Probleme mit Long-Covid-19

  • Hier wieder eine Frage einer Leserin, die ich mit euch teilen möchte:

    "Eine Frage – wie kann es anders sein – zu den Auswirkungen von “Long-Covid-19”:


    Das durchschnittliche Sterblichkeitsalter ist soweit ja bisweilen von offizieller Seite bestätigt.


    Haben Sie aussagekräftige Zahlen zu “Long-Covid-19”?


    Man hört ja immer wieder von Fällen in den Medien resp. im Bekanntenkreis, bei denen gehäuft jüngere Menschen (U 50-X) davon betroffen seien?"

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Hallo,


    Long Covid bedeutet wahrscheinlich Langzeitfolgen?


    Ich kenne einige, die Corona positiv getestet wurden, aber nur einen davon, der auch tatsächlich krank war. Seine Symptome erinnerten mich an die jährliche Grippe. Darauf wurde er aber nie getestet.


    Als LangzeitFolge blieb ihm etwas Husten und etwas Kurzatmigkeit bei Anstrengung über ca 4 Wochen. Er hat viel Vitamin C eingenommen und die Vitamin D Dosis von 5 tausend Einheiten verdoppelt. Heute ist alles wieder gut.


    Das der Körper nach einem Virusinfekt etwas länger benötigt, um wieder fit zu sein, halte ich für völlig normal. Die Zeit sollte man ihm auch geben.


    Ob es öffentliche verlässliche Zahlen über Patienten mit Langzeitfolgen gibt, weiß ich leider nicht.


    Gruß Elke

  • Das ist aber sehr kurz gegriffen, und recht unspezifisch.


    Da hätte ich aber viel mehr Fragen dazu.


    1. Wie stark waren die Beschwerden während der Erkrankung, und wie stark die Angst wegen der Diagnose?

    2, Wie und womit wurden die behandelt?

    3. Wie lange dauerte die Heilungsphase?



    Ich kenne das Dilemma noch von meinen Kindern, wenn die im Winter richtig doll erkältet waren, und die Schulleitung nach einer Woche bereits drängelte, daß Kind soll doch endlich wieder zur Schule kommen. Hinzu kam noch das übliche Prozedere bei der Kinderärztin, die ich dann regelmäßig ausgelassen habe, oder nur aufsuchte, wenn die Schule eine Bescheinigung haben wollte, Verschreiben von Antibiotika und Fiebersenkern. Was ich natürlich nicht mehr verabreichte, nicht mal aus der Apotheke geholt habe, weil ich daraus gelernt habe, daß die Kinder prompt nach 3 Tagen Schule wieder krank wurden.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Mein Gedanke dazu.

    Warum leidet nur ein bestimmter Teil an erheblichen Langzeitfolgen und andere nicht?

    Die individuelle Immunantwort auf die Infektion scheint hier eine Rolle zu spielen, etwa ob vermehrt Antikörper oder sogenannte T-Killerzellen gegen einen Virus aktiv werden.

    Vielleicht lässt sich über genaue Untersuchungen auch später beantworten, warum manche Menschen länger an Symptomen leiden als andere.


    Möglicherweise liegt es auch an den Lebensumständen die uns hindern, ein Leben führen zu wollen welches uns derzeit massiv versagt ist?

    Wenn die Menschheit wegen den dauernden Knockdown etwa ihren Job verlieren, ist das eine große psychische Belastung für den Menschen.

    Und das schürt viel Angst!

    Sie kann sogar das Risiko einer Erkrankung fördern.

    Und muss nicht Covid sein und sehe auch hier noch keine Langzeitfolgen das dieser Virus überhaupt erst aus dem Unterholz geschossen ist und wir darüber überhaupt keine Folgen schlussfolgern können.

    Was ist das für ein Quark?


    Licht erzeugt Schatten, sagte mal Dahlke den ich übrigens sehr wertschätze.

    Wenn Prinzipien nicht beachtet werden, werden Lebensprinzipien unterdrückt.

    Die Volksweisheit daraus gezogen:

    „Die Besten kommen immer um.“ zeigt, so Dahlke, dass Polarität existiert.

    Aus dem Umfeld eines Patienten müsste man die Krankheit sehen können, aus der Krankheit auf das Umfeld des Menschen schließen.

    Paracelsus hatte das schon gut erkannt.

    Diese Einsicht fehlt den heutigen Medizin leider komplett.

    C0R0NAVIRUS - Die GEFAHR der ANGST - Dr. Ruediger Dahlke im Expertengespräch


    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





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  • Hallo! :)


    Ich würde auch gerne wissen, ab wann überhaupt von "Long-COVID", was oft wie CFS beschrieben wird, gesprochen wird, also wie lange muss man da überhaupt bereits Symptome zeigen oder haben?


    Bei CFS oder ME muss das ja mindestens sechs Monate angedauert haben. Das soll ja oft auch einen viralen Hintergrund haben, also EBV oder XMRV, so es letzteres wirklich gibt.


    Wenn Long-COVID bald öfters diagnostiziert wird (oder gibt es so eine Diagnose offiziell noch gar nicht?), handelt es sich dann dabei vielleicht auch "nur" um CFS?


    Was ja schlimm genug wäre.




    Ganz liebe Grüße! :*

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Es gibt eine neue S1 Leitlinie bezügl. Diagnose und "Behandlung" von Long Covid, Stand 12.7:

    S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID


    Gut finde ich, dass uA Nebennieren (ACTH und Cortisol) ein Thema sind, sowie ein paar Nährstoffe gemessen werden sollen (Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, Phosphat, Magnesium, und als "erweiterte Diagnostik" B12, B6, B1, Folsäure, Zink, Vitamin D3).


    Schilddrüse nur TSH und ft4 (das zeigt mE, dass wer auch immer da seinen Input gegeben hat, eine Flasche ist. Ohne ft3 ist die Aussagekraft niedrig...)


    Schlimm finde ich, dass es zumindest in Ö eine "verkürzte Leitlinie" gibt (ist bei uns der erste Link der auftaucht, wenn man auf Österreich einschränkt: Kurzfassung Long Covid Leitlinie) - da wurde alles, was ich persönlich für sehr wichtig halte (Nebennieren und die "erweiterte Diagnostik" bezügl. Vitamine und Co (B12, D3, Zink usw.) RAUSGELÖSCHT.


    Es gibt auch keinerlei Hinweis, dass man doch die Menschen BEVOR es soweit kommt auf diese Nährstoffe testen lassen sollte.

    Aber zumindest hat man etwas in der Hand, um darauf hinzuweisen: na wenn doch Betroffene diese Mängel haben könnten, dann waren diese Mängel ev. schon vorher da... (und somit eventuell von seinen ÄrztInnen Untersuchung + Rezepte für Vitamine und Co zu bekommen, falls man sie nicht selbst zahlen kann).


    lg togi



    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

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  • Der Titel ist etwas irreführend. Wissen kann niemand etwas genaues.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • mir fiel auf, dass die Symptome von long covid die gleichen wie die von Nebenwirkungen der Fluorchinolone sind. Fatique, kribbeln unter der Haut, Neuropathien, brain fog, usw. findet man in diversen Selbsthilfeforen bezüglich Fluorchinolonenebenwirkungen. Nach meinen Informationen bekamen viele Covid-patienten, vielleicht sogar allen mit schwerem Verlauf prophylaktisch Antibiotika (was wohl auf einen Artikel im Lancet oder Richtlinien zurückzuführen ist).

  • Die Symptome klingen ja wie zuviel Stress oder womöglich eine erhöhte Strahlenbelastung.

    Dass sie AB verteilen wie Lutschbonbons ist ja auch nichts neues. Soll es denn geholfen haben?

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  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Soll es denn geholfen haben?

    das ist ja das Problem. Es fehlt die wissenschaftliche Begleitung. Das sammeln von Daten. In der Fluorchinolonegruppe gaben von knapp 2000 Mann: Innen nur 5 an, dass der Arzt einräumte, dass die Nebenwirkungen davon kommen. Wie will man so das unerforschte Terrain zu Erforschtem machen? Wie ich schon schrieb. Meine Ärztin sagte mir als ich sie mit dem Wort Nebenwirkungen konfrontierte: "Weisen sie mir nach, dass es davon kommt." Seitdem lese ich was ich unter die Augen bekomme. Und solange begegne ich der Schulmedizin mit Skepsis. Die Forschungen von Stahlmann an der Charite sind in meinen Augen auch extrem mangelhaft. Er sagt zwar, dass Sehnenprobleme auftreten können, spielt das aber herunter. Vor allem wird nicht nach anderen drängenden Problemen geschaut. Anders als die Sehnen sind Gelenkprobleme und Operationen ein riesiges Thema und böten Einsparpotential. Die Zellen des Gelenkknorpels und der Sehnen haben sehr viel gemein. Unser aller Beiträge könnten sinken. Das wäre echte Solidarität.

  • Man müßte das sicher überprüfen, aber ich denke an Acidum Phosphoricum. Mein Enkel war nach einer Erkältungskrankheit mit Durchfall extrem geschwächt. Mit 2 Gaben einer LM30 war er nach einer Stunde wieder auf den Beinen.

  • Hi,


    ich habe eine Frage zur Behandlung von Husten in Zusammenhang mit Corona.

    Leider hat es mich vor 3 Wochen mit Corona erwischt. Die Erkrankung selbst ging, war nicht schön, aber es ging. Ich bin nicht geimpft.



    Nun habe ich leider noch einen trockenen Husten und teilweise Hudtenattacken, der mit weissem Schleim einhergeht. Der Schleim löst sich nur, wenn ich inhaliere.

    Da ich mich noch teilweise sehr schlapp fühle und der Husten nicht weichen will, wollte ich fragen, was Sie mir empfehlen?

    Ich habe Sorge vor long covid und freue mich über eine Antwort.

  • Ich halte Long Covid für ein Märchen, aber egal.


    Hast du denn Fiebersenker genommen, und wie wurde sonst behandelt, mit Antibiotika, Antivirustatika, Hustenstiller?


    Wenn der Schleim sich ebim Inhalieren löst, dann würde ich mit Inhalieren weiter machen. Am besten mit Meersalzwasser und Salbeitee im Wechel. Zusätzlich würde ich noch Thymian-Salbei-Holunderblütentee trinken. Holunderblüten allerdings nur dazu machen, wenn du ins Bettchen gehts, denn damit schwitzt man recht viel raus.

    Dann vielleicht noch mit Eukalyptusöl am Rücken und auf der Brust einreiben, und eine Wärmflasche drauf packen.

    Gegen die Schlappheit könnte es helfen am Morgen Zitronenwasser zu trinken, kalt oder heiß, wie gewünscht.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Nein ich habe nichts dergleichen genommen. Lediglich Gelsemium gegen die Kopfschmerzen und artemesia anua mehrmals...


    Ich merke schon eine Kurzatmigkeit und Schlappheit... Und will einfach was dafür tun


    Danke für die Tips

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Hallo Tina44,

    lass einmal den Begriff "Corona" beiseite und verwende Hausmittel, die schon immer bei Erkältungen und Grippe hilfreich waren. Eine ganze Menge hat ja schon Nelli genannt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir Ingwer (am besten roh essen) empfehlen.

    Wichtig wäre auch, dass du deinen Vitamin-D-Blutspiegel mit ca. 80 ng/ml auf Vordermann bringst (100 IE je kg Körpergewicht).

    Liebe Grüße

    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • wollte ich fragen, was Sie mir empfehlen?

    Ich habe Sorge vor long covid und freue mich über eine Antwort.

    Hallo Tina,

    zunächst kleiner Tipp - "Sie" ist nicht nötig, wir duzen uns hier alle ;)


    Ansonsten sind Sorgen unbegründet, ich kann mich da Bernd und Nelli nur anschließen. Allerdings möchte ich noch auf gepuffertes Vitamin C hinweisen, mehrere Gramm verteilt über den Tag. Ebenso auch Zink, als Zinkpicolinat beispielsweise. Über den Tag verteilt 30 bis 40 mg.

    Und dass Du Dich schlapp fühlst ist immer wieder mal bei grippalen Infekten zu beobachten, auch das ist also kein Grund zur Sorge.


    Wenn´s mich früher mal erwischt hat, habe ich mich richtig dick eingepackt ins Bett gelegt und geschwitzt wie Bolle. Dabei sollte man das regelmäßige Trinken nicht vergessen. Zwei, drei Tage später ging´s mir dann schon wieder besser. Wichtig ist halt, dass der Körper Ruhe braucht.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

  • Hallo Tina, kann mich Nelli, Bernd und Dirk nur anschließen. Einen Tipp noch gegen den Husten: Zwiebelsaft mit Honig. Ist ein altes Hausmittel und so machst du den Zwiebelsaft: Zwiebel klein schneiden, 2 EL flüssigen Honig drüber und mehrere Stunden oder am besten über Nacht ziehen lassen. Dann den Saft abgießen und über den Tag verteilt löffelweise einnehmen. Mir hat es immer geholfen.

  • Hallo Tina,


    ist eher kein Long Covid, bei Ausheilung der Bronchen braucht man Geduld, es dauert...


    zwei Tipps von mir:

    Schleimlösender Hustensaft aus Rettich ( wirklich gut!)


    Für den Hustensaft aus Rettich eignet sich am besten ein Winterrettich mit schwarzer Schale. Dieser enthält viele ätherische Öle und Schwefelöle, die eine schleimlösende, aber auch desinfizierende und beruhigende Wirkung haben. Die Herstellung des Rettich-Hustensafts ist nach ca. 24 Stunden komplett abgeschlossen – nach einigen Stunden aber kann man bereits einen ersten Löffel entnehmen.

    Zubereitung:

    • den Rettich in einen großes und einen schmales Stück (als späteren „Deckel“) teilen
    • das große Teil komplett aushölen und ein Loch in den Boden stechen
    • das Innenleben aus dem Rettich in möglichst kleine Stücke schneiden und mit Zucker undHonig vermischen (Mischverhältnis etwa: ½ Fruchtffleisch, ¼ Zucker und ¼ Honig)
    • den ausgehölten Rettich so in ein Glas stellen, dass das ausgestochene Loch nach unten zeigt
    • die Rettich-Zucker-Honig Mischung in den ausgehölten Rettich füllen, diesen mit dem „Deckel“ verschließen

    Der Zucker entzieht dem Rettich nun nach und nach das Fruchtwasser. Dieses wird aufgrund des ausgestochenen Lochs im Glas aufgefangen. Den fertigen Sirup dann in ein zu verschließendes Glas geben und im Kühlschrank lagern.

    Anwendung:

    3 x täglich einen Esslöfel einnehmen

    Brustwickel mit Kohl bei Husten

    Kohl auf die Brust gegen Husten? Tatsächlich wurde diese Methode schon im alten Rom eingesetzt. Denn die Flüssigkeit des Kohls verfügt über eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung.

    Zubereitung:

    • die Außenblätter eines frischen Weißkohl oder Wirsing entfernen
    • falls die Mittelstücke sehr dick sind, diese ebenfalls
    • die Blätter waschen und mit einer Flasche oder ähnlichem ausrollen (hierbei auf keinen Fall eine Holzunterlage wählen, da diese die austretende Heil-Flüssigkeit aufnehmen würde)

    Anwendung:

    • die so behandelten Kohlblätter auf die Brust legen
    • ein bis zwei Tücher darüber legen
    • beides mit einer Mullbinde befestigen
    • die Anwendung 1- 2 täglich für ca. 1 Stunde wiederholen

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier