Homöopathie – Kann man auch gegen Homöopathie sein?

7. Januar 2010 | Von René Gräber | Kategorie: Featured

Warum wird die Homöopathie, die bereits so vielen Menschen nachhaltig geholfen hat, von einigen „Wissenschaftlern“ verteufelt oder „klein geredet“?

Nun, unabhängig von meiner persönlichen Erfahrung und Meinung, geht die kalifornische Wissenschaftlerin Amy Lansky dieser Frage nach.

Frau Amy L. Lansky selber gesteht, dass sie jahrelang auch der Schulmedizin absolut vertraut hat. Erst die autistischen Verhaltensweisen ihres Sohnes, die sich schließlich allein durch Homöopathie kurieren ließen, änderten ihre Meinung. Heute ist sie (aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen), eine absolute Verfechterin der Alternativmedizin.

In ihrem 2003 publizierten Buch beschreibt sie die Geschichte, die Philosophie und praktische Erfahrungen der Homöopathie, lässt dabei auch viele Betroffenen selbst zu Wort kommen (Lansky A.: Impossible Cure: The Promise of Homeopathy; R.L. Ranch Press; 2003).

Frau Lansky stellte immer wieder fest, dass vor allem in den Medien und in verschiedenen Fachartikeln harte Kritik an der Homöopathie aufkommt.

So war beispielsweise noch im November 2009 im American Journal of Medicine ein sehr kritischer Artikel zu lesen. Darin meinen die Autoren (u.a. Herr Edzard Ernst), dass der Glaube an Homöopathie die Toleranz jeden offenen Geistes überschreite.

Für mich persönlich ist solch eine Aussage bereits eine klare Disqualifikation für jeden Wissenschaftler, da jede wissenschaftliche Untersuchung die Werturteilsfreiheit des Untersuchenden voraussetzt.

Die Autoren des betreffenden Artikels gehen also (wieder einmal) davon aus, dass positive Berichte über die Homöopathie lediglich auf „verzerrten“ Blickpunkten der entsprechenden Autoren beruhen oder es in anderen Fällen Fehler bei den Untersuchungen und Auswertung gab (vgl. Baum M. & Edzard E.: Should We Maintain an Open Mind about Homeopathy?; The American Journal of Medicine; 122; 11; 2009;S. 973-974).

In allen Kommentaren von Herrn E. Ernst & Co. werden (wieder einmal)  Publikationen ignoriert, die im Laufe der Jahre zur Homöopathie veröffentlicht wurden – und natürlich die Wirksamkeit der Homöopathie zeigten.

Wie wenig sich die beiden Autoren selbst mit Homöopathie auseinandersetzen, erkennen Fachleute schon daran, dass sie die Wörter “potentation” und „potentization“ in ihrem Artikel durcheinanderbringen. Während “potentation” sich einfach mit Potenzierung übersetzen lässt, ist „potentization“ ein Fachbegriff der Homöopathie, der die gezielte Potenzierung eines Mittels beschreibt.

Im Gegensatz zum Englischen gibt es bei uns keinen Unterschied der beiden Wörter. So spricht man im Deutschen ebenfalls von der „Potenzierung des Wirkstoffs“, wenn im Englischen  von „potentization“ die Rede ist. Am häufigsten wird im Deutschen einfach der Begriff der „Verdünnung“ gebraucht, der aber in keinster Weise zutreffend ist. Hierzu sehe man sich einfach einmal an, wie die Vorschriften zur Herstellung eines homöopathischen Arzneimittels lauten. Treffender ist übrigens der Begriff der Dynamisation.

Außerdem kritisiert Frau Lansky, dass die beiden Autoren in deren Artikel im American Journal of Medicine ausschließlich auf einen einzigen Artikel eingehen, der negative Ergebnisse der Homöopathie beschreibt – und noch dazu methodisch fehlerhaft ist (Shang A. et al.: Are the Clinical Effects of Homeopathy Placebo Effects? Comparative Study of Placebo-Controlled Trials of Homeopathy and Allopathy; The Lancet; 366; 2005; S. 726-732) – während sie viele andere Publikationen, die sich auf das gleiche Thema beziehen und teilweise eindeutig positive Ergebnisse beschreiben, gar nicht erst ansprechen. Hier eine kleine Auswahl dazu:

  • Linde, K. et al. “Are the Clinical Effects of Homoeopathy Placebo Effects? A Meta-Analysis of Placebo-Controlled Trials,” The Lancet, 250, pp. 834-843 (1997)
  • Kleijnen, J. et al. “Clinical Trials of Homeopathy,” British Medical Journal, 302, pp. 316-323 (1991)
  • Jacobs, J. et al. “Treatment of Acute Childhood Diarrhea with Homeopathic Medicine: A Randomized Clinical Trial in Nicaragua,” Pediatrics, Vol. 83, No. 5, pp. 719-725 (1994)
  • Bell, I.R. et al. “Improved Clinical Status in Fibromyalgia Patients Treated with Individualized Homeopathic Remedies Versus Placebo,” Rheumatology, 2004b; 43 (5):577-82
  • Taylor, M.A. et al. “Randomised Controlled Trial of Homoeopathy Versus Placebo in Perennial Allergic Rhinitis with Overview of Four Trial Series,” British Medical Journal, 321, pp. 471-476 (2000)

Bereits Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie war zu Lebzeiten immer wieder scharfer Kritik ausgesetzt – vor allem von Seiten der Apotheker. Dies lag wohl vor allem daran, dass er lieber seine eigenen Wirkstoffe herstellte, als ihre Medikamente zu kaufen. In den USA verbreitete sich die Idee der Homöopathie sehr schnell vor allem in den 1840er Jahren, woraufhin die Amerikanische Ärzte-Vereinigung (American Medical Association = AMA) dessen weitere Popularität unterbinden wollte. So verbat sie kurzerhand ihren Mitgliedern, mit Homöopathen zusammenzuarbeiten oder deren Wirkstoffe zu nutzen – so viel zur Wissenschaftlichkeit…

Die Homöopathie geht davon aus, dass Stoffe, die in hoher Konzentration den Körper schädigen, in potenzierter Form vor Krankheiten schützen. Dabei war Hahnemann selber erstaunt darüber, dass seine Dynamisationen (Hochpotenzen) in vielen Fällen erst dann wirklich gut wirkten, wenn die Ausgangssubstanz auf molekularebene überhaupt nicht mehr nachweisbar war.

Zweifler behaupten immer wieder, dass deshalb die homöopathischen Mittel keinerlei Wirkung haben können. Immer wieder tauchen Tabellen auf, die verschiedene Potenzen homöopathischer Mittel mit einem Tropfen in das Mittelmeer oder den indischen Ozean vergleichen.

Solange man nur auf molekularer Ebene argumentiert stimmt das auch. Aber es wird nicht verdünnt, sondern „potenziert“. Und da taugt die Molekulartheorie eben nicht.

Wenn wir also Beweise haben, dass Homöopathie über den Placebo-Effekt hinaus wirkt: dann sollte man nach anderen Erklärungsmodellen suchen. Man muss nicht danach suchen – man kann danach suchen. Von Herrn E. Ernst erwarte ich das gar nicht mehr. Solche „Sucher“ gibt es aber.

Einer dieser „Sucher“ ist zum Beispiel der renommierte „Wasserforscher“ Professor Rustom Roy. Er geht davon aus, dass die atomare Struktur einer Substanz als Vorlage dient, um dann in andere Verbindungen (beispielsweise das Wasser), abgeleitet zu werden und hier ihre Wirkung auch dann fortführen kann, wenn der Ausgangsstoff nicht mehr vorhanden ist (Rao M. L. et al.: The Defining Role of Structure (Including Epitaxy) in the Plausibility of Homeopathy; Homeopathy; 96; 2007; S. 175-182 oder Rao M. L. et. al.: Characterization of the Structure of Ultra Dilute Sols with Remarkable Biological Properties; Materials Letters; 62; 10-11; 2008; S. 1487-1490).

Bekannt ist dieses Phänomen (Epitaxie genannt) bei vielen anderen Stoffen, etwa wenn wachsende Kristalle die Struktur der Kristalle annehmen, auf denen sie aufwachsen. Vor allem in der Halbleitertechnik macht sich sogar die Wissenschaft die Epitaxie zunutze, ohne sie in Frage zu stellen.

Ähnliche Theorien wie Roy hatte bereits 1988 der französische Mediziner Jacques Benveniste, der ebenfalls einen „Gedächtniseffekt“ des Wassers vermutete und damit auf viel Kritik stieß. Benveniste zeigte in seinen Studien, dass hochverdünnte Flüssigkeiten noch von den Leukozyten (weiße Blutkörperchen) als Fremdstoffe erkannt werden, selbst wenn keine Ausgangssubstanz mehr nachweisbar ist (Davenas E. et al.: Human Basophil Degranulation Triggered by Very Dilute Antiserum Againt IgE; Nature; 333; 6176; 1988; S. 816-818). Seit Jahren versuchen Wissenschaftler, die Versuche zu reproduzieren beziehungsweise zu widerlegen, was bisher aber weder den Befürwortern noch den Gegnern gelungen ist.

Im Jahr 2001 berichtete die Pharmakologin Madeleine Ennis ebenfalls über biologische Wirkungen hochverdünnter Flüssigkeiten, wodurch der Streit erneut entbrannte (Brown V. & Ennis M.: Flow-Cytometric Analysis of Basophil Activation: Inhibition by Histamine at Conventional and Homeopathic Concentrations; Inflammation Research; 50, Supplement 2; 2001; S. S47-S48).

Der renommierte Wissenschaftler und Nobelpreisträger Luc Montagnier, der für seine Entdeckung des HI-Virus ausgezeichnet wurde, beschreibt nun in einem Artikel, dass das Erbgut von Bakterien und Viren elektromagnetische Wellen induziert. Montagnier schlussfolgert unter anderem, dass die DNA der Parasiten auf das Gedächtnis des Wassers angewiesen ist, was wiederum zu kontroversen Diskussionen unter den Medizinern führt (Montagnier L. et al.: Electromagnetic Signals Are Produced by Aqueous Nanostructures Derived from Bacterial DNA Sequences; Insterdiscip Sci Comput Life Sci; 1; 2009; S. 81-90).

Amy L. Lansky vermutet genau hier den Grund für die herbe Kritik durch Schulmediziner und die Pharmaindustrie: Denn welche Auswirkungen hat es auf den Verkauf von Arzneimitteln, wenn Patienten in großem Stil durch potenzierte Wirkstoffe geheilt werden?

Homöopathen versuchen auch, der Ursache einer Krankheit auf den Grund zu gehen. Das versuchen Schulmediziner zwar auch, verwechseln aber leider immer öfter Ursache und Wirkung, was dann häufig nur zu einer symptomatischen Therapie führt: Abstellen von Symptomen.

Ich mache den Ärzten die so behandeln keinen Vorwurf, denn häufig ist es ja genau das, was die Patienten wollen. „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ könnte dieses Prinzip lauten. Oder: „Doktor, machen Sie mich mal bitte gesund – aber ohne dass ich selbst was ändern muss.“

Für die Pharmakonzerne ist es hingegen gut, wenn die Krankheit immer wieder ausbricht, so dass die Patienten ihre Medikamente regelmäßig benötigen. Ebenso wissen Alternativmediziner und vor allem Homöopathen um die Gefahren, die mit einer reinen Unterdrückung der Symptome einhergeht – die Auslösung anderer Krankheiten, die meist noch schwerwiegender sind. Für die Pharmakonzerne ist dies wiederum gut, da sie so ihren Absatz an Arzneimitteln weiter steigern.

Homöopathische Mittel werden natürlich auch von „Pharmakonzernen“ hergestellt, die „natürlich“ auch ihre Mittel verkaufen wollen. Die klassische Homöopathie sollten aber (nach klassischer Lehre) nicht nur die akuten Symptome behandeln, sondern auch die „zugrundeliegende“ Krankheit heilen. Der Patient soll so wieder in einem „Heilungsprozess“  einer „höheren Gesundheitsebene“ zugeführt werden.

Vor allem ärmere Länder, deren Gesundheitssystem nicht auf teure Medikamente zurückgreifen kann, nutzen die Homöopathie seit langer Zeit recht erfolgreich. Das gilt für Indien ebenso wie für Kuba. In dem Inselstaat in der Karibik konnte durch die Mittel beispielsweise die Leptospirose (eine Infektionskrankheit, bei der es zu Fieberschüben und Leberschädigungen kommt), fast vollständig eingedämmt werden.
vgl: http://homeopathyresource.wordpress.com/2009/01/01/successful-use-of-homeopathy-in-over-5-million-people-reported-from-cuba/

In der Anwendung ist die Homöopathie im einzelnen Fall jedoch aufwendiger, als die zur Zeit praktizierte Schulmedizin, da die Erhebung der Krankengeschichte eines Patienten tatsächlich ausführlich gemacht werden muss. Das sollte in der Schulmedizin zwar auch der Fall sein, wird aber oft nicht durchgeführt und gleich „nach Symptom“ verordnet. In der klassischen Homöopathie ist eine eingehende Befragung nach den sog. Modalitäten wichtig um das passende Mittel zu finden.

Jedenfalls kann dies ebenfalls ein Grund sein, warum die Pharma-Lobby so vehement gegen diese Form der Alternativ-Medizin vorgeht. Denn lange Gespräche können die Konzerne nicht reich machen.

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken Tags:

18 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. dumme Ignoranten sterben nicht aus.

    Aber meine Katze liest keine Fachartikel und kennt auch den Placeboeffect nicht, komisch das Homöopathie trotzdem wirkt (So bekomme ich bei Besuch ihr ängstlich / aggressives Verhalten gemildert)

    Bei mir selber wirkt es ja nur, weil ich lesen kann :-) und positiv eingestellt bin :-)

    Gruß
    Tina

  2. Hallo Herr Gräber,

    ich bin “normalerweise” jemand, der sich wenig bis gar nicht an Leserbriefen usw. beteiligt. Dennoch möchte ich an dieser Stelle gerne ein paar Dinge sagen. Zum einen befasse ich mich nun schon seit den späten 80ern mit diesem und anderen von Ihnen vertretenen Themen und tute somit – seitdem ich Sie nun seit kurzem “verfolge” :-) ) mehr oder weniger ins gleiche Horn. Ich sehe mich selber als “Schulmedizin-Verweigerer”, der sich ihrer nur im Notfall bedient, der selbst dann noch nach ergänzenden Alternativen suchen würde, um den Notfall damit zu begleiten.

    Was die Homöpathie angeht, habe ich mit ihr sehr gute und überzeugende Erfahrungen gemacht. Sie war für mich auch von Anfang an gleichermaßen einleuchtend und faszinierend. So war ich z.B. auf meiner 2-jährigen Reise um den halben Globus in den Ländern, in denen es Malaria gibt, “nur” mit meiner homöpathischen Schutzimpfung unterwegs. Ich hatte nicht einmal ein Standby Mittel im Rucksack und auch kein anderes “normales” Pharmaprodukt dabei, dafür meine homöpathische Reiseapotheke – und bin gut damit gefahren. Das aber nur am Rande.

    Auf jeden Fall möchte ich Ihnen sagen, dass mir die Art, wie sie die Dinge ansprechen und wie Sie sie unters Volk bringen, gut gefällt. Ich würde mir wünschen, dass es mehr von Ihrer Sorte gäbe, um die Menschen ein bisschen mehr wach zu rütteln.

    Was ich aber dennoch bei Ihnen vermisse – obwohl ich annehme, dass Sie sich damit zumindest auskennen – ist der Gedanke daran, dass jede Krankheit, die wir uns “kreieren”, eine Botschaft enthält. Rüdiger Dahlke, Lousie L. Hay usw. lassen grüßen. Auch auf dem Gebiet gibt es nach meinem Dafürhalten eine Menge Nachholbedarf, auch wenn es nicht immer einfach ist, jemanden wieder die eigene Verantwortung für sich übernehmen zu lassen. Aber wem sage ich das?

    Dann möchte ich gerne noch etwas zum Gedächtnis des Wassers beitragen. Nicht nur Mr. Roy hat sich damit befasst, sondern auch schon sehr früh Viktor Schauberger und andere. Oder heutiger, der japanische Forscher Masaru Emoto, der Ihnen wahrscheinlich ebenfalls ein Begriff ist. Wenn man seine Fotos in dem Buch “Die Botschaft des Wassers” gesehen und die Texte dazu gelesen hat, kann man nicht mehr daran zweifeln.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen, dass die Zweifler und Skeptiker immer weniger werden und vor allem aufwachen, bzw. ihre Scheuklappen abnehmen.

    Mit herzlichem Gruß

    Hans-Jürgen Neumeister

  3. Sehr geehrter Gräber,
    ich bin seit 29 Jahren Arzthelferin und habe schon vieles gesehen und Veränderungen in der Medizin erlebt und war auch lange ein ” echter Freund der Medizin”, Naturheilkunde war auch okay, aber Medizin ist doch besser ! Aber… auf Grund verschiedener ernsterer Erkrankungen , bei denen die Schulmedizin dann doch wohl eher versagte, änderte ich meine Meinung 300 %. Der Weg zu einem besseren Befinden ist wohl länger als bei der Chemie, aber so positiv, dass ich echt ” platt” bin. Auf Dauer konnte mir zwar keine Bandscheibenoperation erspart bleiben, aber auch da hatte ich eine gute Nachsorge per Naturheilverfahren und komme heute fast immer ohne Schmerzmittel aus, vor allem ohne Cortison!!!
    eine schwere Augenerkrankung konnte mir mein “Heilpraktiker” auch sehr gut behandeln, nachdem die Augenklinik mir keine großen Hoffnungen und Hilfe geben konnte. Und alles was mit der Nauturheilkunde zu tun hat, beschäftigt mich seitdem sehr, auch wenn meine Familie, vor allem meine Schwester, mich für ” doof” erklärt und mich belächelt.

    auf neue Beiträge von Ihnen freue ich mich und kann immer bestimmt noch etwas lernen..

    m.f.G. K.Fricke

  4. Bei mir wurde im Februar 2009 rheumatoide Arthritis diagnostiziert. Ohne jegliche weitere Erklärung wurde mir ein TNF-alpha-Blocker verordnet, ein wirklich sehr teures Medikament, das jedoch keine signifikante Besserung brachte.
    Daraufhin recherchierte ich im Internet bis ich auf Angaben für verschiedene Schüssler Salze stiess. Eine Apothekerin, die sich gut mit Homöopathie auskennt, komplettierte die Liste der für mich relevanten Salze und beriet mich mit der Dosierung.
    Bei einer erneuten Kontrolle meiner Blutwerte im Dezember waren alle Rheuma-Faktoren und auch alle anderen untersuchten Blutwerte im Normal-Bereich und meine Beschwerden weg.
    Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und freue mich, dass ich sie auf diesem Weg weiter geben kann.

    Mit freundlichen Grüssen
    M. Seidelmann

  5. Bei mir wurde vor 15 Jahre, beim niedrigere Blutdruck (110-60) und chronische Asthma-Bronchitis, das Medikament Bisoprolol verschrieben. Seitdem leide ich weiterhin sehr viel von die viele Nebenwirkungen und bin ich auch Hypertonikerin geworden. Nach 5 Jahre einnahme von diese Medikament, hat mir ein Augenarzt Aufmerksamkeit gemacht, dass meine Beschwerden von diese Medikamen kammen. Nach diese Aufmerksamkeit, habe ich sofort angefangen mich über Homöopathie (alte Naturmedizin) zu erkundigen. Da mein Blutdruck schon zu hoch war, habe ich zuerst mein Ernährung umgestellt grundsätzlich auf alle Produkte wo das Blutdruck senken und bin weiterhin dabei. Sehr lange Geschichte…Vor kurzem konnte ich ednlich an nachweise kommen und an die Krankenkasse weitergeleitet. Ich hoffe es dass sich was bewegt.
    Hier möchte ich sagen: auf die gute Naturmedizin kann sich man voll verlassen und hat keine Nebenwirkungen!!!
    Und ich habe noch eine Frage: kennt jemand einen Patient, wo von Ärztliche Praxis gesund geworden ist und wenn, in wievielle %??? Davon habe ich noch nie gehört :( Sorry!!! Gibt es solche Statistik?

  6. Hallo, Herr Graeber,

    vielen Dank für Ihr Engament und Ihre wirklich lesenswerten Beiträge. Die Zeit ist überreif, endlich über den materialistisch/physikalisch begrenzten Tellerrand hinauszublicken. Klassische Schulmedizin wird – auch auf Grund der Wirtschaftskrise und des sich aufbäumenden aber dennoch zum Sterben verurteilten Kapitalismus – immer mehr zu einer “Bedrohung” für die Menschen. Solange nur wirtschaftliche Effizienz zählt wird der Mensch zum Objekt = Wirtschaftsfaktor degradiert.
    Heilung bedeutet aber genau das, was Sie beschriben haben: Hinwendung zum Patienten, Begleitung auf dem Weg der Heilung = Erkentnis über die Ursachen und die möglichen Lösungswege. Auch unsere menschlichen Potentiale sind noch nicht ausgeschöpft, bedürfen einer Dynamisierung.
    Übrigens: Schüssler Salze kenne ich schon von meinem Großvater, der dank Selbst-Medikamentierung wache und stolze 93 Jahre alt werden konnte. Kombiniert mit anderen alternativen Heilmethoden helfen sie mir seit langem, mich zu finden und meine “Beschwerden” nachhaltig zu lindern. …und: Menschen, die sich mit Alternativ-Medizin helfen lassen, sind wacher, in sich ruhender und letztlich die Hoffnung auf eine “bessere” Welt.

    Danke…

  7. Nur wenn ich will es wissen
    warum ich so zerrissen
    weil’s in Büchern so gewesen
    die ich hab gelesen
    in Filmen will man’s mir beweisen
    darum man sie mir nun gezeiget
    und in Liedern besungen
    auch wenn sie schon längst verklungen
    in der bildenden Kunst
    erzählen sie auch von ihrer Zunft

    nicht alles ist gut
    was ich verschlingen tu
    muss ich genau sortieren
    wofür ich will rotieren
    auch sind die meisten Märchen
    im Grunde ganz belehrend
    als Beispiel kannst nun leider
    annehmen des Kaisers neue Kleider
    im modernen Rock
    siehst du sie heute noch

    mutig fragt das Rotkäpchen auch
    warum Wolf hast du so ein großes Maul
    die sieben Geißlein und die sieben Zwerge
    können auch erzählen von ihrem Ärger
    bekannt sind mir nun viele Gschicht
    die ein anderer in gutem Glauben hat gedicht
    drum wisset ihr warum ich mich so wehre
    gegen manches Gelehrte
    und ist es mir mal nicht geheuer
    so schmeiße ich es hinterher in’s Feuer

  8. Guten Tag, Herr Gräber,
    vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag zu Gunsten der Homöopathie, der mir als Homöopathin aus der Seele spricht, mir aber auch neue Aspekte bietet, indem Sie den Fakt der Informationsübertragung durch Wasser anführen, um die Wirkung dynamisierter homöopathischer Arzneien zu erklären. (Nach meinen Informationen hatte man sich hierzu in der letzten Zeit des Cluster-Modells bedient.)
    Tja, leider scheint die Zeit noch nicht reif für die Homöopahtie zu sein, wie der bekannte indische Homöopath Rajan Sankaran sagt, sondern ergeht sich (völlig unnötig) in Krankheit und Streit nicht nur bezüglich der Homöopathie…
    Irmgard Maria Post

  9. Man wird …

    man wird sie lesen meine Thesen
    was zum Beispiel ist gewesen
    weil sie soviel Wahrheit enthalten
    von den Alten
    wollen sie im Allgemeinen
    auf die Zukunft hin nur verweisen
    denn immer weiter drehet sich das Rad
    auf unergründlichem Pfad
    wegen des Friedens in der Welt
    werden sie nun alle aufgezählt
    so manche Mühle dreht sich noch
    hält man ihren Gebrauch damit hoch
    vom Wasser ist die Rede
    das sagt es jedem
    so klar und rein
    kann es nur ein Beispiel sein
    man möge es beachten
    und immer wieder betrachten
    aus unzähligen Quellen
    zu anderen Flüssen sich gesellend
    und treibet dann ungehindert sehr
    zum großen Meer
    hat es das nun einmal geschafft
    wächst daraus eine neue Kraft
    das ist Kriegskunst auf höchstem Niveau
    dem Glauben hilft es sowieso
    steiget es aber dann in die Höh
    fällt es wieder herunter als Regen oder Schnee
    das ist es was der Mensch nun sollte beherzigen
    und nicht mehr nur laut darüber scherzen

  10. Guten Abend Herr Gräber!
    Ich bin ganz begeistert von Ihren Beiträgen. Seit ca. 10 Jahren beschäftige ich mit mit Schüssler Salze und seit etwa 5 Jahren noch mit Hoömophatie, trotz Osteoporose und Arthrose nhme ich keine schulmedizinische Medizin und fahre damit sehr gut. Leider habe ich auch eine trockene Makula und da kann ich kein Mittel finden, vielleicht helfen sie mir da weiter. Ich werde weiterhien Ihre Beiträge lesen.
    Alles Gute für Sie.
    Marianne

  11. Eine Abrechnung mit dem Gesundheitssystem
    das ich nun hautnah miterleb
    das von Krankheit nur dso geplagt
    ich es allen sag
    frei zu sein war für mich bestimmt
    schon als Kind
    doch musste ich mich ständig gegen Einverleibungen wehren
    wehalb ich nicht nur vor meinen eigenen Türe kehre
    gepaart mit Toleranz
    ich das nun alles kann
    dem Sprichwort folgend “leben und leben lassen”
    kann ich es kaum noch fassen
    wird es sträflich ausgenutzt
    indem man andere runterputzt
    wäre doch zu überlegen
    dass es ein einziges Mittel dafür gäbe
    wäre die Auseinadersetzung damit nicht so schwer
    gäbe es gar niemand mehr her
    immer wollte er es behalten
    und sein Leben damit gestalten
    fange ich erst einmal damit an
    so könnten Schritt für Schritt auch noch andere folgen dann
    übt sich nun mehr eine große Schar
    weg von der großen Gefahr

  12. Der Hinweis, dass eine Krankheit im Fall einer naturheilkundlichen Behandlung sehr individuell ausgerichtet sein muss und man sehr wachsam zu beobachten hat, ob es sich bei möglichen Krankheitsverschlimmerungen nach Behandlungsbeginn (mit Homöpathie, Schüssler-Salzen usw.) um Erstverschlimmerungen oder eine Fortschreibung des Krankheitsverlaufes handelt, kann im Einzelfall bedeuten, sofort und jenseits aller möglichen ideologischen Bedenken, auf eine antibiotische Behandlung umschwenken zu müssen. So sind Fälle bekannt, wo der
    naturheilkundliche Behandlungsversuch fehlgeschlagen ist und zu langwierigen Komplikationen geführt hat.
    Hier war die Verschlimmerung tatsächlich als Erstverschlimmerung fehlgedeutet worden, eine große Gefahr. In einer Zuschrift wurden sogar Empfehlungen für homöopathische Behandlungsformen, angesichts erprobter antibiotischer Behandlungsstandards bei entsprechenden Krankheiten, als unverantwortlich bezeichnet.

  13. In der Schulmedizin oder Homöopathie bleibt beides Gleich, wie der Artikel in meinem Blog (Beipackzettel beschreibt ( http://marlies.ambroggio.de ). dazu mein Gedicht:

    Hier geht es um mehr …

    wer kann es mir sagen
    mir antworten auf alle Fragen
    in dieser Zeit
    und der Vergangenheit
    auch will ich es wissen, was sich zeigt
    in der Ewigkeit

    Hier geht es um mehr …

    Alles Liebe denen, die um ehrliche Aufkärung bemüht sind und ihre Gedanken hier niederschreiben

  14. Liebe Marianne,

    das mit der trockenen Makula ist eine knifflige Sache – da habe ich auch kein Patentrezept oder “das” Mittel…

  15. Nur …
    Nur um es zu verstehen
    lässt man dich gehen
    zu reimen
    was schon im Keime
    wie hoch der Preis
    fast schon jeder weiß
    hat sich nur versteckt
    in einer kleinen Eck
    ist man seiner überdrüssig
    glaubt man es sei überflüssig
    doch weit gefehlt
    es immer noch auf dich zählt
    du dich darum kümmerst
    dass es nicht kommt noch noch schlimmer
    auf vieles gilt es zu achten
    wenn man das Leben betrachtet
    scheint einem das Eine so viel besser
    ist das Andere so viel schlechter
    guter Rat ist teuer
    und manchmal auch gar nicht so geheuer
    was machst du nur, was sollst du tun
    es lassen wie bisher
    dann verändert sich gar nichts mehr
    es bleibt dann wie es ist
    bist du gestorben bist.

  16. Hier möchte ich nocheinmal das Thema “Makula ” aufgreifen: Schon deshalb, weil ich mich höchstpersönlich dafür interessiere.
    Eine Antwort darauf , habe ich auch noch keine, aber Fragen schon:

    z.B. Wodurch wurde die Makula zerstört?

    ganz automatisch wurde ich dorthin geleitet

    In der Bibel steht es schon geschrieben
    warum man es darf nicht nach belieben
    auch nicht einmal sollst du es wissen
    weil einem sonst straft ganz heftig das Gewissen

    Eine Anregung nur, die Dinge auch einmal anders zu bertrachten!

  17. Bisher ist die Wirksamkeit der Homöopathie nicht erwiesen. Ob das nun gefällt oder nicht.
    Auch wird von den Homöpathen immer wieder die Information in den Wasserclustern aufgeführt. Totaler Nonsens, da der Physiker Dr. Nils Huse vom Max-Born-Institut in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Toronto im Jahr 2005 bewies, das Wasser eine Ultraschnelle Fluktuation hat. (Zum besseren Verständnis: Wasser hat ein schlechtes Gedächtnis.) Also kann nur davon ausgegangen werden, dass das mit der Information, welche im Wasser gespeichert bleiben soll, schlicht und einfach Käse ist. In niedrigen Potenzen mögen noch Moleküle des Ausgangstoffes vorhanden sein, aber es macht sowieso keinen Sinn etwas so lange zu verdünnen, bis kaum oder gar nichts mehr vorhanden ist. Normale Pflanzenheilkunde ist eine tolle, erprobte Sache, und das seit Jahrtausenden. Und da es so idiotische Sachen wie Vacuum C 200, Murus Berlinensis C 30, Handystraheln-Clobuli, Mikrowellen-Globuli und last but not least Caninum excrementum gibt, sollte ein jeder, der klar denken kann, einsehen, dass das nur ein unseriöses, aber gut florierendes Geschäft ist. Jeder sollte sich auch darüber im klaren sein, dass Homöopathie nicht nur – wie meist angenommen – etwas rein pflanzliches ist, sondern auch viele abstrakte und idiotische Dinge “potenziert” und unters Volk gebracht werden. Ich nehme lieber Kamillenblüten und verwende diese, bevor ich Chamomilla C 30 o.ä. nehme. Und wer sich mal bei Remedia das Filmchen ansieht, kann sehr gut erkennen, dass es da, aufgrund unzureichender Schutzkleidung, (Unter dem Häubchen schauen die Haare hervor, Einweghandschuhe fehlen), eh nur potenzierte DNA gibt.. Nehmt Naturprodukte, (Blüten, Kräuter, etc.) kümmert euch um die richtige Dosierung bei Tee’s, Aufgüssen, Sud, Tinkturen, etc. dann braucht ihr zumindest nicht Geld für Nix hinzublättern. Homöopathie …find ich total überflüssig!

  18. Im Traum wollte ich finden
    was mich bindet
    ein Bücherturm hab ich gesehn
    auch wollt ich in die 40iger und 50iger Jahre gehn
    eine Kirche wollt ich zeichnen
    doch zu Fenster und Türen hat es nicht gereichet
    auf der Suche nach ähnlichen Bildern
    will der Traum allmählich verschwinden
    bleibt nur ein lizensiertes Bild
    das ich still kommentieren will
    es könnt das Kloster Hornbach sein
    oder ein anderer Verein
    doch dann erzählt mir der Hyronimus
    von seinem Kräuterbuch
    so schließt sich wieder einmal der Kreis
    von dem ich noch viel zuwenig weiß

Schreibe einen Kommentar