Hygiene pur – und doch von Mikroben umringt

19. August 2012 | Von | Kategorie: Allgemein

Eine interessante Frage: Was haben Menükarten in Restaurants, die Bedienungsteile von Wasserhähnen, Geldautomaten und der Kittel ihres Hausarztes gemeinsam? Antwort: Dies sind mit die verseuchtesten Dinge auf diesem Planeten. Kein Scherz!

Man ist ja immer wieder versucht, die Goldmedaille in Sachen Verkeimung den Klobrillen zukommen zu lassen. Und die werden in der Tat auch ein paar Keime aufweisen. Aber die Sachen mit einer signifikant höheren Keimzahl sind überraschenderweise Dinge, mit denen wir im täglichen Leben oft zu tun haben.

Z.B. gibt es da eine Studie, die herausfand, dass auf der Tastatur von Geldautomaten 1200 verschiedene Keimarten gedeihen, inklusive E. coli (die kommen sonst nur im Darm vor!) und Grippeviren. Der bevorzugte Ort hier ist die „Eingabe“-Taste. Denn die muss jeder betätigen. Und Grippeviren sind in der Lage, bis zu 18 Stunden auf harten Oberflächen zu überleben (Quelle: https://www.mentalfloss.com/blogs/archives/113103).

Hier noch ein paar andere Lokalitäten, die in Sachen Verkeimung die Klobrille locker schlagen:

  • Krankenhäuser
  • die Zitronenscheibe auf den Getränken aus dem Restaurant
  • Gläser von Hotelzimmern
  • Tücher und Schwämme in Küchen
  • Wasserhähne und Abflüsse
  • Zahnbürsten
  • Food-Court Tische
  • Anproberäume/-kabinen
  • Gewürzbehälter in Restaurants
  • Spielzeugläden
  • Tagesdecken von Hotelbetten und Kissen
  • Lichtschalter
  • Trinkbrunnen
  • nasse Wäsche, nachdem sie gewaschen worden ist
  • Rolltreppengeländer
  • Trainingsgeräte im Fitness-Studio
  • der Taschenboden
  • Fernbedienung und Computertastatur
  • Türklinken
  • Schneidebrett in der Küche
  • Gerätschaften auf dem Kinderspielplatz, wie Schaukeln, Rutschen und Hangelgeräte
  • Einkaufswagen
  • Make-up Proben

Wenn der Schein trügt

Krankenhäuser sind der dreckigste Platz, den man sich (lieber nicht!) vorstellen kann. Wenn man so das Krankenhauspersonal sieht, in ihren farbenfrohen Kitteln und strahlend weißen Umhängen, dann fällt es einem schwer, hier auch nur ein Bakterium zu vermuten. Immerhin sind wir hier in einem Krankenhaus. Und das ist ja auch der Zweck dieser Übung: Legoland für´s Auge. Was dahinter steckt ist eine andere Angelegenheit.

Eine Studie aus dem Jahr 2011 (Quelle: Nursing and physician attire as possible source of nosocomial infections) fand heraus, dass mehr als 60 Prozent der Arbeitskleidung vom Krankenhauspersonal von zum Teil gefährlichen Keimen durchsetzt war. Dies waren Keime, die Lungenentzündungen, Blutvergiftungen usw. verursachen können, einschließlich resistenter Keime wie MRSA, den Multi-resistenten Staphylococcus aureus.

Die Proben wurden von den Ärmeln, Hüftgegend und Taschen der Arbeitskleidung genommen. An der Studie hatten 75 Krankenschwestern und 60 Ärzte aus einer stark frequentierten Universitätsklinik teilgenommen. 11 Prozent der Keime waren resistent gegenüber allen Antibiotika der ersten Wahl. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die Krankenhauskleidung ein sehr wahrscheinlicher und unterschätzter Weg für die Übertragung von Infektionen vom Personal auf die Patienten ist.

Eine weitere Studie (Quelle: Hospital privacy curtains are frequently and rapidly contaminated with potentially pathogenic bacteria) zeigte, dass die mobilen Trennwände, die als Sichtschutz dienen, ebenfalls voll von Krankheitserregern sind, inklusive MRSA. Eine weitere Studie von 2011 (Quelle: Original Research: Survival of Bacterial Pathogens on Paper and Bacterial Retrieval from Paper to Hands: Preliminary Results
) wies nach, dass Krankheitserreger sogar auf Papier überleben können. Auf diese Weise kann dann die Ironie des Schicksals zuschlagen und Sie bekommen mit der Rezeptur für ein Antibiotikum von Ihrem Arzt gleichzeitig noch die dazu passenden Keime kostenfrei mitgeliefert.

Noch eine Studie zu diesem Thema: Diese Arbeit erschien 2009 (Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1532-5415.2009.02181.x/abstract) und berichtete aus britischen Pflegeheimen, dass 24 Prozent der Bewohner und 7 Prozent des Personals MRSA mit sich trugen. Das heißt, dass die Betroffenen die Erreger auf der Haut trugen bzw. auf der Arbeitskleidung, aber keine Anzeichen einer Infektion zeigten.

Und so nehmen die Raten an MRSA in Krankenhäusern und Pflegeheimen stetig zu. Laut Statistik erfolgen 6 von 7 MRSA-Infektionen in einer und durch eine medizinische Einrichtung, wo sich die Infektion in OP-Wunden, durch Ernährungssonden, Katheter und invasive Gerätschaften manifestiert (Quelle: Seattle Times: How our hospitals unleashed a MRSA epidemic
). Heute jedoch ist die Infektion mit diesen Super-Keimen nicht mehr nur auf medizinische Einrichtungen beschränkt. Denn die Biester sind ausgezeichnet in der Lage, sich den Gegebenheiten anzupassen und tauchen daher heute schon in Zuchttieren auf, die auf Ihrem Teller landen.

Wie man sich einen Horror-Keim züchtet

Wie heutzutage Fleisch „produziert“ wird, habe ich bereits beschrieben (Eiertanz um Antibiotika-Hühner: http://naturheilt.com/blog/eiertanz-antibiotika-huehner/). Dass bei der Aufzucht von Hühnern, Schweinen, Kühen, Puten etc. tonnenweise Antibiotika zum Einsatz kommen, ist heute eine Selbstverständlichkeit. In den USA z.B. gehen 70 Prozent der produzierten Antibiotika in die Tierzucht. Denn die Zuchtfabriken pferchen die Tiere, egal ob Kuh, Schwein oder Huhn, in kleine Parzellen auf engstem Raum ein, was sie fast bewegungslos macht und einen engen Kontakt mit sich bringt. Da werden dann Antibiotika prophylaktisch in niedrigen Dosen gegeben, um Infektionen zu vermeiden. Außerdem fördern die Antibiotika noch das Wachstum der Tiere, was sich günstig auf den Umsatz auswirkt.

Und gerade diese niedrigen Dosen von Antibiotika geben den Keimen ausreichend Gelegenheit, sich an die neuen Verhältnisse anzupassen. Sie werden im Laufe der Zeit resistent gegen das Antibiotikum, da sie ihrerseits die Wirkung des Antibiotikums ausschalten können. Dies sieht so aus: In der Regel treten plötzlich Mutanten auf, deren Mutation z.B. ein vorher nicht vorhandenes Enzym aktiviert, das das Antibiotikum abbauen kann.

Um mit diesem Antibiotikum noch arbeiten zu können, müsste das Tier und später ein infizierter Mensch mit so hohen Dosen therapiert werden, dass die Nebenwirkungen fast ähnlich bedrohlich ausfallen werden wie die Infektion selbst. Der MRSA ist so ein resistenter Geselle, der inzwischen eine Resistenz gegen alle gängigen Antibiotika entwickelt hat (Methicillin, Penicillin, Ampicillin, Amoxicillin usw.). Wo früher die resistenten Keime fast ausschließlich aus dem Krankenhaus kamen, gesellen sich heute als primäre Brutstätte für Resistenzen die Mastbetriebe dazu. Und hier sind die Übertragungswege noch kürzer als im Krankenhaus…

Auf der anderen Seite gibt es sogar Länder, bei denen ein Antibiotika-Verbot für die Tierzucht besteht. So hat z.B. Dänemark vor mehr als 12 Jahren den damals üblichen Einsatz der Antibiotika in der Schweinezucht gestoppt. Nach diesem Bann fand eine dänische Studie später heraus, dass diese Maßnahme antibiotikaresistente Bakterien in Tieren und Nahrungsmitteln drastisch reduziert hatte. Dies ist Grund genug, kleinere Tierfarmen zu unterstützen, die ihre Tiere unter weitestgehend natürlichen Bedingungen und ohne Antibiotika aufziehen.

Killer-Keim – was nun?

Man kann sich noch so anstrengen, aber diese Form der Bakterien lässt sich nicht so einfach im Vorbeigehen abservieren. Denn sie haben den großen Vorteil, dass sie unsichtbar sind. Und damit können sie praktisch überall sein und sind es auch. Sie „parken“ auch auf unserer Haut und benutzen uns als ihr Gefährt, um auf andere Personen überzugehen. Wenn man sich dies vor Augen hält, dann stellt man sich automatisch die Frage: Wie kann ich ungefährdet weiterleben, mit Geldautomaten, Senf- und Ketchupspendern im Restaurant und all den anderen vorhin aufgeführten Dingen, denen man nie vollkommen ausweichen kann?

Der Versuch, all diesen Dingen zu entgehen, um eine potentielle Infektion zu vermeiden, ist vollkommen illusorisch. Das grenzt dann schon an eine Art psychische Störung und wird auch so von der Umwelt wahrgenommen werden. Die Keime sind da und ausweichen geht nicht. Aber wenn Keime resistent geworden sind, dann nur gegen die Chemie der Pharmaindustrie, nicht aber gegen unser Immunsystem. Ein gut funktionierendes Immunsystem gibt auch solchen Killern kaum eine Chance. Wenn es aber nicht so gut eingestellt ist, dann könnte es gefährlich werden. Es besteht dann nicht nur ein höheres Risiko, zu erkranken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch der Krankheitsverlauf deutlich heftiger und länger sein als bei einem intakten Immunsystem.

Aber zu einem intakten Immunsystem kommt man nur, wenn man sein Immunsystem bei Zeiten gut eintrainiert hat. Hier spielen die guten Mikroorganismen eine wichtige Rolle, aber auch die nicht so guten, die Krankheitserreger. Besonders Kinder scheinen von Infektionen in ihrem späteren Leben zu profitieren, da ihr in der Entwicklung befindlicher Organismus samt Immunsystem in jungen Jahren die „Lebenserfahrung“ bekommen, die sie den Rest des Lebens vor den Infektionen zu schützen vermag. So sagt die Hygiene-Hypothese, dass Kinder, die nicht im Schmutz wühlen dürfen und stets in einer zu reinlichen Umgebung gehalten werden, im späteren Leben kein besonders gut funktionierendes Immunsystem haben und daher deutlich häufiger krank werden.

Somit treibt uns unsere Angst vor den Mikroben zielgenau in die Ecke, in die wir eigentlich gar nicht hinein wollen – nämlich in die Arme der Mikroben (wenn sie welche hätten). Wir haben nicht nur die Antibiotika, die uns gegen die bösen Viecher helfen. Nein, wir haben auch Putzmittel, Desinfektionsmittel, Seifen mit desinfizierenden Eigenschaften (meine Seife killt 99,9 % aller Keime… so die Werbung) und vieles mehr, um eine klinisch sterile Umgebung zu schaffen. Bezahlt wird dieser unnatürliche Zustand mit harter Münze: In einer solchen Umgebung gibt es eine höhere Rate an Depressionen, deutlich mehr Entzündungen, Herzerkrankungen, Asthma, Allergien und Ekzeme.

Dazu kommt, dass die heutigen Keime potentiell gefährlicher sind als die vor 50 oder 100 Jahren. Da ist man schon gut beraten, sich ein wenig vorzusehen. Dies geschieht jedoch nicht durch die Batterie an Desinfektionsmitteln etc. Eins der wichtigsten und auch einfachsten Wege zur Prävention ist das richtige Waschen der Hände.

Richtiges Händewaschen ist die beste Medizin

Zurück zu den Grundlagen ist oft der beste Weg zum Erfolg. So auch hier. Das gute altmodische Händewaschen mit einfacher Seife und sauberem Wasser ist die älteste und effektivste anti-bakterielle Therapie. Desinfektionsmittel oder anti-bakterielle Seifen sind nicht erforderlich. Um sicherzustellen, dass beim Händewaschen wirklich die Keime entfernt werden, sollte man folgendes beachten:

1. Warmes Wasser benutzen
2. Der Gebrauch einer milden, nicht-anti-bakteriellen Seife
3. Die ganze Hand mit dichtem Seifenschaum behandeln, inklusive Handgelenk
4. Mindestens 15 Sekunden die Hände so einseifen
5. Sicher stellen, dass die ganze Hand, also auch der Handrücken, der Raum zwischen den Fingern und um und unter den Fingernägeln eingeseift werden
6. Unter laufendem Wasser kräftig abspülen
7. In öffentlichen Plätzen sollten Sie ein Papiertaschentuch benutzen, um damit die Türen zu öffnen, sonst könnte es gut sein, dass die Waschprozedur umsonst war, da die Klinken zu den verkeimtesten Gegenständen gehören.

Es ist auch sehr hilfreich, sich immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass die eigene Haut der beste Schutz gegen Bakterien ist und nicht die Desinfektionsmittel oder Seifen. Denn ein zu intensives und häufiges Waschen, auch das der Hände, wird bald schützende Substanzen in der Haut, wie Öle, entfernen, was dann zu einer herabgesetzten Schutzfunktion der Haut führen wird. Sie wird brüchig, kann möglicherweise leicht bluten und gibt damit Öffnungen frei, über die Bakterien problemlos in den Organismus vordringen können. Wie so häufig ist ein Zuviel des Guten nicht die Lösung des Problems.

Anti-bakterielle Seifen und Wischtücher, die Triclosan oder Triclocarban enthalten, dagegen sind gut geeignet, die Resistenzentwicklungen zu verstärken. Es hat sich in der jüngeren Vergangenheit herausgestellt, dass Triclosan möglicherweise Einfluss auf das Hormonsystem des Menschen hat. Unter Sonneneinstrahlung wird es teilweise zu kanzerogenen Stoffen, wie polychlorierte Dibenzodioxine, umgewandelt. Wer aber nicht auf eine Handdesinfektion verzichten kann, der sollte darauf achten, dass ein sicheres Produkt auf pflanzlicher Basis zum Einsatz kommt, das Zutaten enthält wie Kamille, Teebaumöl, Aloe Vera, natürliche „Antibiotika“ also und keine Chemie.

Aber auch mit diesen Verhaltensregeln wird das Wichtigste nicht überflüssig gemacht. Und das ist und bleibt ein „quirliges“ Immunsystem.

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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9 Kommentare
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  1. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist das Amen und „O“ zur Bekämpfung von Bakterien, Viren, Pilze etc. Diese Abwehrzellen – Immunglobuline + Immunkomplexe – werden zum grössten Teil im Dünndarm produziert. Ist der Dünndarm erkrankt (Übersäuerung, Colitis, etc) kann es keine Abwehrzellen produzieren.
    Antibiotikaresistenz ist nichts Neues. Ausserdem schädigt Antibiotika den Dünndarmschleimhaut. usw. usf.
    Gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, seelisches Gleichgewicht schützt vor bakteriellen Erkrankungen; das Immunsystem bleibt intakt. Menschen, die sich nach diesem Prinzip leben, sind kaum krank, brauche keinen Arzt und keine Medikamente.
    Sonst gehe ich mit Herr Gräber einig, er hat recht.

  2. Dies ist mal wieder ein gelungener Artikel, vielen Dank.

  3. Der Darm und die Verdaung sind unser Schicksal,wie man immer wieder liest,wie auch hier.
    Ist wirklich interessant und lehrreich.Wie hilft man am effktivsten dem Immunsystem ,mit welchen
    natürlichen Antibiotika?Wie erfahre ich was mein Darm von diesen Antibiotika aufnimmt und in den Kreislauf einschleust.Welche leicht erhältliche natürliche Antibiotika gibt es und wogegen
    wirken sie effizient.1000 fragen und noch mehr Antworten,für die man Ihnen dankbar sein muss,
    verehrter Herr Greber.Ihr Engagement ist bemerkenswert und müsste uns alle anregen informierend tätig zu werden.Hoffentlich verlässt Sie Ihre Energie nie,leichtverständlich zu erklären.
    Dankbarer Folger
    Siegfried

  4. […] Der prophylaktische Einsatz von Antibiotika beziehungsweise der Einsatz auch bei leichten Infektionen und die Rückstände von Antibiotika im Fleisch von Zuchttieren werden als die Hauptgründe für die Entwicklung von Resistenzen bezeichnet. Besonders üble Vertreter und somit besonders gefürchtet sind der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) und das resistente Clostridium difficile (C. diff), welches unter Umständen lebensbedrohliche Durchfälle verursacht. Wenn Sie Lust haben lesen Sie auch den Abschnitt in meinem Artikel: Wie man sich einen Horrorkeim züchtet… […]

  5. SCHADE NUR, DASS SOLCHE BEITRÄGE NICHT SELBSTVERSTÄNDLICHER INHALT SCHULMEDIZINISCHEN DENKENS UND HANDELNS SIND!!

  6. M. R. S. A und weitere. Keimresistenzen. Hospitalismus Das Krankenhaus als . Keimkeim-Schleuder. Offensichtlich beherrschen die Niederländer die. Keime in. Kliniken besser, als die Deutschen. Deutsche Patienten kommen in holländischen Kliniken zuerst in Quarantäne. Deutschen Kliniken kriegen Viele operierte Patienten die Keime gratis mitgeliefert. Damit ist Beschäftigung garantiert bis zu Beinamputation in Scheiben. die verantwortlichen Politiker Ärzteverbände sitzen offensichtlich in einem Boot fuer Beschäftigungsgarantie und Mehrwertsteuer Einnahmen ohne Ende. alles klar?

    die Frage: Dummheit Absicht oder und Unvermögen ist damit geklärt!!!

  7. Die tollste Neuigkeit aus dem Uniklinikum Freiburg:
    Ein Freund war dort 2 Wochen und wunderte sich, dass die Putzfrauen nur mit „Staubmagneten“ über die Böden wischten. Auf Nachfrage bekam er folgende Auskunft: Es war eine Unternehmensberatung da, die die hohen Wasserkosten bemängelte und es wäre mittlerweile in Krankenhäusern Standard nur noch mit diesen Staubmagneten zu wischen. Also wurde das auch in Freiburg so übernommen und die Putzfrauen, die sich erstmal weigerten bekamen eine Abmahnung. So blieben die Reste verkleckerten Essens, danebengegangener Urin oder Blut schön auf dem Boden… wunderbarer Bakterien-Zoo.
    Man sollte tunlichst vermeiden ins Krankenhaus zu müssen.

  8. Was viele nicht wissen: selbst Bakterielle Infekte, also auch eitrige Geschichten lassen sich hervorragend und zügig mit Homöopathie heilen und das natürlich ohne Nebenwirkungen. Wen Beispiele Interessieren, der lese auf meiner Homepage (-Beispiele- Lungenentzündung/ oder Eitriger Zahnhölenabszess) nach. Zweiteres sogar mit eindrücklicher Bilddokumentation: Bild vor und nach der Mittelgabe….

  9. Als ich 2006 mit einer dummerweise komplizierten Norovirus-Infektion ins Krankenhaus musste, war ich auch entsetzt, wie sorglos Ärzte, Schwestern und das „Reinigungs“-personal mit mir als offensichtlich Infizierte umgegangen sind: Die Ärztin wollte mir bei der ersten Visite die Hand zur Begrüßung geben- was ich aber höflich ablehnte, da ich sie sich nie desinfizieren sah, die Schwestern gingen ohne Schutz und ohne sich jemals die Hände zu desinfizieren bzw. oder auch nur die Hände zu waschen – ein und aus und in andere Zimmer, die Reinigungskraft wusch sich nie die Hände, wenn sie das WC sauber gemacht hatte usw., usf.Als ich sie daraufhin mal ansprach, meinte sie nur , dass sie ja dann nie fertig würde und sie wäre praktisch schon immun. Und weiter: Die Patientin, die zuerst mit mir im Zimmer war, wurde ohne weitere Untersuchung auf den Noro-Virus in eine andere Abteilung verlegt- und hat da gewiss munter alle angesteckt. Soviel zur Hgiene, die in deutschen Krankenhäuser offensichtlich verpönt ist! Und das ist nur EIN Beispiel.

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