Homöopathische Grippeimpfung ist wirksam, sagen Gesundheitsbehörden

7. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Leads

Die kanadischen Gesundheitsbehörden haben jüngst zehn homöopathische Grippeimpfungen zugelassen. Sie ergänzen eine wachsende Liste an „homöopathischen Impfstoffen“, die in Kanada erhältlich sind.

Hierzu zählen homöopathische Impfstoffe gegen Polio, Masern und Keuchhusten. Alle diese Impfstoffe sind „ordnungsgemäß“ getestet worden und entpuppten sich als „sicher und wirksam, wenn sie so zum Einsatz kamen, wie vom Hersteller vorgeschrieben“.

Die jüngsten Zulassungen wurden für eine Reihe von homöopathischen Grippeimpfungen ausgestellt, die sich Influenzinum nennen und von verschiedenen Firmen hergestellt werden, wie zum Beispiel BJ Pharmaceutical, Boiron und Homeocan.

Es ist darum geradezu selbstverständlich, dass die Entscheidung zur Zulassung der homöopathischen Präparate seitens der kanadischen Gesundheitsbehörden den entsprechenden Protest der Pro-Pharma-Lobby hervorgerufen hat. Die „Skeptiker“ und „Quack Buster“, allen voran Lloyd Oppel als Kanadas führenden Oberwächter gegen „medizinische Scharlatanerie“ und Vorsitzender der British Columbia Medical Association für Gesundheitsfürsorge, haben den Kampf aufgenommen. Oppel kommentierte die Entscheidung so: „Während die echten Impfstoffe niedrige Konzentrationen von infektiösem Material benutzen, um die Erkrankung zu verhindern, sind die homöopathischen Präparate typischerweise so verdünnt, dass kaum noch ein Molekül der Wirksubstanz übrigbleibt.“

(Quelle: British Columbia Medical Journal, 2013, 55: 201-2 und Homeopathic flu vaccines approved in Canada)

Ergänzung 7.10.2013

Zum Kommentar Nummer 20 des Kollegen Boehm sei angemerkt, dass mich dieser Kommentar etwas verwirrt. Denn der Kollege Boehm behauptet, dass es keine staatliche Anerkennung von homöopathischen Impfungen gäbe. Es stimmt, dass die Produkte ohne spezifische Angabe der Indikation zugelassen worden sind. Das ist aber nichts Neues bei homöopathischen Produkten. Aufgrund der pharmakologischen Gegebenheiten (keine nennenswerte Wirkstoffmenge) kann es auch keine spezifische pharmakologische Indikation geben – so die Logik der Schulmedizin. Das macht die BfArM hierzulande nicht anders mit den Beipackzetteln der meisten homöopathischen Produkte.

In der Praxis scheint diese Zulassung in Kanada aber einen anderen Stellenwert zu haben, zumindest bei den Gegnern der Homöopathie dort: Der oberste Gralshüter der Schulmedizin, Llyod Oppel, verfasste diesen Artikel dazu: bcmj.org/council-health-promotion/health-canada-licenses-homeopathic-vaccines, in dem er sich über die Zulassung von Influenzinum negativ äußert.

Der Autor dieses BCMJ-Artikels ist der Präsident der BCMA. Er hat, Kraft seines Amtes, diesen Artikel in der BCMJ veröffentlicht, der aber seine Meinung und nicht die der Zeitschrift notwendigerweise widergibt (This article is the opinion of the Council on Health Promotion und has not been peer reviewed by the BCMJ Editorial Board). Er wirft „Health Canada“ vor, mit der Zulassung der homöopathischen Produkte die öffentliche Gesundheit zu gefährden. Der Grund ist die immer wieder gleiche Gebetsmühle, dass homöopathische Präparate zu wenig Moleküle enthalten. Health Canada ist die Gesundheitsbehörde von Kanada, die auch für die Zulassung neuer Medikamente zuständig ist.

Dass hier eine Zulassung mit einer mehr oder weniger offiziellen „Anerkennung als homöopathische Impfung“ erfolgt sein könnte (vorsichtig ausgedrückt), lässt sich aus den folgenden Sätzen entnehmen: „Remarkably, at the same time as Health Canada focuses on influenza education, flu shots, and other proven prevention measures, that same body has licensed 10 products with a homeopathic preparation called “influenzinum.“According to providers, in­fluenzinum is for “preventing the flu and its related symptoms“.

Unter folgendem Link finden Sie die entsprechenden zugelassenen „natural health products“ für Kanada. Gleichzeitig wird auch genau ersichtlich, um welche homöopathischen Produkte von welcher Firma es sich hier handelt.

Es ist richtig, dass die Hersteller und nicht die Zulassungsbehörde die „Grippeprävention“ als Indikationsgebiet angeben. Interessant auch die „suggestive“ Namensgebung für die meisten Präparate, die einen Zusammenhang mit Influenza herstellen. Das Präparat von Homeocan zum Beispiel heißt sogar „Influenzinum Prevention“. Bei einer strengen Handhabung, wie sie für deutsche Verhältnisse bekannt ist, dürften solche „suggestiven“ Präparatenamen mit Indikationshinweis bei einer staatlichen Zulassung überhaupt nicht genehmigt werden. Es sei denn, dass die Zulassungsstelle den Bezug anerkennt oder zumindest toleriert.

Ob eine Zulassung in Kanada auch gleichzeitig eine „staatliche Anerkennung“ ist, das kann ich nicht beurteilen, vermute aber einmal, das dem so ist. Für die Praxis spielt das meines Erachtens keine Rolle. Diese Präparate sind offiziell und legal auf dem kanadischen Markt unter ihrem „Suggestiv-Namen“ erhältlich und haben somit die staatliche Anerkennung einer offiziellen Zulassung.

 

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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33 Kommentare
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  1. Das so etwas von offizieller Seite bestätigt wird, hätte ich bis vor kurzem noch für sehr unwahrscheinlich gehalten. Die Erkenntnisse setzen sich aber langsam durch. Von der klassischen Grippeschutzimpfung kann ich nur abraten: http://naturheilt.com/blog/grippeschutzimpfung/

  2. Endlich ! Das wurde auch Zeit ,!

  3. Interessante und begrüßenswerte Wendung.
    Dennoch finde ich den begrifflichen Zusammenhang zwischen „homöopathisch“ und „Impfung“ nicht glücklich – aus homöopathischer Sicht (im Sinne Hahnemanns) kann es keine prophylaktische Impfung geben, da man ein Mittel immer auf bestehende (und nicht auf möglicherweise einmal auftretende) Symptome verabreicht. Eine Ausnahme mag es geben, wenn man sich im „Energiefeld“ einer Erkrankung aufhält und der Körper sich bereits mit den Erregern auseinandersetzt. Aber ansonsten widerspricht m.E. eine prophylaktische Mittelgabe dem Verständnis der Homöopathie.
    Nichtsdestotrotz begrüße ich natürlich, wie gesagt, die Anerkennung naturheilkundlicher Impfpräparate.

  4. Wenn ich das richtig lese, handelt es sich bei den homöopathischen Impfungen um Nosoden. Meine Empfehlung an alle, die diesen Weg gehen wollen ist, sich zusätzlich durch einen klassischen Homöopathen behandeln zu lassen. Nach meiner Erfahrung z.B. bei Borreliose, reicht die Nosode allein nicht aus.

  5. Die Impfung gibt es auch in Frankreich, es ist anscheinend gerade Impfzeit, die Apotheken hier ( im Elsass ) wurden diese Woche beliefert. Allerdings finde ich es ziemlich teuer ( 32 Euro pro Monat für 4 Personen, min. 3 Monate ), verglichen zur Impfung selbst, und wird nicht von der KK bezahlt…
    Die Einnahme ist einfach, eine kleine Dosis ( ist in kleinen Plastikröhren verpackt ) pro Tag à 3 Tagen. Folgende Woche wieder, usw.
    Damit hat man ein ziemlich breites Spektrum abgedeckt.
    Wird von Boiron hergestellt.

    Gruss aus Frankreich

  6. Lieber René,
    meine Mutter hat schon seit Jahren einen Herzschrittmacher. Sie leidet unter einer starken Herzschwäche (die rechte Herzkammer schließt nicht mehr richtig). Deshalb wurde sie jährlich im Oktober gegen Grippe geimpft. Dazu muss ich noch sagen, dass sie unter einer atypischen Alzheimer-Demenz leidet. Ich pflege sie seit über 4 Jahren. Auch ist ihr Immunsystem immer mal wieder aufgrund Entzündungen und permanenten Harnwegsinfekten geschwächt. Würdest Du in Anbetracht dessen und um ihr Herz zu schonen, zu einer Grippeimpfung raten? Ich bin da jedes Jahr ziemlich hin- und hergerissen mit meiner Entscheidung. Letztes Jahr hatte sie danach Grippe mit Verdacht auf Lungenentzündung. Der Arzt sagt, ohne Schutzimpfung hätte das schlimmer werden können.
    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Marina

  7. Ich befasse mich erst seit ca 3 Jahren mit diesem Thema (Schulmedizin und Alternativen). Ich bin mit Sicherheit nicht „firm“- so wie viele „alten Hasen“ hier (langsames Herantasten).
    Für mich und mein Kind gibt es Colostrum, Cistustee uvm. Obwohl- Tee mag mein Kind nicht.
    Ich bin damit gut „gefahren“. So denke ich über eine Impfung nicht nach.

  8. In diesem Zusammenhang sei vielleicht einmal darauf hingewiesen, dass die vorsorgliche tägliche Einnahme von ein par Tropfen MMS (mit Säure aktiviertes Natriumchlorit nach Jim Huimble) völlig unschädlich ist und – sofern es überhaupt infizierende Viren oder andere Mikroben mit Übertrgungseigenschaft geben sollte – diese sehr sicher in den Zelltod führt und die Ausbildung eines Krankheitsbildes sehr sicher verhindert.
    Gerade in Bezug auf den gestern erst in den Medien veröffentlichten Hinweis auf eine geplante Impfung gegen Malaria würde ich die videografierte (ca. 18 Min) Studie zu MMS bei Malaria hinweisen wollen, weil es für sehr viele „Krankheiten“ ebenfalls nebenwirkujngsfrei anwendbar ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZOO3U7PkXOw

  9. Vielen Dank für die Hinweise auf (zumindest teilweise) behördliche Akzeptanz von Methoden der „Informations“-Heilkunde. Damit sollten bald die „kranken“ Kassen diesen Vorbildern folgen und die (Zwangs-) Beiträge ihrer „Versicherten“ nicht nur den Pharma-Konzernen überweisen, sondern echte Einsparungen ermöglichen, indem die Anwendung der Informaions-Heilkunde ebenso honoriert wird.

  10. Kann es sein, Franz Grill, dass sie „MMS“ mit dieser Multi-Media-Messaging verwechseln. Nein nein – bitte nicht ! Es handelt sich um den Wirkstoff Chlordioxid, dan man in den Empfehlungen entsprechenden (geringen) Mengen u.a. trinken kann, wobei dann im Körper sämtliche Bakterien, Viren oder einzellige Krankheitserreger wegoxidiert werden, ohne dass sich Resistenzen entwickeln können – sie sterben einfach weg. Dabei ist der Oxidationsdruck, d.h. die dabei vorhandene elektrische Spannung unter derjenigen, die zur Oxidation – Zerstörung – der körpereigenen Bakterienkulturen z.B. im Darm erforderlich wäre. Deshalb auch nahezu nebenwirkungsfreie Anwendung. Bei Überdosierung kann es bestenfalls zu vorübergehender Übelkeit und Durchfällen kommen, denen man aber leicht mit z.B. Einnahme von Vitamin C begegnen kann.
    Mit mehr will ich aber dieses Forum jetzt nicht damit belasten. An anderer Stelle gern mehr dazu.

  11. Hallo Herr Gräber,

    eine homöopathische Influenza-Impfung wäre eine gute Sache, meine ich.
    Seit nunmehr 33 Jahren lasse ich mich schulmedizinisch Impfen. Ob die Impfung erfolgreich war oder ich einfach in den vergangenen Jahren Glück hatte, dass ich keine Grippe bekam, kann ich nicht sagen.

    An sich behandele ich einige Erkrankungen bei mir und meiner Katze mit homöopathischen Mitteln. Von der Wirkung bin ich überzeugt.

    Mit freundlichem Gruß
    Karin

  12. Spenglersan Kolloid G ist ein in Deutschland in jeder Apotheke zu beziehendes Präparat, das hervorragende vorbeugende Wirkungen auch gegen Grippe entfaltet!

  13. Hallo Herr Gräber,
    den Bericht über homöopathische Influenza-Impfung finde ich total interessant, da ich auch zu diesem Personenkreis gehöre und mich nicht dem Impfzwang unterordne. Ich hoffe, dass auch hier in Deutschland endlich etwas in dieser Richtung passiert, aber ich glaube die Pharmakonzerne sind so mächtig, dass sich hier bei uns nicht so schnell etwas ändern wird.
    Ihre Berichte finde ich immer sehr informativ und ich freue mich, dass Sie Interessierte immer wieder gut informieren.
    Vielen Dank dafür.
    Mit freundlichem Gruß Ute Heenes

  14. Sehr geehrter Herr Gräber,

    Ihre Mail beginnt mit „ich falle gleich von meinem Stuhl“, als Sie die Nachricht des British Columbia Medical Journal lasen, dass eine homöopathische Grippeimpfung wirksam sei.
    Ich kann dazu nur sagen „es ist zu schön um wahr zu sein“. Nun bin ich weder Gegner noch Befürworter der Homöopathie, sondern versuche, mich über beide Seiten zu informieren.
    Der nachstehende Link führt zu einer Website des HNO-Arztes Dr. med. Wolfgang Vahle, der sich sehr umfangreich zum Thema Homöopathie äußert.
    hno-vahle.de/homoopathie-ist-irrtum/
    Jeder (Patient) mag sich seine eigenen Gedanken machen, inwieweit er den Aussagen und Feststellungen des Dr. Vahle zustimmt oder diese ablehnt.

    Gleichwohl wäre es sehr zu begrüßen, wenn die kanadischen Gesundheitsbehörden in absehbarer Zukunft mit Zahlen aufwarten könnten, die die Wirksamkeit einer homöopathischen Impfung belegen.
    Freundliche Grüße
    Joachim

    Antwort René Gräber:

    Ihr Hinweis zu Dr. Vahle in allen Ehren. Aber es sind genau die Argumente, die seit Jahrzehnten gegen die Homöopathie vorgebracht werden. Vor allem die Begründung, dass in diesen „Verdünnungen“ keine Wirkstoffe mehr enthalten sei. Die Begründungen sind durchaus logisch und überzeugend. Teilweise werden die Argumente auch brilliant vorgetragen. Dennoch halte ich diese für nicht stimmig. In zahlreichen Beiträgen habe ich versucht auf diesen Sachverhalt hinzuweisen:
    http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm
    http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/homoeopathie-leipzig-klinische-forschung.htm
    http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-gegen-krebs-2012/

    Und mit Verlaub: Solange wir von Schätzungen ausgehen können, dass wir ca. 58.000 Tote durch „konventionelle“ Arzneimittel haben (siehe: http://naturheilt.com/blog/medikamente-nebenwirkung-tod/) scheint es mir dringend angebracht nach Alternativen Ausschau zu halten. So lange allerdings mit Argumenten wie bei Dr. Vahle argumentiert wird, erscheint dies wenig wahrscheinlich. Und so werden wir weiter mit „wirksamen“ Medikamenten behandelt. Und was da zum Teil bei herauskommt beschreibe ich ja hinreichend u.a. hier: http://www.yamedo.de/blog/category/medikamente/

    Jeder Patient möge sich selbst eine Meinung bilden und selbst entscheiden.

  15. Gerade bei geschwächten und alten Personen, die evtl. schon Herzerkrankungen haben, sollte man nicht die übliche Grippeimpfung anwenden. In einen Körper der schon geschwächt ist sollten nicht noch weitere Krankheitserreger (wenn auch im Impfstoff abgeschwächte Erreger) eingebracht werden. Eine Impfung hat immer auch Nebenwirkungen alleine durch die vielen Zusatzstoffe die bis heute in fast allen Impfseren zugelassen sind. Diese Nebenwirkungen sind gerade von einem schwachen Immunsystem nicht so einfach zu verkraften. Zudem sollte man gerade bei der Grippeimpfung bedenken,daß es eines der größten Geschäfte mit der Angst der Patienten ist. Der Grippeimpfstoff wird immer aus den Grippeviren der Vorjahre hergestellt. Die Grippeviren ändern sich jedoch jedes Jahr. Somit ist es immer fraglich ob die Impfung überhaupt einen Sinn macht. Ich beobachte gerade bei älteren schwachen Patienten, daß sie nach einer Grippeimpfung oft Wochen brauchen, bis sie sich wieder richtig erholt haben. Also ich rate dringend zur Vorsicht bei Grippeimpfstoffen. In der Homöopathie kann man mit den Impfstoffnosoden die Grippe wenn sie da ist relativ gut behandeln. Man macht jedoch nach den regeln der klassischen Homöopathie keine vorsorgliche homöopathische Grippeimpfung. Dieses wäre gegen jegliche Grundregeln der klassischen Homöopathie. Gleiches wird mit Gleichem geheilt. Das ist das Prinzip nach Hahnemann. So kann ich nicht das heilen was noch gar nicht da ist und vielleicht ja auch gar nicht kommt.

  16. Ich kann mich dem Beitrag der Heilpraktikerin Frau Simone Krah nur anschließen: Spenglersan Kolloid G ca. 2 x pro Woche vorbeugend angewendet (ca. 5 Sprühstöße in 2 Portionen in die Armbeuge sprühen und mit dem Daumenballen reiben, bis die Stelle trocken ist) verhindert zuverlässig Grippe und grippale Infekte. Soweit ich weiß, hat die Herstellerfirma Meckel-Spenglersan Untersuchungen darüber veröffentlicht.

  17. Ich registriere das und denke: ok. Jedoch habe ich mit 68 Jahren keinerlei Interesse, diese Möglichkeit zu nutzen, da ich mich nach meinem Empfinden so ernähre und lebe, dass es im Heute für mich unnötig ist. Ich bleibe schon viele Jahre von einer Grippeerkrankung verschont, danke ans Universum. Bei mir meldet sich Bauchkribbeln, auch das kann zuerst nur der Pharmaindustrie nutzen. Auf alle Fälle ist es eine annehmbarere Alternative.

  18. Ich kann diesen ganzen Rummel um die Grippe nicht nachvollziehen. Die wurde erst zum Schreckgespenst erklärt, seit die Pharmaindustrie ihre Impfstoffe verkaufen will. Die Statistiken über die angeblichen Grippetoten taugen auch nichts, denn sämtliche Atemwegsinfekte fließen dort mit ein, also auch z.B. Menschen, die an Lungenentzündung gestorben sind, was bei Bettlägerigen häufig vorkommt. Die meisten Infekte dieser Art entstehen durch Vit. D Mangel, was auch der Grund ist, dass sie hauptsächlich in der dunklen Jahreszeit vorkommen. Durch die einfache Zufuhr von genügend Vit.D kann man Grippe und grippale Infekte effektiver verhindern, als durch die Impfung, das wurde auch durch Studien hinreichend belegt. Zumal die Impfung immer nur wenige Grippestämme enthält und dadurch gegen andere Grippeviren erst recht nicht wirksam ist. Ein fittes Immunsystem macht da aber keine Unterschiede…

  19. Ich bin 76jahre alt mir gedenkt nich wann ich an einer Grippe erkrankt bin da meine Schwiegermutter 96 jahre alt wurde und so gut wie nie krank war hebe ich und meine Frau
    Ihr rezept übernomme.wir trinken so ab Okt.jeden Abend nach dem essen 18-19Uhr eine Rossler (Topinampur Schnaps)und kenne keine Grippe.Auserdem verwenden wir kolloidales
    Silber als Mediziin das ich selber herstelle.

  20. So verbreitet man Fehlinformationen!
    10 verschiedene hom. Grippeimpfungen zugelassen ?
    Der Artikel in der BCMJ regt sich über die Zulassung von Influenzinum auf.
    Influenzinum ist einfach als Hom. Medikament zugelassen und „sicher und wirksam wenn ordnungsgemäß verwendet“.
    Keine staatliche Anerkennung von hom Impfungen weit und breit!

    Antwort René Gräber:
    Ich habe zu dem Vorwurf der „Fehlinformation“ im Beitrag oben Stellung genommen.

  21. Hallo,

    ehrlich gesagt, ich halte auch nichts von Grippeimpfungen. Wieso, das wurde hier schon von eingen erklärt und ich teile die Ansichten, das wenn ich gutes bis sehr gutes Immunsystem habe, das das mehr ist als ne Impfung, bei der ich a. nicht ganz genau weiß, was gespritzt wird und b. auch nicht wissen kann, ob und wie die Impfung wirkt.

    Außerdem wie hier schon von einigen, die mehr wissen als ich (meine Ausbildung zum HP beginnt erst im November;-)), kann man auch vorbeugen, das das Immunsystem entsprechend vorbereitet, aufgebaut und stabilisiert wird. Ergänzend zu Vitamin D, geht das auch mit Ferrum Phosphoricum D 12 und einigen Tees, besonders der Ingwertee, ein natürliches Antibiotikum und Immunsystemstärkend…

    Wo ist denn der Link zu finden, in dem gesagt wird, ob die hom.Grippeimpfung nun zugelassen oder nicht zu gelassen ist. Freu mich da über weiterführende Links, danke.

    Freundliche Grüße

    Michaela-Alexandra

  22. Hallo,
    unsere Familie nimmt seit der Schweinegrippe Influenzinum c 200 vorbeugend gegen
    Grippe ein (2 Globuli tgl, einen Tag Pause, am nächsten Tag wieder zwei Globuli und das
    sechs mal hintereinander) Wir hatten in den letzten Jahren keine Grippe. Im vergangenen Winter hatte ich eine starke Erkältung, ich schiebe das aber auf mein geschwächtes Immunsystem, das ich durch acht Chemotherapien hatte. Zudem trinken wir in diesem Jahr tlg.
    100 ml. Holundersaft zur Vorbeugung. Aber impfen gegen Grippe lassen wir uns nicht.

  23. an Fr. Simone Krah und Helga:

    Das das von mir sehr geschätzte Spenglersan Kolloid G eine ausreichend prophylaktische Maßnahme gegen ein echte Influenza ist, bezweifle ich eher.

    Aber mein persönlicher Tipp:

    Bei den ersten Symptomen, also kribbeln oder bereits schmerzende Schleimhaut der Nasennebenhöhlen oder der Bronchien oder Augenschleimhaut, inhaliert man mehrmals tägl. den Sprühnebel des Zerstäuber tief ein (in Mund oder Nase, da wo die Beschwerden sind).

    Das kribbeln, bzw. die bereits schmerzende Schleimhaut wird sofort beruhigt.
    Einer möglichen stärkeren Entzündung wird hierdurch sehr wirkungsvoll vorgebeugt.
    Das Medikament ist nicht ganz preisgünstig, aber ist eine Waffe! Achtung, die Düse des Sprühkopfes nicht mit den Fingern anfassen.

    Neben der Anwendung von Spenglersan Kolloid G ist es erforderlich das Immunsystem deutlich zu unterstützen. Hier gibt es eine sehr große, breit gestreute Palette an Möglichkeiten (Nahrungsergänzungsmittel, Vitalstoffe, Kneippsche Anwendungen, Schlaf ect.).
    Nahezu sämtliche hat ja Herr Gräber auf seinen Infoseiten beschrieben.
    PZN 3525217, 20 ml Größe

    ****************************************************************************************************

    zu: http://www.hno-vahle.de/homoopathie-ist-irrtum/
    Absoluter Blödsinn, dieser Arzt weiß nicht Bescheid. So wie die meisten leider.

    ****************************************************************************************************
    an Hildegard 10. Oktober 2013 18:46 :

    Hallo Hildegard, ich empfehle Ihnen das Buch von Walter Last „Krebs natürlich heilen: Wie Sie sofort beginnen können Ihre Gesundheit zu retten“

    Nach meiner Einschätzung gelangen Sie nur zum Erfolg wenn Sie weitestgehend SÄMTLICHE
    Behandlungsmaßnahmen/-vorschläge die Herr Last in seinem Buch beschreibt für sich konsequent übernehmen! Hierzu benötigen Sie einen erfahrenen Alternativbehandler an Ihrer Seite der Sie unterstützt. Ich kann Ihnen keinen besseren Tipp geben Hildegard!

    Mit besten wünschen an alle Leser für eine gute Gesundheit

    Jörg Schmalenbach

    PS. Krankheit ist auch ein Lernprozeß

  24. Was ist da verwirrend, lieber Kollege ?
    „Homöopathische Grippeimpfung ist wirksam, sagen Gesundheitsbehörden“ heißt der Titel und der ist falsch. Es sind Mittel zugelassen worden im Rahmen einer allgemeinen Zulassung für Hom. Mittel. und nicht als Grippeimpfung.

    Die angegebene Quelle belegt eben nicht die Aussage des Titels, sondern ist ein Anti-Homöopathie-Beitrag, der sich gegen die Zulassung von „Infuenzinum“ wendet.

    Zu „Logik der Schulmedizin“:
    Zum Glück gibt es bei uns (und wohl auch in CAN) Ausnahmeregelungen für Hom. Arzneien, sonst müsste jedes Medikament einzeln zugelassen werden, mit Wirksamkeitsnachweis, Klinischen Test und allem. Eben nicht Logik der Schulmedizin, sonder der Gesetzgeber erkennt an, dass die „besonderen Richtungen“ nicht nach den sonstigen Pharmazeutischen Richtlinien zu bewerten sind.

  25. Dieser Blog und der Austausch zwischen Herrn Gräber und Herrn Boehm macht deutlich: Nur wenn bekannt ist, was tatsächlich – nicht über irgendwelche Berichte mit unklarerer Motivation vielleicht interpretierend verbreitet – Sachlage ist, auf welcher rechtlichen Basis (offizieller Auslegung, nicht interpretiert), lässt sich etwas zu so wichtigen Dingen sagen, wie Gesundheit und Heilkunde.

  26. Dem Kommentar (15) von Frau Winkelmann kann ich betreffend die Homöopathie und wie sie arbeitet nur zustimmen.
    Ich kann als „alter“ Homöopath nur mein Veto gegen diese Begriffsverwirrung „homöopathische Impfung“ einlegen.
    Auf meiner Facebookseite habe dazu grundsätzlich ausgeführt:
    https://www.facebook.com/HeilpraxisUndKurseKUPagel?ref=hl

  27. Seit vielen Jahren ist auch bei uns in Deutschland die homöopathische Prophylaxe (nicht Impfung) nach Ravi Roy üblich. Influenzinum ist schon lange im Handel und in Apotheken zugelassen. In meiner Heilpraxis in Rastede bekommen eine ganze Reihe von Patienten jedes Jahr am Beginn der Erkältungssaison ihre prophylaktische Doppelgabe und fahren gut dabei. Warum also das Getöse?

  28. Nun wird es wieder bestätigt: Die Bezeichnung Impfung ist in diesem Zusammenhang völlig falsch. Lassen wir das also grundsätzlich sein! Was als Prophylaxe in Deutschland bei einigen Therapeuten üblich ist – und wie die dann sehr unterschiedlich damit umgehen, ist das eine. Ich würde mir nicht erlauben, gerade wegen den an sich meist guten Gesundheitszustand meiner Patienten einen Schlussfolgerung zu treffen, wie etwas prophylaktisch, insbesonder bei sogenenten Risikopatienten, tatsächlich wirkt. Was bei meinen Patienten wirkt (woher weiss ich das tatsächlich? Verlässliche Vergleichsstudien vorhanden?) – prophylaktisch (also nicht zu erkranken) oder eine leichteren Krankheitsverlauf zu bekommen – ist eine reine Vermutung. Es kann ganz einfach der stabilere Zustand sein oder die bei ersten Symptomen zielgerichtete Therapie. Eine gute Gesundheit ist die beste Prophylaxe. Das ist auch (ein kleiner Teil) Sache meiner heilkundlichen „Betreuungsleistungen“ allgemein.

  29. Vielleicht noch ein Wort: Mancher, der einfach mal dem Rat gefolgt ist, einen solche Prophylaxe zu versuchen, kommt vielleicht gar nicht mehr in die Praxis (Enttäuschung!?) wenn er dennoch erkrankte, vielleicht sogar mit schwerem Verlauf. Es ist üblich, dass man von denen, die sich enttäuscht sehen, meist nichts mehr hört. Was aber dann kein Erfolgbeweis ist. Eher ein Hindernis, den tatsächlichen „Erfolg“ zu messen.

  30. Da die Spenglersan-Kolloide immunologisch wirksame Präparate sind, die Antigene und teilweise auch Antitoxine bzw Antikörper diverser Erreger in der D9 enthalten, beim Spenglersan Kolloid G sind dies z.B. u.a. Informationen vom Influenza A Virus, sind diese durchaus auch vorbeugend wirksam!!!

  31. Hat alles mit Impfung nichts zu tun. Die Homöopathie macht sich unglaubwürdig, wenn immer alles mit allem verwechselt wird!

  32. Klasse, dass endlich Alternativen anerkannt werden! Ich habe mit Borrelia-Nosoden hervorragende Erfahrungen gemacht – egal, wie sie wirken und ob es homöopathisch möglich sit, zu „impfen“. Bis dahin hatte ich jedes Jahr einige Zecken und am Schluss eine üble Borreliose, die ich dann homöopathisch behandeln ließ , nach einigen Monaten war sie weg. Seitdem nehme ich jedes halbe Jahr die Nosode und habe nie wieder eine Zecke gehabt, obwohl die sich in meinem Garten immer noch tummeln! Da das so gut wirkt, ist mir die reine Lehre egal.
    mfg Barbara

  33. Nun ist es in der verantwortungsvollen Heilkunde nicht zulässig, Erfahrung einer einzelnen Person zu verallgemeinern. Es gibt keinerlei wirkliche Hinweise darauf, dass die Nosendengabe eine Infektion verhindert. Vielleicht verhindert die bereits durchgemachte Infektion eine Neuinfektion? Sicherlich ist der Umgang mit der Gefahr, von Zecken befallen zu werden, anders geworden. Auch dann, wenn man sich vor der Infektion mit einer Erkrankung sicher wähnt, verhält man sich anders. Denn andere Erkrankungen, so FSME, können dennoch auftreten. Eine solche Verhaltensänderung, auch wenn man sie nicht wirklich bewusst wahrnimmt, ist eher üblich.

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