Kinder absorbieren zehnmal mehr Handystrahlung als Erwachsene

17. Februar 2012 | Von | Kategorie: Allgemein, Featured

Kinder, die häufiger Mobiltelefone benutzen, bekommen gefährlich hohe Dosen von Mikrowellenstrahlung von den Geräten verabreicht, die 10 mal höher ausfallen als bei einem Erwachsenen. Diese Dosen überschreiten den Sicherheitsgrenzwert gleich um das Doppelte. Im Vergleich mit Erwachsenen absorbieren Kinder zweimal soviel Strahlung im Kopfbereich, dreimal mehr im der Hippocampus- und Hypothalamusregion im Gehirn und in den Augen, und 10 mal mehr Strahlung im Knochenmark.

Wissenschaftler von der US Environmental Health Trust in Teton Village in Wyoming, die diese Entdeckung machten, verlangen daher nach neuen Bestimmungen und Veränderungen der Sicherheitslimits für Handystrahlen, die auf die Parameter wie zum Beispiel die Körpergröße zugeschnitten sind. Außerdem müssen diese Bestimmungen berücksichtigen, dass Kinder ebenfalls diese Geräte nutzen.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Kinder Strahlenbelastungen ertragen müssen, die doppelt so hoch sind, wie die, die von den amerikanischen Behörden (Federal Communications Commission) als oberste Sicherheitsgrenze festgelegt worden sind.

Quelle: Electromagn Biol Med, 2011; doi:10.3109/15368378. 2011.622827

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2 Kommentare
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  1. […] Kinder absorbieren zehnmal mehr Handystrahlung als Erwachsene […]

  2. „Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für Kinder, da diese sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren könnten. Das BfS empfiehlt daher, Handytelefonate bei Kindern so weit wie möglich einzuschränken.“
    [Der Link existiert nicht mehr und wurde entfernt. Die Redaktion.]

    „There is sufficient evidence of risk to advise people, especially children, not to place the handset against their heads: text messaging, or hands-free kits lead to about ten times lower radiation levels, on average, than when the phone is pressed to the head.“
    http://www.eea.europa.eu/highlights/health-risks-from-mobile-phone

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