Bessere Herzdruckmassage mit den BeeGees

Die goldene Zeit der Discoklänge ist vorbei, ihre prominenten Vertreter von John Travolta bis zu den Bee-Gees sind nur noch wenigen, meist schon etwas angegrauten Mitmenschen bekannt. Aber für einen Superhit der Bee-Gees kündigt sich eine Renaissance an, die etwas unerwartet im Bereich der Medizin stattfindet. Staying Alive hilft dabei, Leben zu retten. Als Rhythmusgeber bei der Herzdruckmassage nach Herzinfarkt.

Bei der Herzdruckmassage, die im Notfall vor Ort von einem Ersthelfer oder dem Notarzt durchgeführt wird, wird der Brustkorb des bewusstlosen Patienten einer Druckmassage unterzogen. Die kräftige Massage, die durch Atemgaben unterbrochen wird, soll den Herzstillstand des Patienten beheben. Hierbei ist es günstig, wenn der Brustkorb mit einer Frequenz von rund 100 Schlägen pro Minute bearbeitet wird.

Viele Techno-Titel haben einen Beat, der weit über dieser Frequenz liegt. Aber der Diskoklassiker „Staying Alive“ von den Bee-Gees hat genau 103 Taktschläge pro Minute. Ein perfekter Rhythmus für die Herzdruckmassage.

Rettungsmediziner in den USA haben die Eignung des Songs als Taktgeber überprüft. Hierzu mussten Studenten eine Herzdruckmassage simulieren. Bei der Gruppe, der vor der Ausführung „Staying Alive“ vorgespielt worden war, zeigte sich ein eindeutig besseres Ergebnis als bei einer Kontrollgruppe.

Auch deutsche Rettungsärzte haben den Nutzen des Musikstücks erkannt. Jüngst wurde bei einer Vorführung in Nürnberg demonstriert, wie mit der Musik von „Staying Alive“ im Hintergrund bei der Herzdruckmassage die richtige Taktzahl erreicht werden kann. „Staying Alive“ hilft offenbar, am Leben zu bleiben.

 

René Gräber

René Gräber

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