Antriebssteigernde Alternativen

  • Hallo!

    Ich soll laut FA für Psychiatrie ein antriebssteigerndes Medikament nehmen, das auch gegen Ängste und Depressionen ist, damit ich "arbeitsfähig" bin. Ich habe schon vieles ausprobiert, obwohl ich diese chemische Keule ablehne. Ich habe absolut NICHTS vertragen, die Nebenwirkungen waren extrem! Nun möchte ich gerne fragen, ob und welche Alternativen es für mich geben könnte. Danke für alle Antworten und LG

    Sabine

  • Hallo Sabine,


    ich bin nicht vom Fach, daher kann ich Dir nur Tips aus meiner eigenen Erfahrung anbieten.

    "Arbeitsfähig" sollen wir alle sein, ohne Rücksicht auf persönliche Verluste. Lieber Pillen einwerfen, als auf den eigenen Verstand hören und .. naja, man könnte ja auf die dumme Idee kommen, unser System in Frage zu stellen.

    Ich habe vieles versucht, bis ich endlich "meine" Rezeptur finden durfte. Rein pflanzlich, bei mir wirkt es absolut gegen Grübeln und Nachdenken, ich kann mich auf die schönen und wichtigen Dinge konzentrieren und daran freuen. Bei meinem Schwager dagegen hilft es gar nix- also probieren! Ich möchte/darf hier keine Werbung machen, will ich auch nicht. Schreib mich per PN an, falls Du mehr Info`s möchtest.

    Im Übrigen sehe ich das so, wie die meisten Mitglieder dieses schönen Forums: tu Dir und Deinem Körper etwas Gutes - möglichst viel davon. Tu das, was Du für Dich als gut und wohltuend empfindest.

    Liebe Grüße

    Sascha

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Ich soll laut FA für Psychiatrie ein antriebssteigerndes Medikament nehmen, das auch gegen Ängste und Depressionen ist, damit ich "arbeitsfähig" bin.

    das kann ich mir vorstellen denn der Facharzt will ja auch leben:)

    Oder geht es dir so schlecht das du im Bett liegst?

    versuch es doch mal mit einer Bachblütentherapie.

    https://www.yamedo.de/heilverfahren/bachblueten/

    Hier findest du auch einen Therapeuten wenn du magst.

    https://www.naturheilkunde.de/nc/therapeutensuche.html


    das wäre auch ne Möglichkeit und hatte DrMedico aus diesem Forum mal angeregt

    https://leben-mit-depression.d…erfahrungen-depressionen/

    LG

    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



    2 Mal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Ich schließe mich Sascha in seiner Meinung vollumfänglich an.

    Klar, unsere Gesellschaft fordert Funktionieren, doch eigentlich solltest du das nicht durch chemische Bomben forcieren.

    Was nutzt es dir, wenn du zwar arbeitsfähig bist, aber auf der anderen Seite deinen Körper und deine Psyche durch Psychopharmaka noch mehr belastest und dich noch kränker machst.


    Psychopharmaka sind meine Meinung nach, wenn überhaupt, nur eine Notlösung für kurzfristig.

    Ich möchte/darf hier keine Werbung machen, will ich auch nicht. Schreib mich per PN an, falls Du mehr Info`s möchtest.

    Werbung machen darfst du insofern nicht, dass du einen link eingibst auf entsprechende Verkaufsportale.

    Du darfst jedoch sicherlich berichten, was du nimmst (muss ja nicht die Marke dabei stehn), mich würde das nämlich auch interessieren ;-).


    Ich habe diesen Tipp, da bei mir persönlich Sport bzw. Bewegung am besten hilft als Dauerlösung,

    Joggen kann ich zwar nicht, da ich eingeschränkt bin, ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio.


    Vielleicht ist dies ein Anreiz für dich:

    https://www.aerztezeitung.de/p…ssionen-davon-laufen.html

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Was diese psychistriesierung der Gesellschaft betrifft, hatte ich einen sehr einschneidenden Moment der Erkenntnis, als mein Sohn, damals 8 Jahre alt, Ritalin nehmen sollte. Ich habe ihm einmal die halbe verordnete Dosis gegeben, und war erschrocken, wie sehr er dadurch wie ein lethargischer Automat wurde.


    Ich finde es eine Schande, daß wir Menschen wie Automaten funktieren sollen, auch, daß zum Beispiel die "normale Trauerphase eines Witwers oder einer Witwe mittlerweile auf 2 Wochen heruntergesetzt wurde.


    Wo leben wir hier eigentlich? Wenn jemand keinen Antrieb hat zur Arbeit zu gehen, dann liegt das an der Arbeit, an der Umgebung, aber nicht an demjenigen, und je länger man sich dort hin quälen muß, umso kränker wird der Geist.

    Wenn man dafür aber einen Ausgleich finden kann, zum Beispiel mit Schwimmen gehen, Spaziergänge im Wald, oder zurücklehnen und entspannende Musik hören, hilft das schonmal viel mehr, als den Geist noch mehr einzudämmen, indem man ihn mit Chemikalien ruhig stellt.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • @ Mara: Jaaa, Bewegung an der frischen Luft tut unendlich gut.


    Ich kann mir das derzeit leider auch nicht erlauben, ist leider so, aber Besserung ist in Sicht.

    Früher bin ich so gerne durch Wälder und Wiesen gestreift und habe da so viel Kraft getankt. Kleine und große Tiers, Früchte, Knollen und Blüten. Viel Leckeres, also echt naturnah. An Kiefernzapfen knabber und Bäume umarm, Kraft tanken. Wir haben alles mögliche Getier aufgenommen, mein Sohn hat so unendlich viel mitgenommen und sein Charakter ist heute so wunderbar.

    Tja, was empfehle ich...

    Es gibt Zeiten, da ist man/frau überfordert und braucht eine Auszeit.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

    Einmal editiert, zuletzt von Sascha9 ()

  • Ich finde es eine Schande, daß wir Menschen wie Automaten funktieren sollen, auch, daß zum Beispiel die "normale Trauerphase eines Witwers oder einer Witwe mittlerweile auf 2 Wochen heruntergesetzt wurde.


    Wo leben wir hier eigentlich?

    Das, worin wir heute leben, nennt man die Fortschrittsfalle im Gesundheitssystem. Denn auch dort herrscht ja Wettbewerb und Wettbewerb erzwingt die Erschließung neuer Märkte. Immer und immer wieder. Daher muss nach diesem Gedanken praktisch jeder Gesunde irgendwann zu einem Kranken werden. Es müssen also Menschen geschaffen werden - man nennt diese dann allgemein Patienten - die sich möglichst lebenslang chemisch-physikalisch oder auch psychisch von irgendwelchen Experten abhängig machen wollen, bzw. sollen.

    Und das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon seit einer langen Zeit wunderbar, im Bereich der psychischen Störungan aber noch viel besser, da es dort einfach keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen eben fast alle Menschen irgendwie nicht gesund sind.


    Schönes Beispiel dafür ist das Thema Angst. Früher eigentlich kaum nennenswert vorhanden, hat man in den 1970er und 1980er Jahren schnell eine lohnende Marktnische erkannt und - schwupps, mal eben herrlich neue Krankheiten kreiert. Die passenden Patienten dann natürlich auch, versteht sich. Solche kreativen Einfälle nennt man dann Desease Mongering, zu deutsch Krankheitserfindung.


    Dann kamen die 1990er Jahre und auch hier hat man schnell eine Marktlücke entdeckt - die Depressionen. Damals als weltweit unzureichend vermarktet erkannt. Tja, das hat dann beispielsweise in den USA dazu geführt, dass sich in den 10 Jahren von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression behandelten Patienten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat. Einfach auf Grund ziemlich suggestiver "Aufklärungsarbeit" und aggressiver Werbung für Antidepressiva. 6,3 Millionen Depressive bringen dabei dann halt auch eine schöne Umsatzsteigerung für die Pharma.


    Zu diesem Thema gibt es übrigens ein schönes Experiment, das jeder zu Hause durchführen kann - einfach mal 1 oder auch 2 Jahre alle Berichte aus zwei überregionalen Zeitungen sammeln, die sich mit der Forschung zur Häufigkeit psychischer Störungen (wie Ängsten, Süchten, Depressionen, Essstörungen, Schlaflosigkeit usw.) beschäftigen. Danach kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass jeder Bundesbürger mehrfach behandlungsbedürftig ist. Eben auch 8-jährige Kinder.


    Ist Deine Frage damit beantwortet? ;)

  • Danke für die Antworten!

    Vor 3 Jahren wurde bei mir festgestellt, dass ich für 16 Stunden pro Woche arbeitsfähig bin. Mehr nicht, da ich durch schlimme Erlebnisse in meinem Leben ziemlich angeknackst bin, einfach ausgebrannt. Nun soll ich Psychopharmaka nehmen, damit ich voll "funktionstüchtig" am Arbeitsmarkt teilnehmen kann, also Vollzeit. Das kann und will ich nicht, ich weigere mich!

    Trotzdem würde mich interessieren, ob es in der Naturheilkunde etwas Antriebssteigerndes gibt.

    LG, Sabine

  • Hallo Sabine,

    das Thema Ängste wird von einigen wenigen Homöpathen behandelt, ein flächendeckendes Angebot gibt es nicht. Ich weiß leider nicht was Dir vorschwebt.
    Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und viele andere Dinge auch.
    Aber das erklärt nicht wieso Menschen mit schlimmen Ereignissen/ Erlebnissen anders umgehen. Überlebende eines Flugzeugabsturzes reagieren auf das Erlebnis völlig verschieden. Manchen ändern ihr Leben, andere entwickeln Angststörungen. Und wieder andere leben normal weiter.
    Hast Du 'ne Idee was sich ändern muss, damit Du das ausgebrannt und angeknackst sein hinter Dir lassen kannst?

    "Jede neue Erkenntnis muss zwei Hürden überwinden: Das Vorurteil der Fachleute und die Beharrlichkeit eingeschliffener Denksysteme." - Herophilus8o

  • Zuckerperle

    Es gab aus diesem Forum in der Verght.bereits ausreichende Anregungen:

    Dieses schlaffördernde Mittel abzusetzen , wäre ein Anfang.!

    Dann sollte in einem Speichellabor dein Cortisol- und Östrogen- Spiegel getestet werden.

    Cortisolmangel - auch nach zu langer Einnahme von Psychopharmaka!- gepaart mit Vit.D3- Mangel.macht superschlapp und müde!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Nun soll ich Psychopharmaka nehmen, damit ich voll "funktionstüchtig" am Arbeitsmarkt teilnehmen kann, also Vollzeit. Das kann und will ich nicht, ich weigere mich!

    Trotzdem würde mich interessieren, ob es in der Naturheilkunde etwas Antriebssteigerndes gibt.

    Hallo Sabine,


    ich gehe absichtlich nicht auf schauderliche Begriffe wie "arbeitsfähig" oder "funktionstüchtig" ein (obwohl auch ich diese empörend finde) - dazu wurde ja bereits Vieles geschrieben.


    Deine Schilderung erinnert mich aber an meine Zeit mit Burn-out und wie schrecklich ich es fand, mich so extrem antriebslos und kraftlos zu fühlen. Für mich steht bei deiner Frage also nicht die Arbeitsfähigkeit im Vordergrund, sondern mögliche Antriebssteigerung, um hoffentlich dein subjektives Wohlbefinden zu steigern.


    Damals hatte ich noch lange nicht begonnen mich mit Orthomolekularer Medizin zu beschäftigen, sondern hab irgendwie instinktiv zu Vitaminpräparaten gegriffen und hab mir ungeachtet der Warnung meines Umfeldes ("Sei vorsichtig damit! Das solltest du nicht jeden Tag nehmen, das ist sonst zu viel!") erstmal für 14 Tage 2 Multivitamin-Brausetabletten pro Tag gegönnt, also doppelt so viel wie auf der Packung empfohlen. Auch, wenn das damals (wie ich jetzt weiß) zwar eines der bekanntesten, aber sicher nicht der besten Präparate war, so habe ich alleine schon dadurch subjektiv gefühlt an Kraft gewonnen.


    Als echten Power-Boost empfand ich Q10, das ich dann irgendwann später dazu nahm. Das war für mich ein echter Durchbruch, denn ich fühlte mich innerhalb weniger Tage so viel kräftiger und verfügte über zunehmend mehr Energie. Das war richtiggehend beglückend und war für mich ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg raus aus dieser lähmenden Antriebslosigkeit.


    Heute würde ich gezielt mit einem hochwertigen Multivitamin-Präparat als Basis und einigen zusätzlichen Vitaminen und Vitalstoffen - und zwar richtig hochdosiert - schauen, ob es das Wohlbefinden steigert:


    Basis: hochwertiges Multivitamin-Präparat

    + Q10

    + Vitamin D *)

    + Vitamin C

    + Vitamin B-Komplex

    + Magnesium


    *) Zuerst unbedingt den Vitamin D-Spiegel messen lassen, dann gezielt eine Stoßtherapie machen, um auf einen guten Wert von ca. 80-100 ng/ml zu kommen, und diesen dann durch konsequente Einnahme der passenden Erhaltungsdosis auch wirklich halten.


    Es gibt sicher einiges mehr, das auch empfehlenswert wäre wie z.B. Omega 3, weitere Antioxidantien wie OPC/Astaxanthin u.v.m., aber man kann sich leicht durch die Menge an NEMs erschlagen fühlen (und dann gar nichts mehr nehmen, weil es einem einfach zu viel wird), deswegen ist es vielleicht sinnvoller, erstmal gezielt mit ein paar wenigen zu beginnen.


    Dabei muss man sich aber auch bewusst sein, dass diese Vitamine etc. anders wirken als Chemische Keulen: Die spürbare Wirkung tritt üblicherweise nicht sofort ein. Ich stelle mir das so vor, dass die leeren Speicher erst mal gefüllt werden müssen - und erst, wenn das ausreichend erfolgt ist und Mängel beseitigt sind, kann sich die spürbare positive Wirkung entfalten.


    Hier im Forum gibt es in der Rubrik Nahrungsergänzungsmittel eigene sehr informative und hilfreiche Threads z.B. über Vitamin D oder auch NEM-Hersteller/Lieferanten. Im Thread Vitamin D3 findest du auch Links zu Vitamin D-Rechnern, mit dem man die benötigten Dosen errechnen kann, wenn man den aktuellen Vitamin D-Spiegel kennt.


    Weiters würde ich auch dazu raten, ergänzend dazu einen guten TCM-Ernährungsberater aufzusuchen, der durch Zungen-/Puls-/Antlitzdiagnose und ein ausführliches Gespräch Disharmonien feststellt, Ernährunsgewohnheiten und auch das psychosoziale Umfeld berücksichtigt und auf all das aufbauend ein komplett individuelles Ernährungskonzept und voraussichtlich auch Kräuter zusammenstellt.

    Es ist überraschend, was man damit alles - zum Teil extrem - positiv beeinflussen kann, nur indem man z.B. Lebensmittel oder Gewürze weglässt, die zwar grundsätzlich gesund sind, aber eben nicht zu unseren persönlichen Disharmonien passen und sie daher noch verschlechtern, obwohl wir glauben, uns damit ohnehin schon gesund zu ernähren. Das richtige Konzept nach TCM ist also auch sehr dem Wohlbefinden zuträglich.


    Dies alles sind meine eigenen Erfahrungen - vielleicht ist da ja auch etwas für dich dabei, das dich anspricht. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute!


    Liebe Grüße

    Andrea

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Nun soll ich Psychopharmaka nehmen, damit ich voll "funktionstüchtig" am Arbeitsmarkt teilnehmen kann, also Vollzeit. Das kann und will ich nicht, ich weigere mich!

    so wird das auf jeden Fall nix scheint mir :/

    Jeder muss schon was für sich selber tun um aus dem Sumpf wieder rauszukommen.

    Vor allen Dingen man muss es auch wollen.

    Was mir bei dir fehlt ist dein Ziel welches du dir selber setzt.


    Liegt nicht der Schlüssel in der Lebenszufriedenheit und dem eigenen Glück?

    Das Leben ist ein stetiger Wandel und Stürme bleiben nicht aus.

    Um deinen Zustand wieder zu verbessern, solltest du versuchen wieder ein inneres Gleichgewicht herzustellen, zwischen deinem Geist, deinem Körper und deiner Welt in der du lebst.


    Und das wäre mein Rezept für dich:

    Kultiviere dir positive Gedanken und angenehme Gefühle.

    Versuche immer was Neues zu lernen und sei schöpferisch.

    Widme dich Dingen, die dir das Gefühl geben nützlich zu sein.

    Versuche Sport zu treiben, oder sich mit der Natur verbinden tut es auch.

    ( 1 Stunde Spaziergang täglich)

    Überdenke deine Ernährung.

    Sorge auch dafür das deine Umwelt angenehm wird.

    Freunde mal überdenken wer tut mir gut oder eher nicht?

    Und dann die guten ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen.

    Räume dein Zuhause auf und bedenke, der Mensch nimmt sich immer selber mit, wohin er auch geht.:saint:


    Mir hat mal eine sehr alte Frau vor vielen Jahren vermittelt, dass der Körper die eigentliche Wohnung/Haus sei und anhand wie der Mensch wohnt/lebt, kann man sehen, ob dieser in seiner Mitte ist oder aus den Fugen.

    Sie meinte:

    Der Kopf ist der Speicher/Boden!

    Die innere Mitte ist das Wohn und Schlafzimmer

    Und der Keller ist das Unterbewusstsein.

    Wer das versteht und anfängt dann alten Krempel zu entsorgen, hat die Hände und Kopf irgendwann wieder frei.

    Solltest du das nicht können, dann überdenke deine Einstellung zu ihr und deinem Leben.

    LG


    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



  • Von Farben kann man auf Schüssler Salze kommen. Und bei Schüssler Salzen gibt es immer einen seelischen Aspekt. Den Aspekt kann man mit einem Therapeuten herausarbeiten und mit stimmmungsaufhellenden Mitteln begleiten.
    Es geht darum herauszufinden, wieso Dich das Leben an diesen Punkt, an dem Du Dich jetzt befindest hingeführt hat.

    Häufig ist es so man keinen direkten Zugang zu den Ursachen hat, aber man findet schneller einen Weg sich Erleichterung zu verschaffen. Leider wirkt die Erleichterung nur kurzzeitig und verlängert die unangenehmen Lage. Wenn man das sehr lange macht und der Körper dabei nicht ausreichend versorgt, können daraus körperliche Probleme entstehen, die sich dann wieder seelisch auswirken.

    "Jede neue Erkenntnis muss zwei Hürden überwinden: Das Vorurteil der Fachleute und die Beharrlichkeit eingeschliffener Denksysteme." - Herophilus8o

  • Ich danke allen für die vielen tollen Antworten!

    Galgo: Was sich ändern müsste, das weiss ich nicht. Ich denke darüber nach...

    Ragusa: Speicheltest möchte ich machen, aber wahrscheinlich ist es besser, wenn dieser nicht unbedingt in dieser Hitze transportiert wird, warte auf kühleres Wetter, was meinst du?

    Aloha.Nui: Ich nehme schon viele NEMs und zum TCM Arzt werde ich auch gehen!

    Lebenskraft: Ich mag meinen Beruf nicht mehr ausüben, weil er mir keinen Spaß mehr macht. Ich denke, umschulen bringt in meinem Alter nicht mehr viel und für Pension ist es noch zu früh(bin 54). Das belastet mich sehr.

    Ragusa, ich bin seit Mitte Mai auf 50mg Trittico! ich nehme noch 5mg Melatonin dazu und habe meinen Biorhythmus schon verändert!

    Ich komme ganz gut zurecht mit dem Schlafen. Nächstes Ziel wäre das Trittico GANZ wegzulassen!;)

    Schönen Tag an alle:!:

  • Ich mag meinen Beruf nicht mehr ausüben, weil er mir keinen Spaß mehr macht. Ich denke, umschulen bringt in meinem Alter nicht mehr viel und für Pension ist es noch zu früh(bin 54). Das belastet mich sehr.

    Ragusa, ich bin seit Mitte Mai auf 50mg Trittico! ich nehme noch 5mg Melatonin dazu und habe meinen Biorhythmus schon verändert!

    Zuckerperle, das kann ich mir vorstellen, dass es eine sehr große Belastung für einen ist einen Job zu machen, der einem überhaupt nicht gefällt.

    Das entwickelt sich doch, ab wann hat das denn angefangen, es kann doch kaum von heute auf morgen passieren oder wie war der Prozess, wenn du darüber erzählen magst?


    Wer hat das Trittico verschrieben und hat dich dieser Arzt auf die Nebenwirkungen aufmerksam gemacht und auf die Absetzschwierigkeiten?

    Ich persönlich finde es erschreckend wie schnell Schulmediziner mit der chemischen Keule sind und der Patient Psychopharmaka bekommt, mir ist das auch schon passiert, sogar vom Hausarzt, der hatte mir Citalopram verschrieben. Ich habe die jedoch zum Glück nie eingenommen, ich hatte mir einen Therapieplatz besorgt, hat mich jedoch motiviert die Citalopram in meiner Küche liegen zu sehen, da ich mich nicht abhängig machen wollte davon, wo es mir psychisch sowieso schon nicht gut ging in dieser Zeit....

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear