Warum wirkt die Homöopathie?

  • Ich stelle hier mal einen Beitrag des Kollegen R. Wirsing ein, den er mir zusandte:


    Warum wirkt die Homöopathie?

    Seit vielen Jahren habe ich mich mir diese Frage gestellt und meterweise Bücher gelesen.

    Dabei fiel mir auf, daß meistens die C200 Potenz als beste Potenz genannt wird. Nun fragte ich mich, warum C200?


    Da ich aus der Elektrik/Elektronik komme habe ich mich auch mit der Quantenphysik beschäftigt.


    Über die Quantenphysik bin ich dann dahinter gekommen warum die Homöopathie und speziell die C200 Potenz wirkt.


    Da alles nur Schwingung und Energie ist, muß man einer Schwingung eine um 180° verschobene Schwingung entgegensetzen um diese aufzuheben.


    Das geschieht meiner Meinung nach durch die Potenzierung. Die Eigenschwingung wird durch das Potenzieren jeweils um ein Grad verschoben. Eine Potenz = 1°

    Eine C200 Potenz liegt nahe bei 180. Es bleibt ein kleiner Rest. Habe so bei meiner kleinen Tochter, die durch Impfungen (konnte das anhand des Impfbuches und des zeitlichen Auftretens beweisen) regelmäßig schwere Migräneanfälle bekommen hat, mit C180 Aluminiumhydroxid Gaben, die ich speziell anfertigen ließe, heilen.


    C180 muß wenig und in größeren Abständen gegeben werden. Dazwischen die Reaktion beobachten.


    Es ist daher eine sehr genaue Anamnese erforderlich.


    Rüdiger Wirsing

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Habe so bei meiner kleinen Tochter, die durch Impfungen (konnte das anhand des Impfbuches und des zeitlichen Auftretens beweisen) regelmäßig schwere Migräneanfälle bekommen hat, mit C180 Aluminiumhydroxid Gaben, die ich speziell anfertigen ließe, heilen.

    Kann mir das bitte mal jemand erklären? Verstehe so einiges daran nicht.


    Woher ist bekannt, dass ausgerechnet das Al-hydroxyd für die Migräneanfälle verantworlich ist? Es gibt in Impfstoffen jede Menge an Zusätzen, die Nebenwirkungen auslösen können.


    Dann die Potenz C180. Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das doch, dass die ursprüngliche Substanz 180 Mal um den Faktor 100 verdünnt wurde. Es liegt also eine unvorstellbar hohe Verdünnung vor, von der ursprünglichen Substanz ist praktisch nichts mehr vorhanden. Wie kann nun dieses praktisch "nichts mehr vorhanden" einen Aluminiumhydroxyd-Gehalt einer Impfdosis neutralisieren, ihr entgegenwirken? Allein mit einer 6-fach-Impfung nimmt der Impfling schon 0,8 mg Aluminium auf.

    Mir ist der Gedankengang des Samuel Hahnemann, dass je höher die Potenzierung, also die Verdünnung, umso tiefer und langanhaltender die Heilungsreaktion des Kranken, zwar bekannt, verstehen tue ich das dennoch nicht.


    Den Gedanken weiter gesponnen, würde dies bedeuten, auch eine, beispielsweise, Quecksilbervergiftung nach dieser Art zu "heilen". Oder eine Glyphosat-Vergiftung.

    Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Ebenso wenig, wie die Aussage, dass Wasser Informationen speichert. Wasser hat nach meinem Dafürhalten keine "Adressen", an denen diese Informationen abgelegt werden könnten. Die einzige Möglichkeit wären eventuell die Wasserstoffbrücken im H2O-Molekül, die sind aber einfach viel zu kurzlebig, als dass dort Informationen abgelegt werden könnten.


    Ich versteh es nicht .... ?(

    Die einzige Waffe gegen Corona ist der gesunde Menschenverstand. Leider sind die meisten Menschen unbewaffnet.

    Wem aber bereits ein Licht aufgegangen ist, den kann man nicht mehr so schnell hinter´s Licht führen!



  • Ich finde daran spannend dass diese Behandlung offensichtlich trotzdem angeschlagen hat. Ansonsten wäre es Zufall dass die Migräneanfälle weg waren....

    Mir ist es auch ein Rätsel, andererseits scheint das mit den Informationen zu stimmen- in meinem Bekanntenkreis gibt es einige die auf Homöopathie schwören.

    Trotzdem: man würde meinen dass die normale Ernährung und die starken Wirkstoffe die man so über den Tag verteilt so zu sich nimmt diese feinen Anreize eines homöopathischen Mittels eigentlich soweit überdecken müsste dass da die Informationen darin durcheinanderkommen oder verdrängt werden.

    Bei einer Fastenkur kann ich mir das gut vorstellen. Aber sonst, so im normalen Alltag?

    Den Gedanken weiter gesponnen, würde dies bedeuten, auch eine, beispielsweise, Quecksilbervergiftung nach dieser Art zu "heilen". Oder eine Glyphosat-Vergiftung.

    Versuchen müsste man das mal...

    Oder den Impfstoff im gesamten Verbund potenzieren:/

  • Mir ist es auch ein Rätsel, andererseits scheint das mit den Informationen zu stimmen- in meinem Bekanntenkreis gibt es einige die auf Homöopathie schwören.

    Hm, Kritiker könnten jetzt anführen, dass es sich um einen Placebo-Effekt handelt, wenn solche Menschen gesund werden. Verfechter der Homöopathie kontern dann beispielsweise mit der Erklärung, dass es kein Placebo-Effekt geben würde, wie sonst sei es zu erklären, dass Homöopathie auch bei Tieren funktioniert, diese aber noch nie etwas von einem Placebo-Effekt "gehört" haben.


    Auf den ersten Blick stimmig, könnte man meinen. Ich sehe das allerdings etwas kritischer. Aus folgendem Grund:


    Diesen Placebo-Effekt kann man sehr gut bei Pferden sehen, die homöopathisch behandelt werden.

    In der Pferdehaltung sind Homöopathika sehr verbreitet. Allerdings haben dann nicht die Pferde die Placebowirkung, sondern deren Besitzer. Nennt sich dann Placebo b y Proxy, Placebowirkung durch den Angehörigen. Zumal die Medikamente praktisch immer unter´s Futter gemischt werden, Tiere bekommen das von daher gar nicht mit.


    Wenn das Tier krank ist, ändert sich das Verhalten des Pferdebesitzers, er wird unruhig, nervös. Logisch, solch ein Tier kostet einiges und gerade Pferde können schon an Kleinigkeiten sterben. Das Verhalten des Besitzers schlägt dann auch auf das Tier über. Bekommt dieses nun seine homoöpathischen Mittel, beobachtet der Pferdbesitzer sein Tier natürlich sehr genau. Hat er den Eindruck, seinem Tier geht es etwas besser, entspannt er sich, sein Verhalten ändert sich. Die Homöopathika entspannen demnach also eher den Pferdebesitzer und das wirkt dann positiv auf die sehr sensiblen Tiere zurück.


    Und jetzt? Wer heilt, hat Recht ?

    Die einzige Waffe gegen Corona ist der gesunde Menschenverstand. Leider sind die meisten Menschen unbewaffnet.

    Wem aber bereits ein Licht aufgegangen ist, den kann man nicht mehr so schnell hinter´s Licht führen!



  • Und jetzt? Wer heilt, hat Recht ?

    Tja. Alles muss man auch nicht wissenschaftlich erklären können- vielleicht kann man das aber auch, ich weiß es nicht.

    Sollte es der Placebo- Effekt sein, ist´s auch gut. So wird der Glaube belohnt.

    Ansonsten müsste man zum Selbstversuch schreiten. Obwohl, das eine oder andere Globuli hab´ ich auch schon probiert: allerdings von einer Wirkung nichts bemerkt...

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Die große alte „Dame Homöopathie“ feierte vor nicht langer Zeit ihren 200ten Geburtstag.:saint:

    Erstaunlich, wie faltenfrei und jugendlich sie auch heute noch auftritt!


    Denn kaum war sie geboren, ging die Zankerei um sie los:

    Eine Methode, die nicht wirken kann, weil sie mit „Nichts“ versucht kranke Menschen gesund zu machen?

    Das verstieß vor zweihundert Jahren gegen jeden naturwissenschaftlich- kritischen Geist und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Die „Dame Homöopathie“ entwickelte sich und zeigte am Krankenbett was sie zu leisten im Stande war.

    So gewann sie prominente Fürsprecher, die ihr manches Mal lebenslange Treue schworen-

    https://www.globuli.de/zehn-in…-zitate-zur-homoeopathie/


    Warum diese Mittel wirken ist mir eigentlich egal, aber das sie wirkt kann ich unterschreiben,;)

    Ich nehme sie schon seit 30 Jahren und habe diese meinen Kindern gegeben, diese jetzt wiederum behandeln ihre Kinder damit heute.

    Ein tolles Erbe zum weitergeben.


    LG


    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Lebenskraft, das hast du jetzt sehr schön ausgedrückt.

    Auch ich bin sehr überzeugt von der Homöopathie. Sie hat unseren Sohn von der unheilbaren Epilepsie geheilt, was wie ein Wunder ist, wenn ich mich daran erinnere, wie schlimm seine Anfälle waren und wie sie sich immer weiter verschlimmerten.

    Eigentlich behandeln wir alles homöopathisch und haben in der ganzen Familie gute Erfolge. Für meine Enkelsöhne sind die kleinen Kügelchen ganz selbstverständlich.

  • Sirod: ich schließ mich einfach mal an.


    2006/7 war hier der Wendepunkt für Mensch und Tier.


    Konnte mir und meinen Tieren schon sehr viel Leid und unnötige

    Untersuchungen ersparen.


    Meinem französischen Tierarzt/Homöopath der mich auf diesem Weg begleitet hat bin ich für immer dankbar. Leider ist er verstorben,

    hat aber aus mir eine überzeugte Anwenderin gemacht.


    Gruß in die Runde

    Hannah

  • Meine Erfahrungen mit den C200 Potenzen könnte ich im Bereich des Erstaunlichen ansiedeln.

    Das erste "Erlebnis" hatte ich über meinen Sohn, der nach der Geburt ganz deutlich keine Lust auf diese Welt hatte. Er wollte sie nicht mal wirklich ansehen, er schaute meistens mit halb geschlossenen Augenlidern und alles wirkte wie Verweigerung. Gleichzeitig schlief er sehr, sehr schlecht, gefühlt war er dauernd wach.

    Die Geburt war zwar sehr schnell, innerhalb von 4 Stunden war er da, aber die Hebamme in der Klinik hatte irgendwie keine Lust an diesem Abend und war beinahe schroff und abweisend.

    Mein Kind und ich waren beide sehr angeschlagen durch diese Erfahrung.

    Mit ungefähr 5 Monaten bekam er eine sehr heftige Erkältung, natürlich war es Freitagnachmittag und die einzige Option wäre ein Notarzt oder eine Klinik gewesen, was mich beides eher in Panikgefühle stürzte.


    Ich hatte ein homöopathisches Erste Hilfe-Set, alle Mittel waren in C30 nur Aconitum war in C200.

    Vor dieser C200 Potenz hatte ich einen riesigen Respekt und wagte mich eigentlich nicht so recht sie zu benutzen. Aber nach allem was ich wusste (ich hatte damals vor allem Ravi Roy gelesen), war dieses Mittel genau das Richtige.

    Also gab ich meinem Sohn zwei Kügelchen davon in den Mund.

    Das Erste was geschah war, dass mein Sohn volle 5 Stunden durchschlief, was mich erst ziemlich verunsicherte.

    Als er aufwachte hatte ich ein anderes Kind. Es war plötzlich voll da: Teilnehmend, interessiert, wach, aufgeweckt.

    Damals war eine Bekannte mit gleichaltrigem Kind bei mir zu Besuch und ihr fiel es noch vor mir auf, wie unglaublich die Veränderung war.

    Aconitum hatte den Geburtsschock aufgelöst oder zumindest sehr abgemildert.

    Meine Berührungsängste mit den C200 Potenzen haben sich dadurch komplett aufgelöst und ich ersetzte erst mal alle C30 Mittel durch C200.

    Seit dem habe ich einfach immer nach den psychischen Befindlichkeiten die Mittel ausgewählt und sie waren fast ausnahmslos treffender als eine Wahl nach körperlichen Symptomen.

    Und fast immer sind die ersten Verbesserungen innerhalb von nicht mal einer halben Stunde zu beobachten.

    Als würde ein Schalter umgelegt werden.


    Bei Quantenphysik kann ich nicht mitreden, aber gefühlsmäßige Zustände sind für mich oft sehr deutlich und klar. Psyche ist ja auch eine sehr feinstoffliche Angelegenheit.

    Aber auch bei einem Meerschweinchen wirkten die C200 Potenzen, da funktioniert die Wahl nach psychischen Befindlichkeiten natürlich eher nicht.

    Ein Meerscheinchen interessiert sich auch nicht so sehr für die Befindlichkeiten des Menschen, bei dem es lebt, von wegen Placebo-Wirkung beim Halter.

    Die Argumentation mit Placebo-Effekt, die so gerne strapaziert wird, finde ich eine Lachnummer. Sie kann nur von denen kommen, die sich selbst noch nie auf eine homöopathische Behandlung mit den passenden Mitteln eingelassen haben.

  • Ich wüßte nicht wozu man Skeptiker überzeugen soll. Klasssiche Medizin ist eine Massenmedizin. Am liebsten wäre eine Impfung für alle Krankheiten. Ein Teil der Naturmedizin-Feinde hat ein Autoritätsproblem (sie wollen dass Gott in Weiß ihnen schnell die Heilung bringt), ein Teil will scheinbar lieber krank sein als sich mit sich auseinanderzusetzen.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Die gesamte Kritik an der Homöopathie basiert auf Vorstellungen, wie sie in der klassischen Pharmakologie formuliert werden, das Dosis-Wirkprinzip. Dies sagt vereinfacht ausgedrückt, dass eine steigende Dosierung mit einer steigenden Wirksamkeit verbunden ist. Für Arzneimittel gibt es da noch den therapeutischen Bereich. Und das ist der Bereich, wo die Dosierung ausreichend hoch genug ist, um noch zu wirken (untere Grenze) und die Dosierung am höchsten ist, ohne Nebenwirkungen auszulösen (obere Grenze).

    Dieses Prinzip mag für die Beurteilung von Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten nützlich sein und auch zu funktionieren. Aber für die Beurteilung dessen, wie Homöopathie funktioniert, ist dieses Gedankenmodell denkbar ungeeignet. Denn biologische Prozesse sind viel komplexer als die pharmakologische Dosis-Wirkung-„Hypothese“ suggeriert.

    Wie widersprüchlich Mutter Natur mit seinen Prozessen umgeht, dafür mal einige Beispiele:

    Strophanthin und andere Herzglycoside. Hier gibt es ein vollkommen widersprüchliches Dosis-Wirkprinzip. Es wird auch „hormetisches Wirkprinzip“ oder „dosisabhängiger Umkehreffekt“ genannt. Das heißt, dass bei sehr niedrigen Konzentrationen (0,1-0,5 ng/ml) die Natrium-Kalium-Pumpe am Herzen angekurbelt wird, während bei steigenden Konzentrationen diese Pumpe blockiert wird. Grafisch sieht der Verlauf wie ein auf dem Kopf stehendes U aus.




    Was hat das mit der Homöopathie zu tun? Erst einmal gar nichts. Es soll nur zeigen, dass der Versuch, die Wirkung mit Hilfe der klassischen Pharmakologie zu erklären, scheitern muss.

    Und auf die Frage, warum und wieso es diesen hormetischen Effekt gibt, gibt es auch keine einleuchtende Erklärung. Zumindestens ist mir keine bekannt. Und ist die fehlende Erklärung jetzt schon Grund genug zu behaupten, dass es den hormetischen Effekt nicht geben kann?


    Eine weitere Merkwürdigkeit der Biochemie ist die Art und Weise, wie Konzentration- und Wirkverläufe sich bei Enzymen und deren Substraten darstellen. Auch hier gibt es keinen linearen Dosis-Wirkverlauf. Vielmehr hat man hier mit einer Steigerung im unteren Konzentrationsbereich eine viel schnellere Steigerung der Wirkung, die dann bei weiterer Steigerung der Dosierung zunehmend abflacht.




    Auch hier ist auffällig, dass im unteren Konzentrationsbereich die eigentliche Wirkung stattfindet. Warum im höheren Konzentrationsbereich keine Wirkungsteigerung mehr stattfindet, kann man nur vermuten. Es mag sein, dass aufgrund der Konzentrationsdichte das Substrat nicht mehr genug Enzymmoleküle vorfindet. Auch das ist kein Beweis oder Erklärung für die Wirkung der Homöopathie. Es zeigt aber, dass es diese Sache laut klassischer Pharmakologie eigentlich nicht geben dürfte.


    Das Manko meiner Erklärungen als Begründung für die Wirksamkeit der Homöopathie besteht darin, dass auch diese Beispiele nicht erklären, warum gerade bei anscheinend nichtexistenten Konzentrationen in einem Homöopathie-Präparat dennoch eine Wirksamkeit postuliert wird. Die Frage ist also: Ist es möglich, dass extrem verdünnte Lösungen mit nur wenigen Molekülen der Ausgangssubstanz biologische Reize oder Prozesse auslösen können? Gibt es dafür Beispiele in der Natur?

    Ich kenne hier nur ein Beispiel (es gibt sehr wahrscheinlich noch mehrere, nur man hat nicht danach gesucht bislang). Und das ist der Hai. Es ist bekannt, dass Haie Verdünnung von Blutstropfen im Meerwasser auf einige Kilometer Entfernung orten können. Auf diese Art und Weise sind sie in der Lage unter Umgehung von Sicht und Gehör dennoch verletzte Beute über beträchtliche Entfernungen auszumachen.

    Es ist nicht klar, ob die Haie diese homöopathischen Konzentrationen an Blut direkt detektieren können oder ob hier möglicherweise die morphologischen Veränderungen der Blutbestandteile, wenn sie mit Meerwasser in Berührung kommen, zu Spannungsveränderungen in den Molekülen führen, die von den Haien erfasst werden können. Über ein Organ, das Ampullae of Lorenzini genannt wird, können Haie (und auch noch eine Reihe anderer Fische) Spannungsveränderungen von nur 5 nV/cm (5/1,000,000,000) erfassen und auswerten.

    Von daher wäre es denkbar, dass homöopathische Wirkungen ebenfalls auf Veränderungen von molekularen elektrischen Feldern beruhen, vergleichbar mit der nervalen Reizleitung, die ebenfalls auf einer Veränderung von Natrium- und Kaliumskonzentrationen der Nervenzellen beruht. Auch hier braucht es, um die Reizleitung aufrechtzuerhalten, keine pharmakologisch relevanten Konzentrationen, die wir jeden Tag schlucken müssten.

    Sehr viele Prozesse im Organismus laufen in einem Konzentrationsbereich ab, der weit unter dem liegt, was in der klassischen Pharmakologie diskutiert wird. Sogar unsere Energiegewinnung beruht auf der Elektronentransportkette, was heißt, dass hier nur Elektronen der Schlüssel für die Aufrechterhaltung des Lebens ist. Und gegen homöopathische Konzentrationen sind Elektronen noch einmal eine Potenz homöopathischer.

    Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse