Homöopathische Impfung – Was ist davon zu halten?

3. Mai 2010 | Von | Kategorie: Heilverfahren

Homöopathen gelten generell als Impfgegner – das ist nicht Neues.

In diesem Beitrag will ich auch nicht auf das Impfen eingehen, sondern auf  „Die homöopathische Impfung“.

Als ich vor über 10 Jahren das erste Mal von einer „homöopathischen Impfung“ hörte, musste ich etwas merkwüdig dreingesehen haben. Warum?

Weil ich diesen Begriff aus der klassischen Homöopathie nicht kenne.

Das man etwas nicht kennt ist zwar kein Grund, dass es nicht funktioniert. Ich kenne jedenfalls keine Studie dazu. Ich habe auch keine Erfahrungen diesbezüglich – weil ich eine „homöopathische Impfung“ nicht empfehle.

Ich finde den Begriff „Impfung“ in diesem Zusammenhang auch mehr als unglücklich gewählt. Eine Impfung zielt ja auf eine Immunsisierung und die Bildung von entsprechenden Antikörpern. Ich bezweifle ob dies mit einem homöopathischen Mittel zu erreichen ist.

Homöopathie dient zur Behandlung von Menschen. Die können Krankheiten und Symptome haben. Man kann durch eine homöopathische Behandlung das Immunsystem unterstützen. All das halte ich für möglich. Aber keine Immunantwort auf eine „homöopathische Impfung“.

Ich meine auch, dass sich Homöopathen durch solche Thesen eher angreifbar machen und sich der „Lächerlichkeit“ Preis geben – ganz einfach, weil sich die Antikörperbildung nach einer Gabe nicht einstellen wird.

Aber: dies ist auch nur meine These. Dies könnte selbstverständlich einmal untersucht werden. Bis dahin gibt es bei mir in der Praxis KEINE „homöopathische Impfung“.

The following two tabs change content below.
René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

Tags: ,

6 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Homöopatisch impfen, das widerspricht den kenntnissen der homöopathie.
    Denn der homöopath behandelt nicht die krankheit sondern den Mensch individuell
    nachdem er eine anamnese gemacht hat. Nur die schulmedizin glaubt krankheiten „heilen“ zu
    müssen. Dabei ist die Krankheit ja der gesunde versuch des körpers sich zu heilen.

  2. Ich hatte über ein Viertel Jahrhundert eine Praxis als Heilpraktiker und durfte somit auch viele Menschen therapieren.IcIh habe nie „homöopathisch“ geimft.( Was ist das eigentlich?)
    Aber es ist durchaus möglich, mit sog. Plcebos zu „impfen“. Wenn der Patient ganz klar von derm Heilpraktiker überzeugt ist, wird er über den Geist und das Unterbewusstsein Abläufe gegen Viren oder Bakterien steuern.( Video: s.Homepage,— Über mich— die Zeile vor dem letzten Absatz)
    Zu bedenken ist auch, welche Glaubensmuster dieser Mensch hat. Wenn er gespeichert hat, dass man im Herbst eine Grippe bekommt ( weil er das schon über Jahre so erlebt hat) bekommt er sie unweigerlich!!! Man kann da machen, was man will; es zeigt aber auch, wie stark das Unterbewusstsein ist, wie stark die Speicherungen sind.
    Die Diskussion ist also nicht, Grippeimpfung ja oder nein, sondern vielmehr, welche Glaubensmuster unterhalten welche Prozesse.

    Gottes Segen

    Harald Weber

  3. Eine rechtzeitig angesetzte Prophylaxe mit Spenglersan G schlägt jede Grippeimpfung um Längen, es hilft auch bei grippalen Infekten und allen Wehwehchen drum rum.

  4. Der Beitrag von Herrn Harald Weber gefällt mir ausnehmend gut und erklärt mir auch, warum ich außer einem leichten Halskratzen oder Schnupfen nichts bekomme – ich sage immer, daß ich dafür (zum Kranksein) gar keine Zeit habe.
    In diesem Sinne
    lg Inge Keilmann

  5. Hallo, ich hatte noch nie eine Grippeimpfung. Ich mache jeweils im Herbst und Winter
    eine Kur mit Schüsslersalzen, das hilft mir. Toi, toi, toi, ich weiss nicht wann ich die
    letzte Grippe hatte.

    LG R.ludin

  6. Die homöopathische Impfung basiert auf der Entdeckung, dass auch Blut (wässrige Lösung) die Fähigkeit zur Informationspeicherung besitzt. (siehe auch Pubmed-Veröffentlichung: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23259140) 2009 gelang dieser Nachweis erstmals an einer französischen Universität und er ist relativ leicht Reproduzierbar. Die festen Bestandteile wurden abzentrifugiert (um den Nachweis möglich zu machen) und das Serum wurden in verschiedenen Durchgängen mit diversen C12-Potenzen in Kontakt gebracht. Dabei gelang der spektroskopische Nachweis von Wasserclustern.

    Wenn man solche Hochpotenzen iv gibt stellt man dem Körper also für einen bestimmten Zeitraum(über genaue Halbwertszeiten ist man sich noch uneinig) hochpotente Information zur Verfügung.

    Ein Interview zu diesem Thema finden gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=oHg5SJYRHA0

    lg baur

Schreibe einen Kommentar