Kommerzielle Babynahrung als Grund für Mangelernährung bei Kleinkindern

10. August 2012 | Von | Kategorie: Ernährung

Kleinkinder können einen schlechten Ernährungsstand haben, wenn sie hauptsächlich mit industriell gefertigter Babynahrung versorgt werden. Die meisten bekannten Marken enthalten weniger als ein Fünftel der täglichen Bedarfsmenge an Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen und andere Mineralien.

Und die treusorgenden Mütter werden diesen Sachverhalt auch nie erfahren, denn die Hersteller sind von Gesetzes wegen nicht verpflichtet, den Gehalt an Mikronährstoffen in der Nahrung preiszugeben. Forscher der Universität von Greenwich School of Science haben acht verschiedene Proben an Babynahrung untersucht, die von vier großen Herstellern hergestellt und vertrieben werden. Das Ergebnis war erschreckend. Selbst wenn die Mahlzeiten mit 600 Milliliter Babymilch „geboostet“ wurden, bekamen die Kleinkinder nicht genug Kalzium, Magnesium, Kupfer und Selen. Im Durchschnitt lagen die eingenommenen Mengen ca. 20 Prozent unter der empfohlenen Tagesdosis für Kleinkinder.

Die Forscher appellieren an die Hersteller, die Qualität der Kindernahrungsmittel zu verbessern. Sie appellieren ebenso an die Regierung, die Bestimmungen und Kontrollen für die Etikettierung und Nährwertangaben zu verschärfen.

(Quelle)

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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2 Kommentare
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  1. Bestimmt tragen diese Babybrei’s, nebst Impfungen, sonstige Medikamente und Stress (auch die von den Eltern), dazu bei, dass wir immer mehr chronisch kranke Kinder haben. Mein Sohn (jetzt ist er schon 28 Jahre alt) hat schon als Baby diese Nahrungsbrei verweigert. Dabei wäre es doch so praktisch gewesen, wenn man z.B. unterwegs ist. Heute bin ich froh darüber. Er ist Feinschmecker, kocht selbst und verwendet – wie ich auch – naturbelassene Grundnahrungsmittel. Weder er noch ich, haben seit sicher ca. 20 Jahren keinen Arzt mehr gebraucht und schon garnicht irgendwelche Medikamente oder Impfungen . . . und wir sind wohl auf ! ! !
    Es lohnt sich hinzugucken, was verzerre ich eigentlich ! Kochen macht Spass und tut der Gesundheit gut !

  2. meine beiden Mädels (7+11) haben auch kein „Industriefutter“ bekommen und keine Kuhmilch, sind nicht geimpftund kennen quasi keinen Arzt.
    Dem Industriefutter werden auch nur die billigen synthetischen Mineralien etc zugesetzt – die sind für den Körper kaum nutzbar und belasten sogar noch die Leber.

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