Cholesterinsenker: Forscher warnen

Die Risiken eines zu hohen Cholesterin-Spiegel im Blut sind bekannt. Ein Überschuss des ansonsten lebensnotwendigen Nährstoffs soll Herzinfarkt und Schlaganfall fördern. Daher verschreiben Ärzte Cholesterin-Senker aus der Gruppe der Statine massenhaft gegen die Volkskrankheiten.

Nach neueren Untersuchungen soll die Medikation allerdings nur bei solchen Patienten Sinn machen, bei denen bereits Kreislauferkrankungen aufgetreten sind oder die weitere Risiken wie Diabetes aufweisen. Die übliche Praxis, generell und prophylaktisch Statine zu verordnen, sei im Hinblick auf die Nebenwirkungen übertrieben. Außerdem sei der Nutzen in der Gruppe der gesunden Patienten ohne zusätzliches Risiko nicht belegt. Das meint der medizinkritische Apotheker Wolfgang Becker-Brüser (und auch ich habe es bereits thematisiert, siehe auch der Artikel: „Cholesterin – Nutzen der Statine wird bezweifelt„)

Nach der Analyse pharmakologischer Studien der Arzneimittelhersteller konnte eine Arbeitsgruppe der London School of Hygiene nur eine kaum messbare Wirkung von Statinen feststellen. Das British Medical Journal warnte schon vor einem Jahr vor möglichen Nebenwirkungen: So seien Nierenversagen, Muskelschwäche und Leberschäden die mögliche Folge einer ausufernden Medikation des Cholesterin-Senkers.

Statt jedem Patienten sofort Tabletten zu verschrieben raten die Medizinkritiker etwas anderes: Vernünftige Ernährung und mehr Bewegung sei im Rahmen der Prophylaxe allemal sinnvoller.

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René Gräber

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