Mammografie-Untersuchungen fragwürdig

9. März 2015 | Von | Kategorie: Leads

Die Hoffnungen waren groß: Durch verbesserte und regelmäßige Untersuchungen sollten Leben gerettet werden. Doch es werden immer mehr Risiken, Falschdiagnosen und Überdiagnosen bekannt. Inzwischen ist klar: Der Nutzen des Mammografie-Screening wird massiv überschätzt…

Tausende Frauen sind jedes Jahr in Deutschland neu betroffen

Etwa jede zehnte Frau erkrankt in Deutschland an Brustkrebs. Jedes Jahr kommen um die 57.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Tendenz ist dabei steigend. Die Mehrheit aller Neuerkrankungen betreffen Patientinnen, die bei Beginn der Erkrankung über 60 Jahre alt sind.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Erstdiagnose Brustkrebs bei mehr als 17.000 Frauen in Deutschland gestellt wird, die jünger als 60 Jahre sind. Bei Frauen in Deutschland ist Brustkrebs für 18 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich und ist damit Todesursache Nummer eins bei Krebserkrankungen. Für Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren ist Brustkrebs sogar die häufigste Todesursache überhaupt.

Mammografie als zusätzliche Vorsorge zur Tastuntersuchung?

Für ihre Befürworter gilt die Mammografie nach wie vor als beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch noch nicht tastbare Tumore frühzeitig erkennen. Eine frühe Erkennung, so die Argumentation, verbessere die Chance auf dauerhafte Heilung bei einer die Brust erhaltenden Therapie. Doch die Hälfte aller Brusttumore wird erst entdeckt, wenn ihr Durchmesser größer als zwei Zentimeter ist. Die folgenden Operationen stellen einen großen operativen Eingriff dar und werden begleitet von belastenden Therapien – bei gleichzeitig geringeren Heilungschancen. Die psychische Belastung durch Verlust einer oder gar beider Brüste kommt noch hinzu.

Brustkrebs-Screening-Zentren deutschlandweit fast flächendeckend

Aufgrund der sicherlich ganz wichtigen Erkenntnis, dass die Früherkennung der Tumoren eine wichtige Basis für einen Heilungserfolg bietet, gepaart mit der Erkenntnis, dass das Brustkrebsrisiko mit steigendem Alter der Frau zunimmt, entstand die Idee eines Brustkrebsscreenings. Ein medizinisches Screening bezeichnet dabei ein systematisches Testverfahren, das für einen definierten Personenkreis durchgeführt wird.

Hier ein mobile Einheit mit den Geräten für eine Mammografie-Untersuchung in Schleswig-Holstein.

Abb.1: Hier ein mobile Einheit mit den Geräten für eine Mammografie-Untersuchung in Schleswig-Holstein.

Das Ziel eines solchen Screeningprogramms ist es, die Heilungschancen zu verbessern und damit die Lebenserwartung der Untersuchten bezüglich der lebensbedrohenden Krankheiten zu erhöhen. Die ins Leben gerufene, regelmäßige Röntgen-Reihenuntersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung wird in Deutschland fast flächendeckend für Frauen ab dem 50sten Lebensjahr alle zwei Jahre durchgeführt.

Mammografie und Mammografie-Screening in der Kritik

Dieses flächendeckende Screening sollte in der Praxis dazu führen, dass nicht nur ein Brustkrebs frühzeitig erkannt werden kann, sondern dass auch die Zahl der auftretenden großen Tumore abnimmt. Hier ist die Frage, ob dies in der Praxis auch der Fall ist. Basierend auf langjähriger Mammografie-Screening Erfahrung unter anderem in Norwegen seit 1996, häufen sich die kritischen Stimmen auch aus Fachkreisen.

Ihre Argumente sind dabei vielseitig. Da in Norwegen das Screening-Verfahren schrittweise in den verschiedenen Landesteilen von 1996 bis 2005 eingeführt wurde, ergab sich die Möglichkeit, Frauen mit und ohne Screening miteinander zu vergleichen. Die norwegischen Forscher sahen 39.888 Frauen mit invasivem Brustkrebs, von denen 7793 mit Brustkrebs diagnostiziert wurden nachdem das Screening-Programm gestartet worden war.

Die geschätzte Rate der Diagnose ohne praktische Relevanz, bei der ein vorhandener Tumor keine Probleme bereitet, lag bei 15 bis 25 Prozent. In konkreten Zahlen bedeutet dies, dass 6 bis 10 von 2500 untersuchten Frauen mit der Diagnose „Brustkrebs“ überdiagnostiziert worden sind. Die Schlussfolgerung der Autoren: Mammografie-Screening beinhaltet einen substantiellen Anteil an Überdiagnosen (http://www.annals.org/content/156/7/491.abstract). Eine Hochrechnung auf einen Zeitraum von 10 Jahren würde ergeben, dass 1170 bis 1950 Frauen unnötig mit Krebs diagnostiziert wurden. Dagegen war das Screening-Programm in der Lage, „nur“ 47 Frauen vor dem Tod zu bewahren.

Natürlich will man jede Frau vor dem Tod durch Brustkrebs bewahren. Es stellt sich aber die Frage, was ist zu tun, diese 47 Frauen zu retten, ohne dabei 1950 Frauen in die Hölle zu schicken. Denn um einen Todesfall durch Brustkrebs zu verhindern, müssten 2500 Frauen 10 Jahre lang am Screening-Programm teilnehmen. Dies berechneten norwegische, schwedische und amerikanische Forscher in einer statistischen Auswertung. Dieser Auswertung zufolge würden 2470 bis 2474 Frauen beim Screening ohne Befund bleiben. 30 bis 36 Frauen würden mit Tumoren diagnostiziert, wobei von diesen 30 bis 36 Frauen 6 bis 10 Frauen überdiagnostiziert werden würden, die dann eine unnötige Therapie erhalten würden.

Die Gretchenfrage: Hilft es denn wirklich?

Dazu kommt noch ein anderes Phänomen: Es gibt eine deutlich höhere Zahl an Frauen mit einer positiven Diagnose bei der Mammografie, die sich allerdings bei weiteren Untersuchungen nicht reproduzieren lässt. Diese Zahlen sind bei der eben diskutierten Arbeit noch gar nicht mit berücksichtigt worden.

Denn die Definition einer Überdiagnose beinhaltet nur die Fälle, bei denen ein „bestätigter“ Krebsbefund vorliegt. Die norwegischen Forscher folgern weiter: „Mammografie ist möglicherweise nicht als Screening-Methode für Brustkrebs geeignet, weil es nicht zwischen fortschreitenden und nicht fortschreitenden Tumoren unterscheiden kann.“ So versuchen die Radiologen jeden noch so kleinsten Tumor ausfindig zu machen, damit ihnen unterschiedslos der Garaus gemacht werden kann. Während die meisten der entdeckten Tumore harmlos sind, so die Sceening-Kritiker, fallen viele der bösartigen, schnell wachsenden Tumore häufig durch das Zeitnetz des zweijährigen Screenings und werden nicht entdeckt.

So können verunsichernde Aussagen auf Grund falscher „positiver Ergebnisse“, für die betreffenden Frauen eine unnötige Belastung bis hin zu Todesangst auslösen. Kritiker geben zu Bedenken, dass es ca. 10 % falscher negativer Befunde gibt. Durch diese wähnen sich die Patientinnen in einer falschen Sicherheit und vernachlässigen ggfs. die eigene Tastuntersuchung.

Die Kritiker führen insbesondere auch den Umstand an, dass manche Tumoren in der Brust von selbst wieder verschwinden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von spontaner Remission. Der amerikanische Wissenschaftler Robert Kaplan und der Gesundheitsökonom aus Ulm, Franz Porzsolt, fordern daher, dass unter dem Aspekt der spontanen Remission von Brusttumoren das Screening-Programm neu überdacht werden muss.

Helfen andere Programme besser?

Aber auch unter einem anderen Aspekt sollte dieses Überdenken erfolgen: Ist nicht das ultimative Ziel aller Bemühungen, Todesfälle zu verhindern, die Lebensqualität zu steigern und im Krankheitsfall die Lebenserwartung zu verlängern? Inzwischen gibt es eine europäische Studie, wo Forscher die Zahlen von verschiedenen Staaten miteinander verglichen haben.

Und hier stellte sich heraus, dass die Mortalität bedingt durch Brustkrebs in vergleichbaren Ländern in vergleichbaren Zeiträumen abnimmt. Aber: diese Abnahme ist unabhängig vom Zeitpunkt des Beginns des Mammografie-Screening-Programms in den untersuchten Ländern. Somit lässt sich die Verbesserung der Situation nicht auf das Screening zurückführen, sondern auf andere Faktoren, vielleicht auf eine Verbesserung von Therapieformen oder anderen präventiven Maßnahmen.

Eine Meta-Analyse mit einer Reihe von Studien mit insgesamt über 600.000 Teilnehmern kam zu dem Schluss, dass der Nutzen der Früherkennung von Brustkrebs nicht zu beurteilen ist: Man weiß nicht, ob es einen Nutzen hat oder doch mehr Schaden zufügt. Das erinnert mich an die alte Bauernregel: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, dann ändert sich die Diagnose oder bleibt wie sie ist…

Sehen Sie sich auch auf jeden Fall diesen Video-Beitrag an:

Aktualisierung Juni 2013: Zweifel am Nutzen steigt

Wie es aussieht, wird die Liste der Vorteile einer Routineuntersuchung auf Brustkrebs per Mammografie immer kürzer. Seit Juni 2013 jedoch scheint von der offiziellen Positiv- und Vorteilsliste nichts mehr übrig geblieben zu sein. Denn eine Studie aus Großbritannien [Breast cancer mortality trends in England and the assessment of the effectiveness of mammography screening: population-based study] konnte zeigen, dass die von der Schulmedizin benutzten Statistiken jeder Grundlage entbehren. Immerhin kommt diese Studie aus der Universität Oxford, einer weltweit renommierten Institution. Und diese Studie zeigt, dass die Zahl der Todesfälle aufgrund von Brustkrebserkrankungen in den letzten 40 Jahren nicht zurückgegangen ist.

Es gibt Zahlen, die zeigen, dass kurz vor der Einführung der Routineuntersuchungen (Screening) per Mammografie vor rund 40 Jahren die Todesraten leicht rückgängig waren. Dieser Effekt war jedoch kein Effekt, der auf die Mammografie-Vorsorgeuntersuchung zurückzuführen war, da er viel zu früh eingesetzt hatte. Erst kurz danach wurde dann die Mammografie als Vorsorgeuntersuchung routinemäßig eingesetzt und „beworben“. Der medizinische Erfolg wurde von der Schulmedizin dann als ein 20-prozentiger Rückgang der Todesraten ausgewiesen und gefeiert. Das britische „Department of Health“ gab erst letztes Jahr diese Zahlen bekannt.

Die Oxford-Studie jedoch verweist diese Ergebnisse ins Reich der schulmedizinischen Märchen. Schlimmer noch. Neben den weiter oben erwähnten 10 Prozent nicht durch die Prozedur entdeckten Brustkrebsfällen gibt es das umgekehrte Szenario. Dann nämlich, wenn kerngesunde Frauen gesund zur Untersuchung gehen und mit einem Horrorbefund angeblich krank nach Hause gehen. Laut Statistik kommen auf einen richtig erkannten Fall von Brustkrebs drei falsch positive Befunde.

Aktualisierung Januar 2014

Experten beim San Antonio Breast Cancer Symposium am 9. Dezember 2014 erkennen mittlerweile die Probleme der Reihen-Mammografie Untersuchung an. In einem Bericht las ich dazu, dass die Mammographie häufig nicht in der Lage sei, bei Frauen mit festem Brustgewebe einen vorhandenen Tumor festzustellen. Pro 1.000 Frauen blieben so vier Krebsfälle unentdeckt. Daher fordern z.B. Forscher vom Hospital Central Connecticut, verstärkt Ultraschall als Untersuchungsmethode zu etablieren.

Im Rahmen einer Vierjahresstudie untersuchten die Forscher etwa 13.000 Frauen mit festem Brustgewebe sowohl mit Mammographie als auch mit Ultraschall. In 52 Fällen ließ sich Krebs nicht mit Mammographie, sondern ausschließlich mit Ultraschall erkennen.

Dagegen hat die Mammographie des Öfteren falsche positive Befunde geliefert. Es wurden fälschlicherweise Tumore diagnostiziert, was für die betroffenen Frauen unnötige Behandlungen und eine enorme psychische Belastung nach sich zog.

Insoweit ist das ja eigentlich nichts Neues. Aber einige Ärzte in den USA scheinen endlich bereit zu sein, die Konsequenzen zu ziehen. Dr. Jean Weigert, Radiologin am Connecticut Hospital, vermutet, dass viele Krankenhäuser Ultraschall aus Angst vor zu vielen Befunden nicht als Alternative anböten. Allerdings gibt sie zu bedenken, dass eine frühzeitige Erkennung dem späteren Entdecken großer Tumore vorzuziehen ist.

Fazit

Unter dem Strich lässt sich sagen, dass nach heutigem Stand der Erkenntnisse die Mammografie KEIN Leben rettet. Die Röntgenstrahlen könnten sogar eher potentiell für Brustkrebsfälle sorgen, die bei der Untersuchung eingesetzt werden. Und: auf jeden richtig erkannten Brustkrebs-Fall, werden drei „Schein-Brustkrebs-Patienten“ zusätzlich kreiert.

Eine besonders bösartige Zunge würde bei diesem Szenario behaupten wollen, dass die Wirksamkeit der Mammografie sich nur auf die marketinggerechte Erfindung von Erkrankungen beschränkt, die jeder fürchtet und schnellst möglich therapiert haben möchte. Aber die „Droh-Medizin“ wäre kein neues Phänomen in der Schulmedizin. Ein beredtes Beispiel dieser Art ist die Diskussion um Impfungen, besonders die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge-Impfung. Auch hier werden Wirksamkeitszahlen in den Raum geworfen, von denen unter dem Strich und bei näherem Hinsehen nur noch wenig übrig bleibt [Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten]. Und selbst der große Meister, Prof. zur Hausen, gibt in einen Interview zu, dass das mit der Wirksamkeit der „Vorsorge“-Spritze noch nicht so ganz bewiesen ist [Rohes Fleisch und seine Krebsviren]. Das einzige, was bleibt bei Mammografie-Screening und HPV-Vorsorge-Impfung, ist die evidenzbasierte Drohung an die Patienten und die (die dazu gemacht werden), sich der Schulmedizin bedingungslos zu unterwerfen. Denn: the show must go on – zu deutsch: Die Show muss weitergehen.

Der Beitrag wurde erstmalig am 11. Juni 2009 erstellt und letztmalig am 9.3.2015 aktualisiert.

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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46 Kommentare
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  1. Das ist genau das Problem über das ich mit meiner Ärztin wiederum nicht einer Meinung war. Ich lege die statistischen Informationen so aus wie im Video und die Ärzt/e/innen glauben mir nicht. Sie haben eben andere Zahlen…

  2. Ich kann bald meinen 50. Geburtstag feiern. Bei der gynäkologischen Voruntersuchung meinte mein Arzt, meine Brust sei in Ordung, er melde mich jedoch für eine Referenz-Mammografie an. Auf meine Frage hin, was das denn sei, antwortete der Arzt, dass es sinnvoll sei, jetzt ein Bild anzufertigen, damit bei eventuell später auftretenden Knoten ein Vergleichsbild zur Verfügung stehe.
    Wenige Tage später erhielt ich vom Spital einen Termin für besagte Mammografie. Erst jetzt begann ich im Internet zu recherchieren und merkte, wie wenig Sinn so was macht: Wenig Nutzen, falsche und belastende Verdachtsdiagnosen…. Zudem wäre es der Auftakt von weiteren zweijährlichen Untersuchungen. Das wil ich nicht – ich meldete mich ab.

  3. […] Mammografieuntersuchungen fragwürdig […]

  4. Sterben die Frauen eigentlich an Brustkrebs selbst? Oder sterben sie an der (durch die) Behandlung von Brustkrebs?

  5. mir ist die mammografie schon lange supsekt. ich kann mir nicht vorstellen, dass das schmerzhafte zusammenpressen der brust wirklich unschädlich sein soll.

  6. Wir bekommen viele Ergebnisse ds Mammographieuntersuchungen im Rahmen des Screenings. Nur sehr wenig „positive“- gottseidank. Und natürlich wird dann erstmal genauer geschaut, ob es überhaupt „Krebs“ ist. Das heißt, als nächstes kommt die „Stanze“. Und erst dann wird weiter entschieden. Nicht einfach nur so, sondern in eimer sog. Tumorkonferenz. Also von Fachleuten. Wahr ist aber auch: fast jede unserer Patientinnen mit einem Befund wird auch operiert. Verständlich? Für mich eine Zwickmühle. was sagt man der Patientin, wenn sich nach Jahren herausstellt, daß man doch besser behandelt hätte, weil sich das Wacstum des Tumors plötzlich anders entwickelt hat als erwartet? Und natürlich bringt das Screening Probleme. Die Unterschiede zwischen „gescreenten“ und nicht gescreenten ist nur gering. Als Arzt steht man aber nicht vor 2000 Frauen, sondern vor einer einzigen. Diese eine Frau will nun wissen, was für SIE am besten ist. Was sagen wir ihr? Denn sie hat ja nunmal an der Reihenuntersuchung teilgenommen, das Ergebnis ist da. Sie wird nicht länger leben, egals was wir tun. Wird sie die Zeit, die sie hat besser leben? Ich teile die Zweifel an den Reihenuntersuchngen. Aber auch nach all den Jahren im Beruf fällt es mit schwer oder graut mir davor, oder wie auch immer ich das ausdrücken soll, zu akzeptieren, daß man einfach zuwartet und hofft, daß alles gut wird, anstatt etwas zu tun. Ich habe mich dazu entschlossen den Frauen die Problematik zu erklären, sie bei jeder Gelegenheit daran zu erinnern, daß sie sich selbst untersuchen können und sich bei Zweifeln schnell an einen Arzt ihres Vertrauens zu wenden- und nicht zu warten, bis es zu spät sein könnte. Denn mit dem dauernden „da könnte was sein“ lebt es sich sicher auch nicht gut. Wir haben die Zweifel an der Sinnhaftigkeit trotzdem in unseren Blog gestellt, denn letztendlich entscheidet jede Frau für sich ganz alleine, was sie an Diagnostik und evtllr. Therapie möchte. Denn Sie alleine muß damit leben ! bit.ly/Tkq30a

  7. von all dem kann ich ein Lied singen… zwischen meinem 35. und 40. Lebenjahr wurde nach Mammografie an mir rumgeschnibbelt, weil angeblich etwas suspekt war… nach Biopsie des rausgeschnittenen Materials wurde der Alarm abgeblasen, weil es nur gutartiges Gewebe war… doch schickte man mich zur Bangemache zum Onkologe usw…. mittlerweile weigere ich mich, noch Mammografien machen zu lassen… allenfalls später vielleicht mal ne Ultraschalluntersuchung..die tut auch nicht weh…denn gesundheitliche Zweifel hab ich außerdem bezüglich der Strahlungen selbst…mittlerweile bin ich fast 50

  8. Überdiagnose vielleicht, ja und?
    Wer wird denn ohne Biopsie mit Chemo- oder Strahlen behandelt? Das Röntgenbild ist doch nur eine Vordiagnose!
    Die Zahlen gehen „trotzdem“ hoch? Natürlich, aber vielleicht sind eher die Umwelt, das Plastikessen und die Pille auch dran beteiligt?
    Ich finde es unverantwortlich, den Frauen einzureden, KEINE Mammografie zu machen, dafür habe ich zuviele an Brustkrebs sterben gesehen.
    Das ist vielleicht schon wieder so eine Männersache….

  9. Vor Jahrzehnten hat man mir geraten: Abstriche und Brustuntersuchungen nie knapp vor
    der Regel, sondern immer danach machen zu lassen um Fehldiagnosen zu vermeiden.
    Ich finde, das war ein guter Rat. Keine Ahnung ob das je überprüft wurde.

  10. Das Zusammenquetschen der Brüste bedeutet eine Körperverletzung. Dadurch können Gewebeveränderungen auch erst entstehen, mit denselben Folgen, die diagnostiziert werden sollen…

  11. Ich frage mich schon lange weshalb alle immer zum Arzt springen,wegen jeder kleinigkeit. Ich jedenfals würde nie eine Vorsorgeuntersuchung machen. Das ist alles nur Geldmacherei. Die Krankenkasse bezahlt ja, aber die Krankenkasse sind wir. Mir wollte der Arzt schon 1977 die Gebärmutter aufhängen, da ich eine Senkung hätte. Ich lebe heute noch genau so gut wie damals ohne irgend welche probleme. Meiner Meinung nach haben wir selber etwas Verstand mitbekommen und sollten unseren gesunden Menschenverstand einfach vermehrt einsetzen.
    Vor 20 Jahren war ich das letzte mal bei der Frauenärztin mit (Beschwerden). Ihre Antworten waren bei allen Beschwerden: Das ist Normal. Für solche Antworten brauche ich keinen Arzt.
    Da lese ich lieber ein gutes Buch, und lebe normal.

  12. Ich stelle mir gerade Reihenuntersuchungen für Männer vor, denen zwecks Untersuchung die Hoden gequetscht werden. Bei Unregelmäßigkeiten im Gewebe erhalten die Männer dann Giftstoffe, die in Kriegszeiten als Giftgas dienen können, wodurch sie dann schwer erkranken und sterben. Aber vorher schneiden weibliche Chirurginnen einen oder zwei Hoden raus und in ganz ernsten Fällen auch zwei Schwellkörper aus einem Penis. Heissa! Was für eine Freude!

    Solche Untersuchungen gibt es nicht? Komisch aber auch …. Leben wir etwa in einer männerdominierten Gesellschaft?

    Wann ist endlich Schluß damit, weibliche Brüste zwecks Untersuchung zu quetschen? DAS TUT DOCH WEH !!! Und wann hört endlich diese dummdreiste Verstümmelung von Frauen durch männliche Chirurgen auf? Können die nicht in den Wald gehen und mit einer Kettensäge Bäume fällen? Dann hätten sie wenigsten Brennholz für eine warme Stube geerntet.

    Hans Kolpak
    Deutsche ZivilGesellschaft

  13. Frauen und andere Krebspatienten sterben selten an dem ersten Tumor, sondern an den Metastasen…..
    Zwickmühle ist wahr, auch wenn die Entscheidung schwierig ist, aber tatsächlich: dann gehen wir alle nicht mehr zur Untersuchung und dann sagen wir VIELLEICHT: „hätten wir doch!“
    Den Beitrag reinzustellen, ist total ok, aber keine Hetzjagd machen gegen Frauen oder Frauenärzte (-tinnen wie meine!), die auch weiterhin für die Mammo sind! Oder?

  14. Hallo zusammen,
    also ich finde, jede(r) Frau oder Mann muss es mit sich selbst ausmachen, ob und zu welcher Vorsorgeuntersuchung sie oder er gehen möchte.
    Ich für meinen Teil gehe zu keiner Vorsorgeuntersuchung, in der Vergangenheit nicht und auch in der Zukunft nicht! Dafür kenne ich sehr gute Gesundheitsübungen aus dem Tao, diese Übungen bringen Frau und Mann bei kontinuierlicher Anwendung dazu, weder an den Brüsten bzw. Geschlechtsorganen jemals Krebs zu bekommen. Bei einer sehr guten Ernährung mit wenig bis gar kein Fleisch, ohne Alkohol oder Tabak ist die Wahrscheinlichkeit, überhaupt Krebs zu bekommen sehr gering.
    Meiner Meinung nach ist vieles Angstmacherei und viel Geschrei um nichts. Der einzige Sieger ist immer die Pharmaindustrie.

  15. Zum Beitrag Nr. 8 vom User „gesund abnehmen“ :
    Zitat:

    „Sie wird nicht länger leben, egal was wir tun.“
    Zitat Ende

    Selten einen solchen Schwachfug gelesen.
    Natürlich wird zum Beispiel bei uns in der Uniklinik Brustkrebs in der Form therapiert, dass ein großer Prozentsatz der Frauen nicht nur länger leben, sondern durchaus vollständig geheilt werden.
    Bleiben Sie bitte bei Ihren Diätzaubereien.
    Wenn überhaupt ist das doch wohl die am kommerziellsten ausgerichtete „Theraphie“.

  16. Verlass Dich auf Götter in Weiß, dann bist Du verlassen!

  17. Vor mehr als 25 Jahren ließ ich mich vertrauensvoll auf eine Mammografie ein. Die Prozedur war äußerst schmerzhaft. Mit meiner Brust wurde grob umgegangen, als gehöre sie keinem, sie wurde gezerrt und gequetscht. Ich höre es noch wie heute: „Das geht nicht anders, es muss sein. Stehn sie mal locker.“ Ergebnis war, dass ich länger als 8 Monate! derart starke Schmerzen in der Brust hatte, dass selbst der BH zur Qual wurde. An Schlaf war in dieser Zeit kaum zu denken. Als ich eine Woche nach dieser Untersuchung in der Praxis vorsprach und meine Beschwerden schilderte, zuckte man nur die Schultern, da könne man gar nichts tun… Seither lehne ich die Mammografie grundsätzlich für mich ab.
    Zum Thema Brust- und Hodenkrebs gibt es eine sehr interessante Studie, die in Island durchgeführt wurde. Es sind dort die reichlich vorhandenen Familienchroniken nach Krebserkrankungen untersucht und eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit der Vererbbarkeit festgestellt worden.
    Wäre es nicht viel besser, in betroffenen Familien sanfte und gezielte Aufklärung und Vorsorge zu treffen und gezielt zu helfen – ohne Horrorszenarien oder chemische Keulen?

  18. Die Mammografie als Diagnosewerkzeug zur Erkennung von präsymptomatischem Krebs zu empfehlen ist trügerisch und bedenklich. Warum eine Methode anwenden, die eine Krankheit unnötigerweise verschlimmern kann?
    Die Mammografie ist weltweit einer der größten Ertragsbringer für Krankenhäuser, Ärzte und Krebskliniken. Die Brustkrebsprävention beginnt nicht mit der Durchführung einer Mammografie.
    Sie beginnt damit, dass man aktiv Verantwortung für seinen Körper und seinen Geist übernimmt. Man kann sagen, dass die meisten natürlichen Lebensmittel eine krebsvorbeugende Wirkung haben, und das schließt auch die Ernährung mit ein.
    Eine Reihe von Leber-, Nieren-, und Kolonreinigungen sind häufig ausreichend, um jede Art von Krebs zu verhindern, zu stoppen und umzukehren.
    (Auszug von Zeitlose Geheimnisse der Gesundheit und Verjüngung Band 2 von Andreas Moritz)

  19. Danke an die Uniklinik, auch mal was hier wohl politisch Unkorrektes geschrieben zu haben — auch im Namen des Pflegepersonals, die wir uns tagtäglich mit den Ärzten um Patientinnen und Patienten kümmern, vielen Dank für die aufmunternden Worte von Leuten, die wohl meinen, nie krank zu werden, weil sie alles richtig machen….
    Würde gerne mal wissen, was Ihr alle beruflich so Tolles macht, wo es anscheinend nie um Geld geht, sondern was Euch zu unbescholtenen Göttern und Wohltätern zu machen scheint.
    Vieles ist ja richtig, aber keiner scheint hier dem anderen zuzuhören und Hexenjagd hat es immer schon gegeben.
    Ich melde mich jetzt bei Rene Graeber ab, nicht wegen seiner Beiträge, im Gegenteil, aber wegen des Schwachsinns den seine Überlegungen bei den anderen verursacht!
    Viel Glück und gute Gesundheit!

  20. Ich habe das Sreening von anfang an abgelehnt und schon vor 2 Jahren den Betreffenden mitgetielt, dass ich diesen Unsin nicht mitmache und sie möchten mich nicht mehr mit ihren Aufforderungen behelligen. . Den Frauen rate ich, nur Deoroller ohne alluminium zu verwenden, denn dass setzt sich im Fettgewebe ab und logischer Weise ist das die Brust. Das ist als Brustkrebsursache schon vor Jahren auch im Fernsehen gewesen. Nur an gesunden Frauen verdient man nicht..deswegen werden solche Warnungen auch nicht öffentlich gemacht

  21. Es ist absolut überlebensnotwendig für JEDEN Menschen, bewusst zu leben und wenn man das noch nicht kann, dann sich einen Couch suchen und lernen, jeden Tag bewusst zu leben im hier und jetzt und sich nicht abbhängig machen von Medien,und vorallem nicht von Meinungen und Aussagen „Anderer“ ! Jeder hat seinen eignenen Arzt in sich und kann sich selbst vertrauen. Wenn man bewusst gesunde Mittel zum Leben, was la eigentlich Lebensmittel sein sollten seinem Körper gibt und seine Gedanken kontrolliert und vorallem dankbar ist für das was man hat, dann hat Krebs wenig Chance zu entstehen. Man bedenke , dass Schock oder Angst das Immunsytem runter fährt und somit Krebszellen ein leichtes Spiel haben. Also, keine Angst machen lassen und seinen Körper lieben und pflegen und gesund ernähren. Dass dazu noch Bewegung und ein fiter Geist ein Leben in Gesundheit beschert ist wohl jedem bewusst?
    Alles Liebe

  22. Hallo Liliandra!
    Kannst du mir bitte mitteilen, wo ich diese Übungen aus dem Tao finde?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Kati

  23. Meine erste und letzte Mammografie wurde mir vor etwa zehn Jahren aufgequatscht.
    Die Untersuchung ließ mich allerdings aufwachen, eine schroffe, gefühlskalte Person
    erzählte mir immer wieder, dass Schmerzen bei dieser Untersuchung sein müssten, ich war schockiert und meine Gedanken verwirrt. Da ich Jüdin bin, fielen mir gleich erst einmal die
    Menschenversuche in den Konzentrationslagern ein, nein so sardistisch können doch heute keine Menschen sein, jedenfalls nicht bei uns. Die nächste Frage die ich mir stellte war?
    „wer hat sich eigentlich die Mammografie ausgedacht“? Ich wußte es nicht, konnte ich auch nicht von den Gefühlskalten erfahren. Also sagte ich mir:, vielleicht ein sardistischer Arzt, der gerne die Frauen misshandelt, gibt es ja überall und immer wieder, oder gibt es eine Untersuchung bei der das Geschlechtsteil des Mannes eingequetscht wird? Nein, bestimmt nicht! meiner Psyche jedenfalls tat diese Untersuchung nicht gut, ich war leicht traumatisiert.
    Was meiner Seele schadet, schadet auch meinem Körper, oder gibt es Widerspruch?
    Seit diesem Erlebnis, lassen mich alle Aufforderungen zur Vorsorge kalt und zu einem
    sogenannten Schulmediziner bin ich auch nicht mehr gegangen.

  24. Liebe Frauen!

    Hier noch ein ganz anderer Aspekt von Brustgesundheit:

    Enge BHs und speziell BHs mit Bügeln blockieren den natürlichen Lymphfluß der Brüste.

    Ein lesenswerter Artikel zu diesem Thema auf englisch:

    „Warum es das Beste ist den BH auszuziehen….“

    Why the Best Thing About a Bra is Taking it Off — Kara Maria Ananda
    http://karamariaananda.com/blog/2013/6/11/why-the-best-thing-about-a-bra-is-taking-it-off

  25. Vielen Dank für Ihren aufklärenden Beitrag, was Mammographie und Co. angeht.

    Da hab ich nun eine Frage, und freu mich auf weiterführende Antwort.

    Wenn das so ist, das man da heute der Schulmedizin absolut nicht mehr trauen kann, und bei behandelnden Ärzten, Gynokologen etc. auf Unverständnis stößt, wie bitte schön ist es denn da möglich heilbringende gesundheitsbringende Versorgung zu erhalten??? Denn nicht jeder kann sich heut zu tage, den Gang zum Heilpraktiker „leisten“.

    Was mich persönlich angeht, ich verzichte, eben wegen dieser Machenschaften, wie es hier und in anderen Newslettern, die ich erhalte, angesprochen wird, mittlerweile auf jede ärztliche Behandlung und ganz besonders auf Vorsorgeuntersuchungen, obwohl auch ich bereits in einem Alter bin (Über 40), wo so manche Untersuchung vielleicht sinnvoll wäre,auch dann wenn ich zu hören bekomme das alles in Ordnung ist. Doch die Tatsache „das Geschäft auf Kosten der Gesundheit“, wie es von der Pharmaindustrie und von Ärzten hier gelebt wird, ist nicht gerade einladend, sich solchen Untersuchungen zu unterziehen.

    Außerdem habe ich die Ansicht, das an Krebs erkrankte Menschen, an den Behandlungsmethoden, wie durch Chemotherapie und andere pharmazeutische Medikamente sterben und nicht an Krebs selbst, was ich leider auch schon einige Male mit beobachten durfte…

    Vielen Dank für’s Lesen und auch antworten, auf meine Fragen.

    Freundliche Grüße

    Michaela-Alexandra

  26. Noch einmal ein kurzer Satz, auch nur um das Häkchen rein zu machen, über andere Kommentare hier informiert zu werden. Danke.

  27. @Kami: einerseits haben Sie ja Recht, leider denken aber in der Schulmedizin nur wenige wie Sie…das es um Seriösität und Heilung geht, anstatt um Panikmache und Geldverdienerei.

    Es geht hier auch nicht darum, eine Hetzjagd auf die Schulmedizin zu veranstalten, es geht darum, die miesen Machenschaften, die die meisten Ärzte und Pharmazeuten (Betonung ist auf den Meisten, NICHT auf ALLEN) auf Kosten der Gesundheit veranstalten, auf zu decken.

    Manchmal ist nun mal weniger mehr, liebe Kami, ich habe auch „beobachten“ dürfen, wie Menschen an Krebs starben…wieso??? Weil die Chemotherapien dermaßen das Immunsystem kaputt gemacht haben, das Metastasen hervorragenden Zugang hatten…und es so zum Tod gekommen ist…Es gibt doch noch viel mehr in der Medizin, ohne Nebenwirkungen Krebs heilen zu können bzw. Vorsorge zu treffen. Doch dafür braucht es nun mal den Willen der Ärzte und Pharmazeuten, den Hypokrateseid a. ernst zu nehmen und b. sich auch unbedingt daran zu halten…

    Dies geschieht heut kaum noch, leider anstelle dessen das Geschäft mit der Gesundheit und wie schon oft gehört und gelesen, wer gesund ist, wird krank gemacht, damit er/sie eine gute und brauchbare Einnahmequelle ist…so meine Ansicht, teils meine Erfahrung…jedoch fern ab von Hetzjagden auf Ärzte, sondern mit der übrig gebliebenen Frage, welchem Arzt kann ich heut überhaupt noch trauen…hier in meiner unmittelbaren Nähe, muß ich da passen und daher so sehen, wie ich klar komme, egal was ist.

    Danke für’s Lesen, und schade, das Sie sich abmelden Kami…

    Freundliche Grüße

    Michaela-Alexandra

  28. Ich halte diese Mammographie-Screenings für ungenügend und das Procedere schmerzhaft. Einige habe ich über mich ergehen lassen und dann las ich einen Artikel, das die Strahlenbelastung doch erheblich ist und die Ergebnisse sind fragwürdig.
    Die jährlichen „Einladungen“ ignoriere ich, denn ich meine, dass Ultraschall gute Resultate liefert. Dieser Meinung ist auch meine Hausärztin.
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich hier wieder einmal (kostspielige) Geräte amortisieren sollen…

  29. Die Vorsorgeuntersuchungen finde ich schon gut, man hat hier die Möglichkeit, rechtzeitig einen Krebs zu entdecken. Doch was nützt die beste Vorsorge, wenn der Krebs nicht richtig behandelt werden kann, wenn die Naturmedizin außer Acht gelassen wird und der Mensch nicht im Ganzen behandelt wird. Wann begreift die Schulmedizin endlich, dass beide zusammenarbeiten müssen! Naturmedizin und Schulmedizin! Weg, von Chemos, die nur der Pharma-Industrie dienen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen nicht an ihrem Krebs versterben, sondern an der Behandlung, sprich Chemo und Co.!!

  30. Ich verfolge seit Jahren die Diskussionen über/gegen Brustkrebs. Ich bin inzwischen 53 Jahre und war zu keiner Untersuchung, auch wenn ich seit 5 Jahren regelmäßig Schreiben mit konkreten Terminen bekomme. – Als ich 30 Jahre war, diagnostizierte ein Arzt anhand eines Blutbildes bei mir Brustkrebs. Ich war außer mir, wollte sterben und litt Ängste, die man sich kaum vorstellen kann, weinte nur und konnte nicht klar denken. Ich ging 4 Tage später zu meinem Gynakologen, ein sehr netter Arzt, dem ich volles Vertrauen schenkte. Er ist in Kairo geboren und hat in Hamburg und Heidelberg Medizin studiert, fuhr aber sehr oft zu Tagungen und Weiterbildungen in alle Welt. Als ich ihm die Mitteilung meines damaligen Hausarztes eröffnete, nahm er mir gleich einige Proben Blut ab und ließ sie untersuchen und beruhigte mich vorerst. Nach 5 verschiedenen Laborberichten konnte keiner etwas finden, ich war sprachlos. Er meinte dann auch noch – „Tue dir einen Gefallen und lasse deine Brust nie mit Röntgenstrahlen untersuchen. Ich habe von vielen Kollegen im Ausland erfahren, dass die Strahlen eher die Ursache für die Entstehung von Brustkrebs sind.“ – Mein Arzt ist seit über 10 Jahren im Ruhestand. Ich bin ihm dankbar, denn ich habe 3 Freundinnen an Brustkrebs verloren, 2 weitere hatten Brustkrebs, den sie zum Glück überstanden haben. Meine Mutter hatte vor 3 Jahren Brustkrebs, den sie selbst entdeckte und die Brust wurde, da eine „zweite OP notwendig war“ – hinterher stellte sich heraus, es war nichts weiter befallen- amputiert. – Kurz um, alle diese Frauen waren regelmäßig zum Röntgen.- Ich werde demnach nie hingehen, auch wenn mich der eine oder andere für leichtsinnig hält. Wissen wir nicht alle, das Strahlen, egal welcher Art, unserem Körper schaden. Ich wünsche allen beste Gesundheit und kann nur sagen, jeder ist selbst für sein Leben verantwortlich und sollte abwägen was er tut. Nicht alle wollen unser gesundheitlich Bestes, viele nur den schnöden Mommon.

  31. Liebe Anna,

    danke für Deinen Bericht, das ist der beste und ehrlichste Bericht, den ich seit langer Zeit gelesen hab – die anderen Berichte, die ich gelesen hab, sind auch ehrlich, aber Du Anna, hast da so einiges klar auf den Punkt gebracht, danke dafür.

    Ich dachte schon, allein zu sein, mit meinen Wahrnehmungen und Gefühlen,was die Schulmedizin angeht, so das mir aus meinem Familienkreis und auch Freundeskreis schon „der Verschwörungstheoretiker“ manchmal unterstellt wird.

    Seit 2007 war ich nicht mehr beim Gynolologen, wie ich mir da wenn die Zeit der Wechseljahre angeht, dann selber helfen kann, hab ich keine Ahnung, da ich mir den Besuch beim Heilpraktiker einfach nicht leisten kann, hoffe das da dann Rat wird, wenn es soweit ist.

    Denn hier in meinem Wohnort seriöse Gynogologen zu finden ist müßig, man hört ja auch einges von anderen Menschen, wie die Gynokologen hier so ticken, wenn man in einer Kleinstadt wohnt – ergo, kein Gynokologe, dem ich vertrauen und trauen kann, so auch keine Kontrolluntersuchungen gleich welcher Art…

    Alles andere will ich ehrlich gesagt nicht wissen, denn ich teile Deine Ansichten Anna, das Mammographie sogar Brustkrebs begünstigt, und auch andere Röntgenuntersuchungen Krebs begünstigen – wieso wird dann eigentlich beim Zahnarzt so viel geröntgt? Um mal noch andere Fragen, die auch die Schulmedizin und Gesundheit etwas angehen hier rein zu bringen – also wie wirkt sich denn regelmäßiges Röntgen beim Zahnarzt auf die Gesundheit aus?

    Soweit von mir dazu, allen einen schönen Restsonntag hier;-)

    Freundliche Grüße

    Michaela-Alexandra

  32. Hier ein link zu einem netten Video auf englisch
    zur Anregung des natürlichen Lymphflusses in den Brüsten:

    Viva la Boobies! The Movement – YouTube

    http://www.youtube.com/watch?v=7UFNAXhTDdo&feature=player_embedded

  33. […] Screening wäre eine gute Alternative. Wie gut diese Alternative wirklich ist, habe ich unter Mammografie-Untersuchungen fragwürdig näher […]

  34. @Kami : WER hat die schwachsinnige Behauptung aufgestellt,Leute,die sich mit alternativer Medizin beschäftigen würden niemals krank werden?? Ich empfinde es,als eine unzulässige Unterstellung,die mich zunehmend wütend macht.Und wenn ich Rene Gräber richtig gelesen habe (Rene,habe ich das?),war er sehr krank und hat seitdem das Heilfasten empfohlen weil es ihm geholfen hat.Bei mir war das ähnlich:Man befreit sich nichtmal so eben nebenher selbständig aus einer zehnjährigen Klinikmühle.
    Es gibt beide Seiten:Die einen sagen,BK ist zu 70% heilbar heute und die anderen sagen,das ganze Prozedere verlängert das Leben eben nicht wirklich.@Winni : Was bitte ist daran „Schwachfug“??????? Ich empfehle Ihnen das PDF „Wer sorgt hier vor“,an dem u.a. ein Arzt aus dem UK Eppendorf Hamburg mitgeschrieben hat.Ist der auch ein verantwortungsloser Quacksalber mit Aluminiumhut ??? Legen Sie mal Ihre Genitalien unter ein Röntgengerät und laufen dann ,wie meine Schwägerin 6 Monate lang mit Todesangst herum-keiner kümmert sich bis es heißt:Fehldiagnose. Viel Spass,Herr Winni ! Wenn es die Fehlerquote nicht gäbe würde ich vllrt auch über Mammo nachdenken,aber Angst essen (überhaupt nicht evidenzbasiert) Seele auf.Wenn man denn eine hat.Hochmut kommt vor dem Fall.Gruß

  35. Den Beitrag von Hans Kolpak finde ich toll.Gibt es eigentlich seriöse Umfragen darüber,wieviele Männer bereit wären,Ihre Hoden turnusmäßig screenen zu lassen ?
    Und wie hoch der Ärzteanteil unter diesen Bereitwilligen ist?
    Ich meine das nicht gehässig,wirklich nicht,aber interessant wäre es schon….Sollen wir auf den Verweigerern dann genauso herumpöbeln?

  36. Antwort zu Nr.16 Liliana, 13.6.2013

    Stimmt soweit alles wunderbar…FAST. Denn mit Tao kann man wohl und vielleicht sogar bestimmt seinen geistigen Placeboeffekt ankurbeln, es ist aber nicht ein Heilmittel oder echtes Verhütungsmittel per se.

  37. Zu Nr. 37

    Hm. Dazu eine Frage: WENN schon NUR die Pharmaindustrie das Screening für Frauen als Vermögensaufbau benutzt, – (ist anzunehmen, allerdings auch aus Lemming- Gründen- ein paar davon rennen in eine Richtung, alle anderen rennen ohne viel Ahnung einfach nach) ….also…
    WARUM eigentlich wird diese Prozedur wirklich nicht auch bei Männern als unbedingt notwendig empfohlen? Wenn das schon soviel Geld bringt?Wäre doch im Sinne der Anklage verständlich-oder? Nur weil MÄNNER alle die schönen Untersuchungen erfunden haben, die sie selbst NIE machen würden?Wäre interessant zu erfahren.

    Nur nebenbei:MEIN Gynäkologe (am bayrischen Land) ist GEGEN Prinzip-Screening.Ich auch.

  38. @Ilse Schmeller : Ich auch ! Und danke….
    Aber mal im Ernst,mag sich irgendjemand dieses PDF anschauen ?Den vollständigen Link weiß ich nicht aber unter „WER SORGT HIER VOR ?“ findet man das bei Google.Ich verstehe auch nicht jedes Wort,jede Statistik,aber man versteht das auch ohne Medizinstudium durchaus.Rene,kennen Sie diesen Aufsatz ? Da gibt es ganz andere Kaliber,auch unter den Medizinern.Von wegen Schwachfug ! Pah ! Würde mich freuen,wenn jemand erzählt,was er von dem Statement hält! Gruß

  39. Ich habe letzte Woche auch eine EInladung zur Mammographie bekommen. Erstens habe ich zu diesem Termin überhaupt keine Zeit und zweitens fühle ich mich gesund und solange ich mich gesund fühle gehe ich nicht zum Arzt. Der Arzt sollte ein Helfer in Notsituationen bleiben. Ich bin zufrieden, dass ich schon 50 Jahre auf diesem Planeten verbracht habe und irgendwann ist für jeden Schluss und wie und wann , das kann man nicht vorher sagen. Für seine Gesundheit ist auch jeder selbst verantwortlich und man muss entsprechend leben danach. Meine Mission habe ich erfüllt, meine Kinder sind groß und selbständig und so sehe ich dem Leben jetzt viel gelassener entgegen. Ja im Alter soll man multimorpid werden. Hm mal sehen. Aber altern ist doch keine Krankheit??
    Ich wünsche allen Lesern noch viel Gesundheit und ein langes gesundes Leben ohne schlechte Fehldiagnosen.

  40. […] höhere Krankheitsrisiko resultieren. Allerdings kann ich auf “Vorsorgechecks” wie die Mammografie oder zahlreiche Impfungen gerne verzichten. Gerade dazu hatte ich bereits zahlreiche Studien […]

  41. […] als ein geeignetes Instrument zur Bekämpfung und Vermeidung von Brustkrebs, das habe ich unter „Mammografie-Untersuchungen fragwürdig“ ausführlich diskutiert. Es erscheint mir fast so, als wenn die Schweizer diesen Artikel gelesen […]

  42. also ich hab mich auch beim Screening abgemeldet, mir ist das doch sehr suspekt. In meinem Umfeld gibt es sehr viele neue Krebsfälle, vor allem mit der Diagnose Brustkrebs. Das scheint mir sehr zweifelhaft, ich habe hier das Gefühl, dass Frauen zu Kranken gemacht werden, obwohl sie es gar nicht sind. Sie werden mit belastenden Therapien wie Chemo oder Bestrahlung belastet und sind dadurch dann erst richtig krank. Ich habe das Gefühl, dass hier Leute behandelt werden, wo der Krebs evtl. niemals ausgebrochen wäre, sondern vor sich hingeschlummert hätte. Aber durch die Behandlungen scheint mir, wird er erst geweckt. Eine Bekannte erzählte mir, als ich fragte, ob den Chemo und Bestrahlung nötig wäre, das sei bei dieser Krankheit der Standard, sagten ihr die Ärzte, das sagt doch schon viel. In Frankfurt machten sie gerade wieder Werbung für ein neues Gerät in einem Brustzentrum auch mit neuer Forscherin, tja, auch wieder die Pharmaindustrie, alles auf Kosten der Frauen. Ich frag mich immer, ob die Ärzte auch diese ganzen Vorsorgen und anschließenden Behandlungen auf sich nehmen? Ich bin da doch sehr am zweifeln.

  43. Sehr geehrter Herr Gräber,
    hiermit möchte ich mich herzlich bedanken,für die Mühe,die Sie sich machen !
    Ich lese immer wieder gerne Ihre Newsletter.
    Zum Thema „Mammografie“ sage ich auch nur : „NEIN, Danke! Mit MIR NICHT! “
    Alles GUTE !!!

  44. zum Thema Mammographie: da stossen Sie bei mir offene Türen auf. Vor vielen Jahren habe ich bei einer solchen Voruntersuchung entschieden: nie wieder Mammographie !! Es war so
    schmerzhaft für mich, dass ich dachte, das kann nicht gut sein für mich. Ihr Artikel über die statistischen Ergebnisse von Fehldiagnosen, bestätigt mir, dass mein Gefühl richtig war.
    Danke für Ihre interessanten und sehr informativen, medizinischen Artikel, die ich mit großem
    Interesse lese.

  45. Ich kann die Meinung meiner Vorrednerin nur Teilen. Es ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern man versucht mit Gewalt etwas zu finden was nicht ist. Ich war insgesamt wegen Verdacht auf einen Knoten bei drei Ärzten. Erst i, Universitätsklinikum Tübingen gab man mir Entwarnung. Ich dachte nur: Waren die Ärzte zuvor so schlecht?

  46. Zum Thema Mammographie Screening nun mein Bericht.Nach dem Screening am 26,4 erstmal warten….und ja,ab dem Zeitpunkt macht man sich Gedanken.
    Am 10.5.Nachmittags kam dann der Brief.Es läge ein Befund vor,der abgeklärt gehört.Schock und Angst macht sich sofort breit.Im Brief wird sinnigerweise ein Termin zur Abklärung angeboten.Natürlich am 10.5.um 10 Uhr:-),also war der Termin schon 5 Stunden vorbei.
    Aber es kommt noch besser,denn man bietet mir gerne Ersatz an. Am 7.6.also fast 4 Wochen später.Nach Reklamation u. Erwähnung der seelischen Belastung erbarmt man sich und bietet den 24 an.Da wähle ich meinen Gyn und das örtliche Zentrum für Radiologie,die das schneller schaffen.Bis zum Termin am 18.6 schmore ich im eigenen Saft,schlafe fast nicht mehr,habe Magenkrämpfe,eine spontane Zwischenblutung vor Stress und unendliche Angst,vor dem was kommt.Vor 8 Monaten hatte ich einen Herzinfarkt und jetzt rasst das Herz,als ob es den nächsten plant. Die Angst tut mir nicht gut.
    Am 18(endlich !!) findet sich in der Brust: Nichts! Man kann sich dort auch nicht erklären,was die Screeniker dort gesehen haben wollen.
    Ich bin erleichtert,aber fix und fertig.Pitschnass geschwitzt verlasse ich das Diagnosezentrum,im Autospiegel grinst mich ein kalkgraues Gesicht an.Dann heule ich aber doch die ganze Angst weg.
    Ich weiss nur eins. Ein Brustkrebsscreening werde ich mir nie mehr antun.Frau sollte sich wirklich überlegen,ob ein Brustkrebsscreening das Richtige für sie ist.

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