Obwohl es keinen Zwang zum Tragen von Masken mehr gibt, gibt es immer noch eine erstaunlich hohe Zahl an Zeitgenossen, die sich diese Dinger ins Gesicht klemmen. Man stellt sich die Frage, warum und wozu?

Denn aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Argumente für eine Schutzfunktion gegen virale Infektionen:

Dafür sind sie in einem signifikanten Ausmaß schädigend:

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Titandioxid in Masken

Nach Pilzen, Bakterien, Mikroplastikpartikeln etc. in Masken scheint es jetzt eine Bereicherung in Sachen Schadstoffe für die Masken zu geben.

Wenig bekannt ist, dass Titandioxid als Nanopartikel bei der Herstellung von Masken verwendet wird. Wozu ist das gut? Angeblich soll das Titandioxid die Stabilität gegenüber ultravioletten Strahlen erhöhen und dient gleichzeitig als Mittel zur Aufhellung der Farbe der Maske. Angeblich soll die Substanz auch antibakterielle Eigenschaften besitzen, was natürlich einen gewissen Vorteil für die Masken, die man stundenlang vor Nase und Mund trägt, beinhaltet.

Diese tollen Vorteile scheinen aber mit einem saftigen Nachteil einher zugehen.

Laut einer Studie[1] aus dem Jahr 2011, die sich die Frage gestellt hatte, ob Titandioxid für den täglichen Gebrauch sicher sei, ist genau das anscheinend nicht der Fall. Die Studie beschreibt schädliche Effekte aufgrund von oxidativem Stress, der durch Titandioxid-Nanopartikel ausgelöst wird. Und dieser oxidative Stress resultiert in Schädigung von Zellen, Genotoxizität, Entzündungsvorgängen und Immunantworten.

Aufgrund von experimentellen Belegen aus Inhalationsstudien mit Tieren werden Titandioxid-Nanopartikel von der International Agency for Research on Cancer als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ (Klasse 2B) und vom National Institute for Occupational Safety and Health als berufsbedingt krebserregend eingestuft.

Da stellt sich die Frage, ob das bei der Herstellung der Masken verwendete Titandioxid für deren Träger aus gesundheitlicher Sicht gesehen bedenklich sein könnte. Immerhin ist es ja denkbar, dass dieses Titandioxid inhaliert wird, vergleichbar mit den Mikroplastikfasern aus den Masken (siehe Beitrag oben)?

Eine Studie[2] vom Februar 2022 ging genau dieser Frage nach. Hier ermittelten die Autoren die Menge an Titandioxid-Nanopartikeln aus zwölf verschiedenen Maskenarten, die von der Bevölkerung üblicherweise benutzt werden. Dies umfasste sowohl Einmalmasken als auch mehrfach verwendbare Masken. Diese Masken waren aus verschiedenen Materialien gefertigt, zum Beispiel aus synthetischen Fasern, wie Polyester, und aus natürlichen Fasern, wie Baumwolle.

Resultat:

Alle Masken enthielten in mindestens einer Schicht Titandioxid, mit Ausnahme in Baumwolle und in Vliesstoff, die deutlich geringere Mengen um den Faktor 10 im Vergleich zu Polyester und Polyamid-Fasern enthielten. Alle Masken, bis auf eine Ausnahme, enthielten mehr oder weniger hohe Mengen an Titandioxid-Nanopartikel, was ein erhöhtes Risiko bei Inhalation darstellt.

Die Mengen, die hierbei bestimmt wurden, lagen zwischen 791-152.345 µg pro Maske. Auf den Oberflächen der Masken ermittelten die Autoren eine Menge von zwischen 17-4394 µg. Und das überschreitet deutlich die akzeptable Belastungsgrenze von 3,6 µg um ein Vielfaches.

Einschränkung:

Das was in und auf der Maske in Bezug auf Titandioxid gefunden wurde, ist nur ein Hinweis auf eine mögliche Belastung bei Inhalation. Die Autoren vermerken, dass es nicht möglich war, Titandioxid-Partikel durch Inhalation zu messen.

Meine Vorstellung dazu: Selbstverständlich wäre es dringend erforderlich, solche Inhalations- und Belastungsmessungen für Titandioxid durchzuführen. Denn die Tatsache, dass es als erwiesen gilt, dass Mikrofasern aus Masken im Lungengewebe nachgewiesen werden konnten, spricht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für die Annahme, dass dies auch für die Titandioxid-Nanopartikel gilt.

Die Autoren sehen jedenfalls hier eine mögliche Gefährdung und verlangen effektivere Kontrollen diesbezüglich.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde am 14.11.2022 erstellt.