erkrankte hat gegen seinen weißen Krebs eine Salbe erhalten. Diese Salbe muss auch weiterhin nach ärztlicher Anweisung aufgetragen werden, da sich sonst der weiße Hautkrebs in den tödlichen schwarzen Hautkrebs verwandeln kann. Dieses Risiko darf man niemals eingehen – Homöopathie hin oder her. Sollte die Homöopathie den Hautkrebs zum Verschwinden bringen, so muss das der Arzt wiederum feststellen. Ein Arzt aus der Krebsklinik in Orselina hat die Ansicht geäußert, dass Krebserkrankte lebenslang homöopathische Mittel nehmen müssen. Das ist beim weißen Krebs möglicherweise auch der Fall.

    Immer sollten Sie also einen fachlich versierten klassischen Homöopathen aufsuchen. Fragen Sie, ob er/sie nach Hahnemann arbeitet und repertorisiert. Kinesiologie (gegen den Arm drücken, um das Mittel „herauszufinden“) funktioniert nicht und ist entgegen der Hahnemann’schen Lehre. Am Ende des Repertorisierens sollte in der Regel jeweils ein einziges Mittel stehen, das man über längere Zeit wirken lässt.

  24. Avatar

    Danke für diesen großartigen Artikel!

  25. Avatar

    Ich kann aus meiner Familie berichten, dass NUR eine Chemotherapie bei einem aggressiven Krebs wie dem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom bei meiner 80-jährigen Mutter geholfen hat. Unbehandelt führt die Erkrankung meist innerhalb weniger Monate zum Tod. Da ist nicht viel Zeit, um mit Homöopathie herumzuprobieren. Sie ist seit 6 Jahren krebsfrei und hat die starken Nebenwirkungen der Therapie erstaunlich gut verkraftet. Da habe ich mich auch mit alternativen Ratschlägen zurückgehalten und die Schulmedizin „machen“ lassen- und wir haben es nicht bereut.

  26. Chemotherapie - Gefährlich für Angehörige, Partner, Schwangere? - NaturHeilt.com Blog
  27. Avatar

    Der Homöopath sollte in solchen Fällen immer mit der Schulmedizin zusammen arbeiten. Es wird auch nicht „herumprobiert“. Bei einer so schweren Krankheit braucht man erfahrene Schulmediziner und Homöopathen. Dr. Wurster beschreibt in seinem Buch, dass Patienten mit der Homöopathie genesen sind, die zuvor von der Schulmedizin aufgegeben worden waren.

  28. Avatar
    Claudia Beck-Mann

    27. September 2015 um 09:26

    Sehr geehrter Herr Gräber,

    ich habe drei Ihrer Bücher gekauft,d.h. das Geld haben Sie erhalten aber ich habe keine Bücher bekommen.Dies ist die dritte Nachricht an Sie und ich habe noch nichts von Ihnen gehört. Was ist los??? Melden Sie sich bitte bei mir ,um die Sachlage zu klören.
    Claudia Beck-Mann

    Antwort René Gräber:
    Sehr geehrte Frau Beck-Mann, erst einmal ganz herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und die Bestellung! Leider kann ich ihnen nicht sagen, was da schief gelaufen ist und sie nur um Entschuldigung bitten! Ich schreibe ihnen auch eine E-Mail und leite das gleich mal an meine Mitarbeiterin weiter, die sich um die Bestellungen kümmert… Herzliche Grüße, René Gräber

  29. Avatar

    Ich habe gehört, dass es in Afrika eine Pflanze gibt, die Aids auch heilen kann!
    Dies wird jedoch von der Pharma unterbunden. Natürlich nicht für die Bevölkerung, die um diese Pflanze Kenntnis hat und sie auch verwenden.
    Die Pharma weiß das auch, dass diese bei Aidserkrankungen das beste ist, das man einnehmen kann, doch es rentiert sich zur Zeit für die noch nicht die Pflanzen zu ernten.
    Und bis die Pharma so weit ist und Farmen errichtet, denn diese besondere Pflanze benötigt ihren besonderen Boden um zu gedeihen.
    Der Tee heilt bereits die Krankheit.

  30. Avatar

    Ich kann mich nur dem Artikel von Renate Richter – auch wenn er schon etwas lange her ist (2012) – vollkommen anschließen. Man ist so hilflos. Bei mir hat man vor ein paar Wochen Krebs festgestellt und ich bin mitten in der Chemo und Strahlentherapie involviert, welche mir überhaupt nicht bekommt.
    Mußte die Chemo abbrechen. Morgen habe ich den nächsten Termin für die Besprechung der neuen Chemo. Alles was man mit der Chemo- und Strahlentherapie erlebt ist so schmerzhaft, da kann der Tod nicht schrecklicher sein. Was für eine Qual. Man ist weder Fisch noch Fleisch.
    Und man weiß nicht, wie am Ende die Auswirkungen auf den Körper und die Krankheit wirklich ist. Ich werde wohl nochmal das ganze durchlaufen, da ich vorhabe, mir eine zweite Meinung
    nach der Behandlung in der Krebsklinik in Heidelberg einzuholen.

    Wer kann mir sagen, wo ich dies im Internet finde:
    Service der Telemedizin

  31. Avatar
    Isabella Berlesreiter

    17. November 2017 um 09:11

    Guten Tag,

    Bitte dringend wegen Darmkrebs Diagnose ( angeblich unheilbar) um Potenz für Rita Valcium Phosphoricum.
    Und Homöopathen in Europa die nach Banerji arbeiten.
    An Bella.berles@gmx.at

    Danke vielmals

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die wahren Ursachen warum Sie wirklich krank werden...
... und was die Schulmedizin nicht wirklich erzählt und auch nicht versteht. Fordern Sie jetzt Ihren kostenlosen Naturheilkunde-Newsletter an. Alle Informationen sind direkt von mir - aus der Naturheilpraxis von René Gräber:
Der Newsletter ist absolut kostenlos. Sie verpflichten sich zu nichts. Sie können sich jederzeit wieder Abmelden mit einem einfachen Klick am Ende jeder E-Mail. Informationen zum Versandverfahren, den Statistiken, sowie Widerrufsmöglichkeiten finden Sie in der Datenschutzerklärung auf dieser Webseite.